Streit mit Türkei spitzt sich zu

Röttgen warnt vor „schwerem strategischen Fehler“

„Der Konflikt zwischen der EU und der Türkei schaukelt sich immer weiter hoch. Die Beitrittsverhandlungen liegen derzeit auf Eis. CSU-Politiker Manfred Weber bezeichnete sie sogar als Fehler. Dem widerspricht CDU-Außenexperte Norbert Röttgen im ZDF-Morgenmagazin.
Zwar wäre es derzeit keine „Werteverbindung mehr, was demokratische und rechtsstaatliche Werte anbelangt“. Allerdings warnt Röttgen vor einer weiteren Eskalation. Denn die EU und die Türkei hätten „wechselseitige strategische“ Interessen. Röttgen sagte: „Es wird auch eine Zeit nach Erdogan geben. Es wäre ein strategischer Fehler, die Türkei abzuschreiben.“ “ (…)

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Kommentar GB:

Die Beitragsverhandlungen mit der EU sollten abgebrochen werden. Eine Mitgliedschaft  der Türkei in der EU ist absolut indiskutabel. Es wäre ein Zeichen, wenn die EU die Rückumwandlung der Hagia Sophia in die christliche Kirche einforderte, die sie ursprünglich und bis 1453 war. Das wird die Türkei unter Erdogan voraussichtlich ablehnen. Aber die Forderung könnte und sollte dennoch aufrechterhalten werden. Denn es wäre dies ein Signal an die gesamte islamische Welt. Und es wäre eine neue Außenpolitik, jenseits des alten Denkens des Herrn Röttgen.