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US-Senat will Sanktionen gegen Nord Stream 2 in Budget aufnehmen – Schröder nimmt Stellung

Veröffentlicht

01.07.2020

Der US-Senat hat am Dienstag zusätzliche Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 in den Entwurf des nationalen Verteidigungshaushalts aufgenommen. Laut Altkanzler Gerhard Schröder stellen dieser Schritt und die weiteren US-Sanktionen eine „bewusste Aufkündigung der transatlantischen Partnerschaft“ dar.

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Kommentar GB:

Alt-Bundeskanzler Schröder (SPD) vertritt in dieser Angelegenheit legitime deutsche Interessen, und dafür verdient er Unterstützung und Anerkennung. Die USA greifen mit politischen Mitteln in Markt- und Konkurrenzverhältnisse auf dem eurasischen Energiesektor ein, um die eigene Wettbewerbsposition zu stärken, und außerdem spielen dabei außenpolitische Motive eine Rolle.

Das ist zwar verständlich, aber legitim ist es nicht.