Covid-19

– erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe

Ein Artikel von: Jens Berger

„Womit lassen sich eigentlich die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern begründen? Im März hieß es, man müsse das Gesundheitssystem vor dem drohenden Kollaps zu bewahren. Im April rückte der R-Wert als vermeintlich belastbarer Indikator in den politischen Fokus und im Mai verabschiedeten Bund und Länder einen „Notfallmechanismus“, der strengere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von der Infektionslage auf Kreisebene abhängig machen sollte. Heute, im August, sind die Krankenhäuser so leer wie selten zuvor, von einer exponentiellen Ausbreitung der Infektionen kann keine Rede sein und kein einziger Landkreis reißt die vereinbarte Obergrenze. Die wichtigen Zahlen und Indikatoren unterscheiden sich diametral von der Situation Ende März. Dennoch malen Teile der Politik das Schreckensszenario eines zweiten Lockdowns an die Wand.“  Von Jens Berger

Covid-19 – erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe

Kommentar GB:

Sehr lesenswert!

Dennoch birgt dieses Virus – für die besonders Gefährdeten jedenfalls – ein hohes Risiko:

Covid-19: Coronabefall der Nieren erhöht Risiko für akutes Nierenversagen

Sars-CoV-2 befällt nicht nur die Lunge, sondern auch andere Organe. Eine aktuelle Studie hat nun die Nieren von verstorbenen Patienten genauer unter die Lupe genommen.

https://www.spektrum.de/news/coronabefall-der-nieren-erhoeht-risiko-fuer-akutes-nierenversagen/1760402?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Dreht sich der Wind?

„Es zeigt sich wieder mal, das sich die BILD anschickt, der Spiegel der 2020er zu werden. Lassen Sie die Zahlen eines aktuellen Berichts auf sich wirken. „Jetzt schlagen Spitzenpolitiker wegen der gestiegenen Infektionszahlen erneut Alarm“, schreibt das Blatt und fragt: „Aber zu recht?“

Stand (17.8.2020) gibt es laut der Bild-Zusammenfassung keine akute Corona-Bedrohung für Deutschland. Es gibt rund 12.700 aktive Fälle (zum Vergleich: Spanien hat mehr als 37.000). Der Anteil der Infizierten, die wegen Corona ins Krankenhaus mussten, liege dabei bei nur sechs Prozent – Tiefstand seit Beginn der Pandemie! Stand 16.8.2020 befanden sich in ganz Deutschland nur 228 Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Sogar Ende April, als immerhin fast 3.000 Corona-Patienten auf Intensivstationen lagen, waren bundesweit noch mehr als 10.000 Intensivbetten frei.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/dreht_sich_der_wind

https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present#slide=id.g74a92eef9f_8_0