Medienspiegel

Das Hydroxychloroquine-Komplott

August 11, 2020   –   Michael Klein

Politdarsteller und Faktenfinder gehen über Leichen

„Harvey A. Risch ist ein mutiger Mann.

Risch ist Professor of Epidemiology im Department of Epidemiology and Public Health an der Yale School of Public Health und der Yale School of Medicine. Er ist Autor von mehr als 300 peer-reviewed Beiträgen (ganz wichtig für die politisch Korrekten) und steht seit Wochen in vorderster Front, wenn es darum geht, das Komplott zu beenden, an dem nicht wenige Politdarsteller und nicht zuletzt angebliche Faktenchecker beteiligt sind, als dessen Folge tausende Menschen unnötig an COVID-19 verstorben sind.

Beginnen wir unseren heutigen Krimi mit unseren eigenen Beiträgen.

Vom Zeitpunkt der ersten Hinweise, dass Hydroxychloroquine, alleine oder in Kombination mit Azithromycin effizient im Kampf gegen COVID-19 eingesetzt werden kann, gab es Störfeuer von politischer und entsprechend interessierter Seite. Das Motiv für die Politdarsteller bestand, wie für die meisten vermeintlichen Faktenchecker, die sie sich als Schoßhunde halten, darin, Donald Trump und zuletzt Jair Bolsonaro zu diskreditieren. Beide haben schon früh für Hydroxychloroquine geworden, es selbst eingenommen und das reicht manchen der Menschenfeinde aus der linken Kloake dazu, ein Medikament schlecht zu machen, mit dem, wie wir zwischenzeitlich wissen, Menschen vor einem sicheren Tod gerettet werden können. Die Interessenlage für diejenigen, die derzeit mit dem Versprechen, einen Impfstoff zu entwickeln, Unmengen von Geld verdienen, obwohl niemand weiß, ob sie ihr Versprechen überhaupt werden halten können, ist naturgemäß eine andere, denn der Wettbewerber “Hydroxychloroquine” macht nicht nur Impfung teilweise obsolet, er ist zudem billig, sehr billig.

 

Unsere Reise in den Krimi “Hydroxychloroquine” hat bereits im März 2020 begonnen als wir auf die erste Studie von Didier Raoult et al. hingewiesen haben, die die Wirksamkeit von Hydroxychloroquine gezeigt hat. Eine Studie, die das Gegenteil erbracht hat, folgte schnell auf dem Fuss und der zunehmend unübersichtliche Stand der Forschung hat uns dazu veranlasst, die vorhandenen Studien einer eigenen Metaanalyse zu unterziehen. Ergebnis: Hydroxychloroquine, zusammen mit Azithromycin ist dann, wenn es frühzeitig angewendet wird, ein potentes Mittel, um COVID-19 zu heilen.

Dass der Streit um Hydroxychloroquine ein politischer ist, das zeigt sich am besten daran, dass die Faktenfinder und Checker, deren Aufgabe darin besteht, neue und vor allem abweichende Ideen und Befunde zu unterdrücken und zu diskreditieren, den Kampf gegen Hydroxychloroquine aufgenommen haben, schon um Donald Trump oder Jair Bolsonaro verunglimpfen zu können. Wie immer, stand Gensings Faktenfinder dabei in der ersten Reihe, aber auch die Faktenmörder von dpa und die Genossen vom Correctiv wollten nicht beiseite stehen, wenn man gegen Donald Trump punkten zu können glaubt. Was uns vom ersten Moment an an diesen faktischen Dilettanten fasziniert hat, ist die vollkommen sorgenfreie und bedenkenlose Art, mit der sie sich anmaßen Richter über die Wirklichkeit und nicht zuletzt wissenschaftliche Befunde zu spielen. Eine Anmaßung, die im umgekehrt proportionalen Verhältnis zu ihrer Kompetenz und Fähigkeit steht. Wenn es ein Anschauungsbeispiel für Dunning-Kruger gibt, also dafür, dass mit zunehmender Inkompetenz die Klappe immer größer wird, dann sind Faktenmörder und Faktenerfinder dieses Beispiel.

Und nun haben sie Blut an den Händen, denn ihre Versuche, Hydroxychloroquine zu verhindern, seine Anwendung in der Öffentlichkeit zu ächten, haben dazu beigetragen, dass Menschen ganz unnötiger Weise an COVID-19 gestorben sind. Ob das Folgen hat?

Dass es ein regelrechtes Komplott gegen Hydroxychloroquine gibt, wurde mit der LANCET-Studie sehr deutlich. Eine Studie, die auf einer riesigen Fallzahl von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sein sollen und angeblich von allen Kontinenten gesammelt wurden, kam zu dem Ergebnis, dass Hydroxychloroquine nicht gegen COVID-19 hilft, sondern beim Sterben hilft. Die Studie, deren Seltsamkeiten so offenkundig sind, dass man sich fragt, wie sie überhaupt durch den Peer Review Prozess des LANCET kommen konnte, kam schnell in die Kritik, der Verdacht, dass die gesamte Datenbasis gefälscht ist, war schnell offenkundig. Die Studie wurde zurückgezogen. Sonstige Konsequenzen: Keine. Ein weiteres Indiz dafür, dass wir es mit einem Komplott zu tun haben, dessen Urheber und Mittäter den Tod von Menschen explizit in Kauf nehmen, um politische und finanzielle Gewinne zu erzielen. Und in diesem Komplott sind Faktenmörder und Faktenerfinder Komplize.

Schon am 4. Juli haben wir von einer Studie des Ford Health System, die an mehreren Krankenhäusern in Michigan durchgeführt wurde, berichtet, die den Nutzen von Hydroxychloroquine sehr, sehr deutlich gemacht hat:

400 mg Hydroxychloroquine zweimal täglich am ersten Tag und fortan 200mg Hydroxychloroquine zweimal täglich für 4 Tage reduzieren die Sterbewahrscheinlichkeit von COVID-19 Patienten um 66%;
Die oben angegebene Menge und Dauer der Verabreichung von Hydroxychloroquine gemeinsam mit 500mg Azithromycin an Tag eins und 250mg an den nächsten vier Tagen (einmalige Gabe) reduziert die Sterbewahrscheinlichkeit von COVID-19 Patienten um 71%;
Die frühe Behandlung von COVID-19 Patienten mit Hydroxychloroquine und Azithromycin ist der Schlüssel zum Erfolg.

Und die Liste der Studien, die zeigen, dass Hydroxychloroquine Leben rettet, sie wird immer länger. Antonella d’Arminio Monforte, Alessandro Tavelli, Francesca Bai, Giulia Marchetti und Alessandro Cozzi-Lepri haben am 10. Juli die Ergebnisse ihrer Studie an die Herausgeber des International Journal of Infectious Diseases geschickt. 539 COVID-19 Patienten in einem Mailänder Krankenhaus sind die Grundgesamtheit ihrer Analyse. 174 der 539 Patienten sind an COVID-19 gestorben. Patienten, die weder Hydroxychloroquine alleine oder in Kombination mit Azithromycin erhalten haben, hatten ein doppelt so hohes Risiko (51% zu 25%) künstlich beatmet werden zu müssen und ein um 64% erhöhtes Sterberisiko. Die Ergebnisse sind mit den Ergebnissen des Ford Health System nahezu identisch.

Harvey A. Risch, mit dem wir diesen Beitrag begonnen haben, hat am 27. Mai (online first) einen Beitrag im American Journal of Epidemiology veröffentlicht, in dem er fünf Studien bespricht, die allesamt zeigen, dass die Mortalität unter Risikopatienten durch die Gabe von Hydroxychloroquine und Azithromycin erheblich reduziert werden kann. Zwischenzeitlich hat er einen Beitrag ergänzt, in dem er zwei weitere Studien bespricht, die zeigen, dass Hydroxychloroquine und Azithromycin wirksame Medikamente gegen COVID-19 sind. Der Stand der Forschung ist mittlerweile eindeutig:

Hydroxychloroquine, gemeinsam mit Azithromycin reduziert dann, wenn es frühzeitig und auch wenn es prophylaktisch in Risikogruppen (Alte, Übergewichtige usw.) angewendet wird, die Sterblichkeit an COVID-19 in erheblichem Ausmaß.

Studien, die vermeintlich die Wirkungslosigkeit oder Schädlichkeit von Hydroxychloroquine zeigen, sind entweder gefälschte Studien, die auf Daten basieren, die es nicht gibt, oder Studien, in denen Hydroxychloroquine falsch angewendet wurde.
Selbst ein Schweizer natürliches Experiment am lebenden bzw. dann toten Patienten zeigt, dass Hydroxychloroquine die Sterblichkeit an COVID-19 erheblich reduziert. Am 27. Mai, nach der Veröffentlichung des verhängnisvollen und gefälschten LANCET-Beitrags wurde in der Schweiz die Anwendung von Hydroxychloroquine verboten. Um den 10. Juni herum ist die Anzahl der COVID-19-Toten in der Schweiz in die Höhe gegangen. Am 11. Juni hat die Schweiz das Verbot der Anwendung von Hydroxychloroquine aufgehoben. Folge: Die Sterberate ist auf den Stand vor dem Bann von Hydroxychloroquine gefallen.“

Quelle:

Das Hydroxychloroquine-Komplott: Politdarsteller und Faktenfinder gehen über Leichen