Medienspiegel

Die neuen Gender-Regeln der Stadt Stuttgart

04. August 2020, 09:20 Uhr
Update: 04. August 2020

Eisenmann zu Gender-Regeln: «Kann das nicht nachvollziehen»
Stuttgart (dpa/lsw)  Die Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Susanne Eisenmann, hält nichts von den neuen Gender-Regeln der Stadt Stuttgart. «Da muss man sich schon fragen, ob wir keine anderen Sorgen haben», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hätte mir gewünscht, dass Fritz Kuhn sich mit der gleichen Verve um die Sicherheit und die Beleuchtung am Eckensee gekümmert hätte wie um die Frage, ob man die Anrede verändern soll», sagte sie mit Blick auf das grüne Stadtoberhaupt und die Krawalle in der Stuttgarter Innenstadt. «Wir haben große wirtschaftspolitische Herausforderungen, bei uns geht es um Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wenn dann das Gender-Sternchen oder die Anrede so im Mittelpunkt stehen, kann ich das nicht nachvollziehen.»

https://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/eisenmann-zu-gender-regeln-kann-das-nicht-nachvollziehen;art19070,4380959

https://www.ka-news.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/kuhn-wehrt-sich-gegen-gender-kritik-debatte-ueberzogen;art505234,2557645

https://www.queer.de/detail.php?article_id=36748

Kommentar GB:

Derartige gendersprachpolitische Regelungen sind nicht nur in Stuttgart, sondern überall grober Unfug.

Man kann nur dazu auffordern, sie entschlossen und vehement zu kritisieren und praktisch zu mißachten.

Herr Kuhn hat noch nicht verstanden, worum es tatsächlich geht:

http://www.gender-diskurs.de/2020/07/link-gender-sprachregelung-verfassungsfeindlich/