Feindbild Wissenschaft

Der Fall des Professor Ulrich Kutschera (JF-TV Reportage)

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20.08.2020
Es war ein Verfahren, das tiefen Einblick gab in die Mißstände, die mittlerweile in Deutschland herrschen: Ein renommierter Biologieprofessor vor Gericht, weil er in einem Interview fachwissenschaftlich begründete Positionen zur Homo-Ehe und zum angeblichen Adoptionsrecht für Homosexuelle vertreten hat, die aber dem herrschenden Zeitgeist widersprechen. Was beim Klimawandel schon lange der Fall ist, und längst auch in Coronafragen gilt, macht nun offenbar auch vor biologischen Grundlagen nicht mehr Halt.
Eine JF-TV Reportage: Feindbild Wissenschaft – Der Fall des Professor Ulrich Kutschera

 

Kommentar GB:

Es geht in der Tat darum, den Rationalismus gegen die zunehmenden Angriffe des Irrationalismus zu verteidigen. Dieser Fall ist dafür lediglich ein einzelnes, wenn auch sehr wichtiges Beispiel.

Abgesehen von der besonders irrationalen genderistischen „Regenbogen“-Fraktion ist aus meiner Sicht ebenso die feministisch-rechtspolitische Fraktion dieses Irrationalismus hochgradig bedenklich, weil durch sie die  Rechtswissenschaft und die Rechtsprechung bereits in Teilen unterwandert worden ist. Wenn erst die Logik im Rechtsdenken zugunsten ideologisch-beliebiger Deutungen und Behauptungen zersetzt worden ist, dann ist der totalitären Willkür überall Tür und Tor geöffnet.

Und das ist die Gefahr, vor der dringend gewarnt werden muß.

Siehe hierzu:

VerfGH: Keine Quote in Thüringen

Frauenquote im Parlament ?

Buch „Frauenquote”