GAM-Newsletter 05. 08. 2020

G A M e.V.

5. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

diesmal möchte ich Sie auf folgende Artikel der aktuellen HINTERGRUND-Ausgabe (II-2020) hinweisen, die alle auf der HINTERGRUND-Homepage eingestellt sind:

 

Das bipolare „Spaltungsvirus“ hat sich in einer erneuten Welle tief in die deutsche Gesellschaft „hineingefressen“. Auf der einen Seite die systemkonformen/untertänigen „Corona-Hysteriker“ und „Lockdown-Hardliner“, auf der anderen Seite die oppositionellen „Corona-Leugner“ und „Verschwörungstheoretiker“. Demgegenüber ist die Position einer (ganzheitlichen) kritisch-realistischen Analyse und Bewertung der Verhältnismäßigkeit im Umgang mit dem „Corona-Virus“ und seinen mehrdimensionalen Folgen völlig unterbesetzt. Siehe dazu den folgenden Übersichtsartikel:

 

Hartmut Krauss: Vorläufige Bilanz der „Corona-Krise“

Vorläufige Bilanz der „Corona-Krise“

 

Die Umwandlung westlicher Gesellschaften in globalkapitalistisch-multikulturalistische Postdemokratien mit rigider Gleichschaltung der Mainstreammedien hat einen tiefen Graben zwischen der politischen Klasse (den systemtragenden Parteien) und der werktätigen Volkmasse erzeugt und damit erst den Resonanz- und Manövrierraum für „rechtspopulistische“ Akteure entstehen lassen. Hinzu kommt der schnöde Verrat der postmodernen Pseudolinken an den Prinzipien der Aufklärung sowie der kapitalismuskritischen Theorie und Praxis. „Linke und Radikalfeministinnen“ so Walter Hollstein, „haben die Gesellschaft zu ihrer Spielwiese für minoritäre Bedürfnisse gemacht. Gender-WCs sind plötzlich wichtiger als Arbeitsplätze und intakte Schulen. Der grundsätzliche Fehler von Linken, Liberalen und Minderheiten-Lobbyisten ist es, Allgemeinpolitik mehr und mehr auf identitätspolitische Fragen zu reduzieren.“

 

Walter Hollstein: Politik ohne Volk. Die schleichende Entmachtung des Souveräns

Politik ohne Volk. Die schleichende Entmachtung des Souveräns

 

Nach der postmodernistischen Schmähung der (Radikal-)Aufklärung sowie der Marxschen Theorie ist die „Verbürgerlichung der Linken“ obendrein gekennzeichnet durch eine regressive Übernahme von Parolen und Haltungen des siechenden Christentums. An die Stelle des Marxschen kategorischen Imperativs, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, tritt somit neben die kulturrelativistische Verklärung nichtwestlicher Herrschaftskulturen die Adaption von „Selbstlosigkeit, Selbstunterwerfung und schuldbüßerischer Selbstgeißelung. Dieser christliche Linkspopulismus führt zu sozialer Ungerechtigkeit, Inhumanität und Irrationalität in allen Politikbereichen – seit 2015 insbesondere aber in der Zuwanderungs- und globalen Armutspolitik.“

Lesen Sie hierzu:

 

Tom Gebhardt: Ist die Linke noch zu retten? Almosen, Schuld und Feindesliebe – der fatale christliche Linkspopulismus

Ist die Linke noch zu retten? Almosen, Schuld und Feindesliebe – der fatale christliche Linkspopulismus

 

Ein wesentliches Beispiel für das „Umkippen“ einer in konkret nachweisbaren Fällen berechtigten Kritik in eine pauschale Diffamierungskeule ist der historisch unaufgeklärte „Antirassismus“. Im Fall der europäischen und deutschen Kopie der „Black Lives matter“-Bewegung ist glasklar zu erkennen, dass es hier darum geht, im Rahmen einer moralistisch aufgeladen totalitären Ideologie jede Kritik an „nichtweißen“ reaktionären Ideologien, Kulturen und Sozialmilieus aggressiv-demagogisch abzuwehren.

Siehe hierzu die folgenden Beiträge:

 

Hartmut Krauss: All human lives matter. Hautfarbenorientierung ist keine Lösung

All human lives matter. Hautfarbenorientierung ist keine Lösung

 

und

 

Michael Mansion: Der strukturelle Rassismus. Gedanken zur Neudeutung bislang nicht in Frage gestellter Erkenntnisse

Der strukturelle Rassismus. Gedanken zur Neudeutung bislang nicht in Frage gestellter Erkenntnisse

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karin Vogelpohl

Vorstand GAM e.V.

 

Gesellschaft für wissenschaftliche

Aufklärung und

Menschenrechte e.V.
Tel.: ++49 176 76428958   Fax: ++49 541 44 53 73
E-Mail: [gam-kontakt@t-online.de]gam-kontakt@t-online.de
www.gam-online.de