Machtverschiebungen im Nahen und Mittleren Osten

10. August 2020 Friedrich Steinfeld:

Der Konflikt zwischen den systemischen Rivalen spitzt sich zu

„Während US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Mike Pompeo die Gangart gegen China weiter verschärfen und versuchen, eine Allianz »freiheitsliebender Nationen« gegen die »neue Tyrannei« in China zu formieren, intensivieren China und der Iran die Zusammenarbeit. Peking gibt damit seine bisherige außenpolitische Zurückhaltung im Konflikt der USA mit Iran auf. Die Konsequenzen sind weitreichend. Die FAZ spricht von einer »geotektonischen Verschiebung«.[1] “ (…)

https://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/machtverschiebungen-im-nahen-und-mittleren-osten/

Kommentar GB:

Da weder Rußland noch China auch nur ansatzweise irgendwelche Sympathien für den Islam haben – einerlei welcher Prägung er auch sei – geht es bei der Iran – Politik beider Staaten um wirtschaftliche sowie um taktisch-machtpolitische Interessen. Allein schon der Umstand, daß das sunnitische Saudi-Arabien sich im antagonistischen Kernbündnis mit den USA befindet, bewirkt, daß der schiitische Gegenspieler Iran zum taktischen Bündnispartner von Rußland und China werden muß.

Siehe hierzu:

Das Große Spiel – Geopolitische Strukturen und Entwicklungen