Wie antijüdisch ist der Koran? (4)

Gastautor / 07.12.2019 /

Von Dr. Rudolf Kutschera

(…) „Wie das Ausmaß antijüdischer Polemik im Koran einen unvoreingenommenen Zeitgenossen nachdenklich machen kann, zeigte sich bei dem bekannten deutschen Publizisten Ralph Giordano (1923–2014). Nach seinen traumatischen Erfahrungen mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung war er zu einer prominenten Figur linker Publizistik im Westdeutschland der Nachkriegszeit geworden. Auf Anregung seines Freundes Chaim Noll, eines scharfsichtigen deutsch-israelischen Schriftstellers (und Achgut.com-Autors, Anm. d. Red.), hat Giordano es unternommen, einmal den Koran als ganzen zu lesen.

Noll zitierte einmal aus einem Brief, in dem Giordano beschreibt, wie ihn, Giordano, diese Lektüre verändert hat: „Ich habe es mir angetan und habe den Koran gelesen. Von der ersten bis zur letzten, bis zur 114. Sure. Es ist eine Lektüre des Schreckens und des Wahnsinns. Es wird fortwährend dazu aufgerufen, die Ungläubigen zu töten, vor allem aber die Juden, die Juden, die Juden […]. Ich sage euch, nachdem ich den Koran gelesen habe: der Koran ist das judenfeindlichste Buch, das mir in meinem langen Leben jemals vor die Augen gekommen ist.‚“ (30)“ (…)

Dies ist der letzte Teil einer vierteiligen Serie. (Hervorhebung GB)

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier:

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Dr. Rudolf Kutschera (*1960), Promotion im Fach Dogmatik an der Universität Innsbruck, Tutor des Fernstudiums am Lehrstuhl für die Theologie des Volkes Gottes an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom, Dozent an der Loyola University Chicago – Rome Center, Oberer der Gemeinschaft der Priester im Dienst an Katholischen Integrierten Gemeinden.

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