Willkommen in der „neuen Normalität“

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Eine „neue Normalität“ wird von zahlreichen Medien ausgerufen. Der Vorgang belegt nicht nur einen fragwürdigen journalistischen Herdentrieb. Er provoziert auch die Frage:

Soll so der Corona-Ausnahmezustand verewigt werden?

Von Tobias Riegel.

(…) „Die breitflächige Etablierung des Begriffs „neue Normalität“ ist keine Petitesse, er transportiert folgende Aspekte: 1. Der Ausnahmezustand ist keine Ausnahme, sondern soll verstetigt werden, also „normal“ werden. 2. Ist diese Sicht einmal etabliert, müssen die einzelnen Aspekte des Ausnahmezustands nicht mehr debattiert bzw. überprüft werden, denn sie sind ja dann Teil einer „Normalität“, die nicht immer wieder in Zweifel gezogen werden soll. Diese Normalität ist wie eine höhere Gewalt über uns gekommen. 3. Der Tonfall des Begriffs ist eher positiv, er soll Lust machen, sich an diese „neue Normalität“ anzupassen, alles andere wäre ja „unnormal“: Wie verbreitet und teils übersteigert diese Lust ist, hat Jens Berger in seinem Artikel „Angst machen mir die Ja-Sager und Mitläufer“ beschrieben.“ (…)

Kommentar GB:

Genau das ist die Frage, und zwar jenseits derzeit noch bestehender medizinischer Argumente.

Willkommen in der „neuen Normalität“

sowie:

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und

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