Wir lassen uns unsere Vielfalt nicht nehmen 

Anabel Schunke / 07.08.2020 /

(…) „Dass man sich diese Vielfalt genauso wenig wie den Holocaust nehmen lässt, demonstrierte die SPD Waghäusel zuletzt eindrucksvoll mit einer Mahnwache gegen „rechte Brandstifter“. Denn in Waghäusel, wo man sonst „eine vorbildliche Integrationsarbeit“ leistet, war es nämlich vor ein paar Tagen zu einem unangenehmen „Zwischenfall“ gekommen, der die ansonsten „lebens- und liebenswerte Stadt, in der man sich wohlfühlen und heimisch werden kann“, schockierte.

Zwei Syrer aus dem örtlichen Asylbewerberheim hatten dort unlängst einen 54-jährigen Mann ins Gleisbett gestoßen. Dass es sich nicht um ein Versehen handelte, wurde auch daran deutlich, dass man den Mann anschließend daran hinderte, wieder auf den Bahnsteig zu klettern. Er wurde von einem einfahrenden Zug schwer verletzt, befindet sich inzwischen aber außer Lebensgefahr. Die zunächst flüchtigen Täter konnten von der Polizei in der örtlichen Asylbewerberunterkunft gestellt werden.

Das Verbrechen vom Bahnhof mache „sprachlos und betroffen“, heißt es auf der Seite der SPD Waghäusel. Da man sich in Waghäusel die gelebte „gelungene Integration“ jedoch nicht so einfach wegnehmen lässt, müssen sämtliche Kritiker zunächst einmal zu „Rechtsradikalen“ erklärt werden, die diese Tat für „ihre menschenverachtende Agenda instrumentalisieren“. Es sei daher „keine Frage von links oder rechts“, deutlich zu machen, „dass rechte Anti-Demokraten in Waghäusel genauso wenig willkommen sind wie Straftäter“. „Es ist eine Frage der demokratischen Haltung.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/wir_lassen_uns_unsere_vielfalt_nicht_nehmen

Kommentar GB:

Die in der Rest-SPD, der Sozialislamisch-feministischen Partei Deutschlands auch sonst unübersehbare Kombination von Dummheit mit Verblendung kann nur durch zügige Abwahl geheilt werden. Anders lassen sich immer weitere Schädigungen durch diese meine ehemalige Arbeiterpartei nicht vermeiden. Der Umgang mit Thilo Sarrazin, der sachkundige Bücher schreiben kann, die, vermutlich weil zu anspruchsvoll, von der Rest-SPD nicht einmal mehr gelesen bzw. verstanden werden können, ist charakteristisch dafür; siehe unten. Sie werfen den letzten Intellektuellen aus der Partei, bevor diese sich aus der deutschen Geschichte abmeldet, oder richtiger: abgemeldet wird. Das kommt schon noch.

Erklärung

„SPD will im Spätsommer über Kanzlerkandidatur entscheiden

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat angekündigt, dass die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der SPD für die Bundestagswahl 2021 schon in wenigen Wochen fallen wird.“ (…)

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=396494

Kommnetar GB:

Ich vermute, sie werden den auch bei < Queer.de > geschätzten Kevin Kühnert als nächsten Kanzlerkandidaten präsentieren. Warum nicht. Macht ruhig so, Genoss*innen.