FreitagsbriefMedienspiegel

Die indische Regierung friert die Konten von Amnesty International ein.

Das Land reiht sich damit ein in eine unrühmliche Liste von Staaten, in denen die Menschenrechtsorganisation unerwünscht ist.

Andreas Babst 1 Kommentar

https://www.nzz.ch/meinung/indien-ausschluss-von-amnesty-international-schadet-demokratie-ld.1579092

Kommentar GB:

Die Zeiten, in denen ich NGO´s für (wahrscheinlich, und mehr oder weniger) ehrenwerte Organisationen gehalten habe, sie sind lange vorbei. Sicherlich kommt es immer auf den Einzelfall an, der eine individuelle Beurteilung verlangt, aber es ist schon so, daß NGO´s aus meiner heutigen Sicht mindestens dubiose Organisationen sind. Die folgende Passage zeigt, daß AI offenbar eine islamophile und proislamische Politik in Indien betreibt, und das liegt m. E. nicht in unserem Interesse; auch nicht im Hinblick auf die Menschenrechte übrigens, jener Menschenrechte nämlich, die vom Islam gar nicht anerkannt werden:

„Amnesty International hat in letzter Zeit vielbeachtete Berichte über Indien veröffentlicht. Einer beschäftigt sich mit den «Delhi riots», es ging um Gewalt von Hindus gegen Muslime und um Polizeigewalt während der grossen Proteste Anfang Jahr. Seit einem Jahr publizierte Amnesty regelmässig Berichte über die Situation in Kaschmir, die Ausgangssperren, den mangelhaften Zugang zum Internet, über die Gewalt gegen lokale Journalisten. Vor allem die Berichte aus Kaschmir konnten der indischen Regierung nicht gefallen. Sie achtet genau darauf, dass keine ausländischen Journalisten in die Region reisen können, um sich ein unabhängiges Bild zu machen.“