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Die neuen Herren der Weltwirtschaft

Ein Artikel von:

Viele von Ihnen werden sicher wissen, wer oder was JPMorgan Chase, BlackRock, die Credit Suisse oder die UBS sind. Aber nur die Allerwenigsten werden mit Namen wie State Street, Vanguard, Capital Group, Harris Associates, Natixis, Wellington, Fidelity, Dodge&Cox oder Amundi etwas anfangen können. Dabei sind diese Unternehmen, deren Geschäft man früher wohl etwas verklärend als „Vermögensverwaltung“ umschrieben hätte, die neuen Herren der Weltwirtschaft. Es gibt kaum große Aktiengesellschaften in den westlichen Ländern, bei denen keines dieser Unternehmen größter Einzelaktionär ist. Und in der Summe beherrschen diese „institutionellen Investoren“ Wall Street, City of London und den Frankfurter Finanzdistrikt. Doch seltsamerweise sind uns nicht nur die Namen der neuen Herren unbekannt, auch ihr Treiben findet abseits der Öffentlichkeit statt, da die großen Medien einen großen Bogen um dieses Thema machen und die Politik sich ebenfalls versteckt. Kein Wunder, wirft der Siegeszug der neuen Herren doch Fragen auf, wohin unser neoliberales System uns noch führen soll. Von Jens Berger.

Die neuen Herren der Weltwirtschaft

und

Kapitalismus am Pranger – wo aber bleibt BlackRock?

Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. 2. erweiterte Auflage Köln 2020.

https://www.heise.de/tp/features/Kapitalismus-am-Pranger-wo-aber-bleibt-BlackRock-4892592.html?view=print

Diese ökonomisch-institutionellen Analysen ergänzen die neue soziologische Klassenanalyse auf globaler Ebene, wie sie – in wichtigen Ansätzen – von Hans-Jürgen Krysmanski vorgelegt worden ist:  „(…)

Veröffentlichungen

aus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_J%C3%BCrgen_Krysmanski

sowie

https://de.wikipedia.org/wiki/0,1_%25_%E2%80%93_Das_Imperium_der_Milliard%C3%A4re

https://www.uni-muenster.de/Soziologie/personen/krysmanski.shtml

https://www.bdwi.de/forum/archiv/uebersicht/9419355.html