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Offener Brief: Der Vilshofener Anzeiger – „Mahnwache für Moria“

Zum Artikel des VA 12.9. zu Moria

Heute, 14:46Hartmut Krauss <h-krauss@t-online.de>

Zur Kenntnis:

Offener Brief von GAM-Mitglied Dieter Will (Vilshofen)

Von: Dieter Will [mailto:dieterwill@gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 24. September 2020 12:11
An: ‚G A M e.V.‘ <gam-kontakt@t-online.de>
Betreff: WG: Zum Artikel des VA 12.9. zu Moria

Von: Dieter Will
Gesendet: Donnerstag, 24. September 2020 11:46
An

 

Betreff: WG: Zum Artikel des VA 12.9. zu Moria

Offener Brief

über die Freiheit anderer Meinung zu sein als die angemaßte und gleichzeitig falsche mediale Mainstream-Meinung, die ihre absolute Dominanz durch rigorose Meinungszensur durchsetzt

Hier wieder ein vom Vilshofener Anzeiger (VA) unterschlagener Leserbrief, den Sie nicht zur Kenntnis hätten nehmen  sollen!

 

(NB: Die Länge des LBs kann kein Problem gewesen sein für eine Zeitung, die täglich Berichte abdruckt, die bestenfalls einen klitzekleinen Kreis von Betroffenen und Abgebildeten betrifft und die eigentlich in die speziellen Vereinsnachrichten, Pfarrblätter und Gemeindeboten gehören würden. Ich bin mir absolut sicher, dieser neuerlich zensierte LB von mir hätte eine erheblich größere Leserschaft bei Freund und Feind gefunden als die eben genannten Berichte, die wir tagtäglich „ertragen“ müssen.)  

 

Motto:

Schlimmer als die Zensur  d e r  Presse

ist die Zensur  d u r c h  die Presse.

(G.K.Chesterton, der Autor der „Father Brown“-Geschichten vor über 100 Jahren!)

 

                   Leserbrief zum Artikel des VA vom 12.9.:

                  „Mahnwache für Moria“ –

            zur Aufnahme von Flüchtlingen

                              aus den griechischen Lagern

          

               

                Ein unlösbares Dilemma

Kaum war die Meldung von der inszenierten Brandstiftung im griechischen Flüchtlingslager Moria da,  schon hielten die Menschen „mit der einzig wahren Gesinnung“ aus den Reihen der „Brückenbauer für den Frieden“, den Asylantenhelfern und dem Cafe Welcome eine Mahnwache zur Aufnahme aller Flüchtlinge. Wer da erst zum Nachdenken über die Folgen und Konsequenzen rät, entlarvt sich selbst als erbarmungsloser Unmensch.  

Seit 2015 haben sich die Deutschen, genauer gesagt: die Kanzlerin A.Merkel und ihre Jubel-Allianz aus Grünen, Linken und Edelmenschen, in pseudo-moralischer Überheblichkeit ein unlösbares Dilemma aufgebürdet, das uns alle jetzt und unsere Kinder und Kindeskinder in ein paar Jahrzehnten schwerstens belasten wird : Die dauerhafte, nicht endende Einwanderung von Millionen Menschen aus den islamischen Kulturkreisen, vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, aber auch aus Tschetschenien, Tadschikistan und Palästina und anderen islamischen Ländern. Nach Innenminister Seehofer im BT waren es seit 2015

1,7 Millionen, nach den Angaben des BAMF über

2 Millionen. Und Seehofer wies außerdem darauf hin, dass täglich „300 bis 400“ zu uns kämen. Was er nicht sagte: Auch heuer haben wir von Januar bis Juli bereits wieder 91.988 „Flüchtige“ aufgenommen und bis zum Jahresende werden es sicher wieder an die 150.000 sein. Das heißt, wir Deutsche füllen jährlich eine Großstadt mit kulturfremden, meist schlecht ausgebildeten Muslimen und ihren kinderreichen Frauen.

Das unlösbare Dilemma entsteht jetzt wieder wie 2015 aufgrund der katastrophalen Lage der Flüchtlinge, diesmal in den griechischen Lagern, vor allem in Moria: Es besteht aus dem unlösbaren Dilemma, einerseits mit spontaner Hilfswilligkeit  auf weinende Kinder und leidgeprüften Frauen reagieren zu wollen,  andererseits unsere Erfahrungen aus der Aufnahme von Millionen Flüchtigen und deren Folgen und Konsequenzen seit 2015  intensiv mitzudenken und trotzdem keine zufriedenstellenden Lösungen finden zu können.

Die griechische Regierung hat ausdrücklich davor gewarnt, die Flüchtlinge aufzunehmen, weil der „Erfolg“ ihrer Aufnahme in Europa  —  natürlich wie immer vor allem in Deutschland  —  in Kürze zu neuen, prallgefüllten Flüchtlingslagern führen wird. Außerdem findet bereits jetzt die „Nachahmung“ des „Umsiedlungs-Erfolges“ statt, indem Flüchtlingslager abermals absichtlich angezündet werden, wie es jetzt schon auf Samos versucht wurde. Man könnte dies wie bei den erzwungenen Seenotrettungsaktionen auch als moralische Erpressung der Europäer interpretieren.

Der Sog, die magnetische Wirkung, die von Deutschland seit 2015 auf alle Flüchtlinge der ganzen Welt ausgeht, ist die Tatsache, dass sie alle bei uns die besten Lebensbedingungen vorfinden, wie sie sie nie in ihren Heimatländern hatten. Syrer und Teile der Iraker werden sofort auf Hartz IV gesetzt, nach den Zahlen des BAMF waren es vor mehreren Monaten bereits 750.000, nach den Zahlen von Wirtschaftspolitikern 975.000 (PNP-Meldung vor etwa einem halben Jahr!) Nähmen andere europäische Länder auch nur einen kleinen Bruchteil der Flüchtlinge aus Moria und den anderen griechischen Lagern auf, werde Deutschland nach den Aussagen des SPD Vorsitzenden mit noch mehr Aufnahmezahlen nachziehen. Nach Meinung der Grünen sollte d a s eine Zahl in einer hohen vierstelligen Größe sein. Die Folgen für unser Land lassen sich seit 2015 vorhersagen, denn keines der seit damals auftretenden Probleme mit der Millionenzahl von Muslimen ist bis heute auch nur annäherungsweise gelöst : Geringfügige Eingliederung in den Arbeitsmarkt (siehe Hartz IV-Zahlen) trotz gegenteiliger Behauptungen der BAMF, großer Anteil an der Arbeitslosigkeit, mangelnder Bildungsgrad und Ausbildungsfähigkeit, besonders bei muslimischen Frauen aufgrund von deren falscher muslimischer Erziehung, Integrationsunwilligkeit bei muslimischen Männern und Jugendlichen (siehe Stuttgarter und Frankfurter „Krawalle“), ständige Schwierigkeiten bei der Anpassung von Muslimen an unsere kulturellen Selbstverständlichkeiten — bei gleichzeitigem Beharren auf ihren mitgebrachen religiösen und traditionellen Geboten, Normen und Verhaltensweisen.

Und unsere Kinder und Kindeskinder werden bei der erzwungenen Geburtenfreudigkeit der Muslimas, bei gleichzeitiger Propagierung von Grünen und Linken für die Abtreibung von deutschen Kindern,  in 30 Jahren bestenfalls  e i n e  „Ethnie“ unter vielen anderen sein, wahrscheinlich sogar unter islamischer Dominanz, denn die ist allen Muslimen von Allah durch den Propheten Mohammed aufgetragen worden. Von den zahlreichen Mord- und Gewalttatentaten durch muslimische Migranten mit völlig neuen Tötungsformen, will ich hier nicht wieder reden.

Lässt man dies alles außer Acht, ist es also ein Leichtes, sich in der demonstrativ zur Schau gestellten Gloriole ihrer angemaßten moralischen Überlegenheit zu sonnen, wie es die oben genannten Gesinnungs-Ethiker tun. Jeder, den wir Europäer, vor allem wir Deutsche, in unserer selbst aufoktroyieren „christlich-humanitären Verantwortung“(!) aufnehmen, zieht Zigtausende nach und sie warten schon: in allen Lagern  —  von der Türkei über Griechenland bis nach Libyen —  im Mittelmeer und an den „grünen Grenzen“ der Balkanrouten.

   Dieter Will

    Vilshofen, 19.9.2020