Sebastian Kurz: Österreichs Kanzler gegen Aufnahme von Moria-Flüchtlingen

Keine „Fehler wie 2015“: In der Debatte um die EU-weite Aufnahme von Menschen aus Moria hat Sebastian Kurz seine Position bekräftigt. Österreich wolle vor Ort helfen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-09/sebastian-kurz-moria-fluechtlinge-eu-aufnahme-oesterreich

https://www.diepresse.com/5866285/kurz-sagt-nein-zu-fluchtlingsaufnahme-kann-ich-nicht-mit-meinem-gewissen-vereinbaren

Kommentar GB:

Sebastian Kurz ist Bundeskanzler. Aber leider nicht in Berlin. Zitat:

(…) „Mit Blick auf das europäische Handeln sagte Kurz: „Was es nicht braucht, ist Symbolpolitik, sondern viel mehr braucht es echte, nachhaltige finanzielle Unterstützung für die betroffenen Gebiete, eine wirtschaftliche Perspektive für den afrikanischen Kontinent und einen effektiven Schutz unserer Außengrenzen.“ Zehn europäische Staaten haben sich zur Aufnahme von insgesamt 400 unbegleiteten Minderjährigen bereit erklärt, allein Deutschland und Frankreich wollen je 100 bis 150 übernehmen.“ (…)

Siehe hierzu auch:

Evakuierung Morias: Bloß keinen deutschen Alleingang

Politiker fast aller Parteien fordern, die Menschen aus Moria aufzunehmen. So ehrenwert die große Hilfsbereitschaft ist – Deutschland kann das Problem nicht lösen.
(…) „Fakt ist: Moria ist der kleinste gemeinsame Nenner zu dem die Mitgliedstaaten der Europäischen Union derzeit in der Migrations- und Asylpolitik fähig sind. Für eine europaweite, koordinierte Verteilung reicht der politische Konsens nicht. Ebenso wenig reicht er für ein effizientes europäisches Grenzregime, das Humanität und Ordnung in Einklang bringt, und auch die Abschiebung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus funktioniert nicht.“ (…)

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/evakuierung-moria-brand-lesbos-fluechtlingspolitik-eu-aufnahme-gefluechtete

Kommentar GB:

Das obige Zitat spricht in zwei Sätzen Bände. Interessant ist es, weil es belegt, daß die Globalisten in der Immigrationspolitik kein hinreichendes Gewicht haben, weil zu viele Völker und Staaten erkannt haben, daß diese politische Agenda europäischen Interessen massiv schadet, ohne im Sinne der verursachenden Probleme wirklich etwas zu nützen. Mit der Förderung der von den UN und der EU geplanten, ermöglichten und begünstigten Immigration nach Europa aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika wird nichts als Schaden in enormem Umfang produziert.

Das Ergebnis ist: die Welt wird für (fast) alle schlechter, nicht besser.

In dem von Merkel unterzeichneten Migrationspakt steht gegenteiliger Blödsinn.

Und die EU betreibt diesen schädlichen Unsinn weiter so: (…) „Die EU-Kommission arbeitet gerade an einem neuen Gesetzesvorschlag zur europäische Asyl- und Migrationspolitik. Ende September will sie ihn vorstellen. Es ist ein neuer Anlauf mit sehr ungewissen Erfolgsaussichten, denn eine ganze Reihe von Mitgliedstaaten will gar keine Flüchtlinge aufnehmen.“ (…)