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So wird Corona politisch missbraucht

Regierungen lieben Pandemien – Dann kann man der Bevölkerung aufzwingen, was sie sonst nicht zuließe – Schäuble sieht das Virus als große Chance hinzukriegen, was bisher nicht gelang – Merkel redet anders als Schäuble, ist aber nicht glaubhaft – Die Mächtigen sprechen inzwischen ganz offen: Sie wollen die „Große Transformation“ – „Jetzt ist der historische Moment, das System für die Post-Corona-Ära zu gestalten“ – Kapitalismus und Sozialismus sollen verschmelzen – Es steht überaus schlecht für uns Bürger

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https://www.freiewelt.net/blog/so-wird-corona-politisch-missbraucht-10082297/

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https://kpkrause.de/2020/09/06/so-wird-corona-politisch-missbraucht/

und mit

https://www.achgut.com/artikel/eher_china_als_schweden_so_tickt_die_corona_internationale

Kommentar GB:

In diesem Fall ist dringlich eine sorgfältige Lektüre zu empfehlen, und zwar einschließlich der in der Langfassung verlinkten weiteren Quellen. Es ergibt sich in Umrissen ein Bild der  Postdemokratie, in dem Sinne, daß punktuell erkennbar wird, wer wo was politisch konzipiert und bestimmt, und wer dann die top down – Umsetzung all dessen betreibt. Die Ziele werden ganz oben vorgegeben, und die unteren Ebenen bis hin zu den Regierungen und Verwaltungen realisieren das folgsam. Und die Parlamente ebenso wie die Justiz nicken dazu.

Es  sind diese soziopolitischen Verhältnisse der Postdemokratie, in denen der Souverän zum „Pack“ herunter gebracht worden ist, was er sich bisher erstaunlicherweise hat bieten lassen, während sich das Pack zugleich zum Souverän erhoben hat.

Ergänzende Hinweise:

Neuer Pakt für Migration und Asyl wird heimlich durchgewunken

Die Revolution ist fällig. Aber sie ist verboten.

und

(…) „Linke und Radikalfeministinnen haben die Gesellschaft zu ihrer Spielwiese für minoritäre Bedürfnisse gemacht. Gender-WCs sind plötzlich wichtiger als Arbeitsplätze und intakte Schulen. Der grundsätzliche Fehler von Linken, Liberalen und Minderheiten-Lobbyisten ist es, Allgemeinpolitik mehr und mehr auf identitätspolitische Fragen zu reduzieren. So sieht es auch Mark Lilla, Professor für Ideengeschichte an der Columbia-Universität in einem Artikel für die New York Times. Die Konzentration auf Minderheiten wie Latinos, Schwule, Lesben etc. sei an den Themen der Mehrheiten vorbei gelaufen: Arbeit und Arbeitsplatzverlust, sozialer Abstieg, Vernachlässigung der Infrastruktur. Das gilt nicht zuletzt für eine abgehobene Sexismusdebatte.“ (…) – Quelle:

Politik ohne Volk. Die schleichende Entmachtung des Souveräns