FreitagsbriefMedienspiegel

Armenien und Aserbaidschan bekämpfen sich mit Grausamkeit

Ein Artikel von Ulrich Heyden | Verantwortlicher: Redaktion

Auf die Attacken der aserbaidschanischen Armee gegen die international nicht anerkannte „Republik Nagorni-Karabach“ antwortet die Armee Armeniens mit der Beschießung der zweitgrößten aserbaidschanischen Stadt Gjandscha. Russische Politiker weisen den Anspruch der Türkei zurück, die im Karabach-Konflikt jetzt die Rolle des „Vermittlers“ beansprucht. Von Ulrich Heyden, Moskau.

(…) „Russland versteht sich in dem Konflikt als Vermittler. Russland hat in den letzten Jahrzehnten Waffen sowohl an Aserbaidschan als auch Armenien geliefert. Die russischen Medien bemühen sich um eine neutrale Berichterstattung zu dem Konflikt im Südkaukasus.

Auch US-Präsident Donald Trump, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Vertreter der EU-Kommission vermeiden einseitige Schuldzuweisungen. Auffällig ist aber, dass westliche Politiker die Türkei nicht für ihre kriegstreiberische Rolle schelten. Immerhin ist die Türkei Mitglied der Nato. Wegen der vornehmen Zurückhaltung der westlichen Politiker fragte der Präsident von Armenien, Armen Sarkisjan, gegenüber dem US-Journal Politico, ob die Nato der Türkei „grünes Licht“ gegeben habe.“ (…) (Hervorhebung GB)

Armenien und Aserbaidschan bekämpfen sich mit Grausamkeit

und

Russia knocking Turkish drones from Armenian skies

 

Kommentar GB:

Da sind sie, wieder einmal: „die blutigen Ränder des Islams“ …