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Corbyn hat nichts gelernt

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Antisemitismus bei Labour

  • Von Gina Thomas, London
  • Aktualisiert am

Der frühere Chef von Labour, Jeremy Corbyn, ist aus seiner Partei geflogen, weil unter ihm Antisemitismus zum Normalzustand wurde. Corbyn Reaktions zeigt, dass er seine eigene Haltung und deren katastrophale Folgen nicht ansatzweise erkennt.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antisemitismus-bericht-ueber-frueheren-labour-chef-jeremy-corbyn-17026526.html

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/jeremy-corbyn-aus-partei-ausgeschlossen-labours-schande-17026169.html

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/antisemitismusvorwuerfe-corbyn-aus-labour-partei-ausgeschlossen-17026000.html

Kommentar GB:

In dem folgenden Zitat ist die islamophil-antijüdische Fixierung treffend zusammengefaßt, mit ihr schließen europäische Linke überall mühelos an den alteuropäischen Judenhaß an.

„Der Sohn aus mittelständischem Hause machte sich die antikapitalistischen Gesinnungen der radikalen Linken zu eigen, die sich an den Schriften postkolonialer Intellektueller wie Frantz Fanon und Jean-Paul Sartre nährten und sich durch die amerikanische Vietnam-Politik, die atomare Aufrüstung, den Sechs-Tage-Krieg von 1967 und die anschließende Besiedlung der von Israel besetzten Gebiete bestärkt fühlten in ihrer Kampfansage gegen den „Imperialismus“ und ihrem Engagement für die Befreiungsbewegungen in Afrika und Asien. Das Mitgefühl für Unterdrückte fixierte sich besonders auf die Palästinenser und machte sich die Propaganda der arabischen Welt zu eigen, die Israel als unrechtmäßiges Überbleibsel der westlichen Kolonisierung verteufelte, als Instrument des angelsächsischen Imperialismus, als einen von jüdischen Millionären finanzierten, militaristischen, faschistischen und rassistischen Staat, der die Selbstbestimmung der arabischen Völker verhinderte.“

Die europäische Linke hätte diesen ideologischen Komplex selbstkritisch aufzuarbeiten!

Erkenne Dich selbst!

Darum geht es allererst für die Linke.

Siehe hierzu eine Reihe von Beiträgen:

Erklärung