FreitagsbriefMedienspiegel

Die Demontage der Maskulinität

Eugen Sorg, Gastautor / 10.10.2020 /

„Wir leben in einem postheroischen Zeitalter, belehren uns seit einiger Zeit Politologen und Soziologen, und man weiss nicht genau, ob sich diese These nüchterner Analyse oder dem Wunschdenken ihrer Autoren verdankt. (…) Mit der Ausrufung des Postheroismus ging eine Demontage der Maskulinität einher. Traditionelle männliche Tugenden wie Risikobereitschaft, Mut, Stoizismus, Abenteuerlust oder Schmerzresistenz wurden von Generationen feministischer Akademikerinnen neu definiert als ideologische Konstrukte einer patriarchalen Machtstrategie, verhöhnt als Verbrämung eines faschistoiden Mentalpanzers. Der kleine Junge, der davon träumt, ein Held zu werden und einen Drachen zu töten, leide in Wirklichkeit an der geschlechtsspezifischen Erbkrankheit „toxische Männlichkeit“ und sei ein Fall für Therapie und Gendernacherziehung.“ (…)

Nun aber ein Blick nach Mossul unter dem djihadistischen Diktat des „Islamischen Staats“:

Es gibt viel zu berichten. Die Gotteskrieger machen sich unverzüglich daran, ihre harte Auslegung des islamischen Gesetzes rigoros durchzusetzen. Als erstes werden Frauen gesteinigt und erschossen, die man der Prostitution beschuldigt. Dann werden Homosexuelle von Hochhäusern geworfen. Die Schiiten werden ausgeraubt und getötet, die Christen ausgeraubt und getötet oder vertrieben, die Jesiden ausgeraubt und getötet und deren Mädchen und Frauen auf öffentlichen Sklavenmärkten verkauft. Der IS ist eine „Tötungsmaschine“, konstatiert Mosul Eye. „Sie sind gierig nach Blut, Geld und Frauen.“

Omar zwingt sich, öffentlichen Köpfungen, Kreuzigungen, Amputationen und Auspeitschungen zuzusehen. Er merkt sich Ort, Datum, Strafvorwurf sowie die Namen der Opfer und der Täter. Nicht alle Informationen kann er auf seinem Blog veröffentlichen. Sie könnten Hinweise auf den Informanten liefern. Zum Beispiel auf jenen Spitalarzt, einen alten Freund, der ihm von den oft tödlichen Scheußlichkeiten erzählt, die an jesidischen Mädchen begangen werden.

Omar protokolliert auch die Auslöschung der Geschichte durch den IS, die Sprengung von Museen, Bibliotheken, Denkmälern und Grabstätten, wie derjenigen des Propheten Jona oder Yunus aus dem 8. Jahrhundert, der laut Bibel sowie Koran von einem Wal verschluckt worden war, bevor er nach drei Tagen dank Gottes Gnade lebendig wieder ausgespien wurde.“ (…) (Hervorhebung GB)

https://www.achgut.com/artikel/die_demontage_der_maskulinitaet

Kommentar GB:

Dringende Leseemphelung! Die Ära der postmodernen abendländischen Effeminierung und Dekadenz, die verückterweise ausgerechnet die Islamisierung fördert, wird zu Ende gehen. Wenn es gut geht, dann durch eine noch rechtzeitige Selbstkorrektur dieser Gesellschaften, wenn es schlecht geht, dann durch die ISlamisierung; und was dann zu erwarten sein wird, dazu liegen die aktuellen Erfahrungen bereits vor: siehe oben.