FreitagsbriefMedienspiegel

Frankreich nimmt Abschied von getötetem Lehrer

„Adieu Samuel“

Präsident Macron würdigt den enthaupteten Geschichtsprofessor in einer emotionalen Anspreche als Vorbild.

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert –

dabei starben mehr als 250 Menschen.

https://www.diepresse.com/5885996/adieu-samuel-frankreich-nimmt-abschied-von-getotetem-lehrer

Kommentar GB:

Abgesehen davon daß die sogenannten „islamistischen“ Anschläge schlicht islamische Anschläge sind, nämlich im Sinne des Djihads, daß es also um den Islam als solchen geht und nicht um vermeintliche Einzeltäter oder um einige Radikalisierte, abgesehen davon also geht es jenseits der fälligen Reden und der symbolischen Politik um die Frage, ob und wann die französische Regierung ihre Politik der „Mittelmeerunion“ aufgibt, ihre appeasement-Politik beendet und politisch-praktisch mit ihren staatlichen Mitteln dafür sorgt, daß das Problem kausal angegangen und gelöst wird. Davor scheut sie bisher – und vermutlich weiterhin – zurück, weil es dann – und erst dann – wirklich ernst wird mit den verschiedenen islampolitischen Ankündigungen von Macron. Sollte er so etwas wirklich wollen, müßte er sich samt seiner Regierung sehr gut vorbereiten, um die nötigen Mittel zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein praktischer politischer Paradigmenwechsel, dessen Notwendigkeit sich zunehmend klar und deutlich erkennbar abzeichnet; man betrachte hierzu z. B. die Politik der Türkei unter Erdogan und ihre Beziehungen zu Frankreich und zur EU.