Medienspiegel

Manipulative Sterbestatistik bzgl. Influenza im Vergleich mit Corona

Veröffentlicht

23. Oktober 2020

Die manipulative Desinformation der deutschen Öffentlichkeit, die sich mit einem Wort, nämlich: UNVERHÄLTNISMÄSSIGKEIT, bestimmen lässt,  liegt neben den täglich übermittelten Ergebnissen der  ausgeweiteten „Test-Bazooka“ (ohne nähere statistische Darlegung der realen Infektionsverläufe der „Testpositiven“) u. a. darin, dass die „Influenza-Toten“ statistisch untererfasst und die „Corona-Toten“ dazu im Gegensatz übererfasst werden.

So erklärt das RKI selbst, dass die gemäß IfSG an das RKI übermittelten Todesfälle keine Grundlage für Schätzungen zu Influenza-assoziierten Todesfällen sind. Denn: Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen wird Influenza auf dem Totenschein häufig nicht als Todesursache eingetragen, selbst wenn im Krankheitsverlauf eine Influenza labordiagnostisch bestätigt wurde und wesentlich zum Tod beigetragen hat. Es ist die Erfahrung vieler Länder, dass sich Todesfälle, die der Influenza zuzuschreiben sind, in anderen Todesursachen, wie z. B. Diabetes mellitus, Pneumonie oder »Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems« verbergen können.“ (Hervorhebung von mir, H.K.)

(https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf

Im Gegensatz dazu bestätigte das RKI am 20. März 2020 durch seinen Präsidenten, dass testpositive Verstorbene grundsätzlich, d.h. unabhängig von der wirklichen Todesursache, als »Corona-Todesfälle« gezählt werden: „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde.“

(https://swprs.org/rki-relativiert-corona-todesfaelle/)