Nobelpreise gehen meist an Männer

Frauen bleiben Ausnahmen

Die meisten wissenschaftlichen Nobelpreisträger sind Männer und oft jenseits der 70. Vor 25 Jahren schaffte es eine deutsche Biologin in diese Reihe. Doch noch heute gibt es bei der Vergabe der Nobelpreise an Männer und Frauen ein deutliches Ungleichgewicht.

Kommentar GB:

Ja, und?

So sind eben die Leistungen in diesem obersten Teil der Normalverteilungen (für Männer, für Frauen)  statistisch verteilt.

„Frauen können’s ja! Frauen sind keineswegs für die Wissenschaft oder Politik weniger geeignet“, hebt die Nobelpreisträgerin hervor. „Sie haben nur manchmal andere Bedürfnisse, was sie glücklich macht.“ Viele stellten ihr Privatleben höher als den Beruf “ (…).

Ja, und?

Das ist doch völlig legitim. Frauen haben freie Präferenzen, Männer ebenso. Freiheit bedeutet, allen Individuen ihre Präferenzen zu lassen, Unfreiheit bedeutet, sich einzubilden, irgendwer wäre befugt, in diese Präferenzen einzugreifen, aber: niemand ist dazu befugt! Nicht einmal Frau Nüsslein-Volhard merkt hier, daß sie plötzlich und unvermittelt normativ argumentiert, ohne diese Norm zu begründen. Es ist doch gesellschaftlich gar nicht wichtig, wer Forschungsergebnisse produziert, wichtig ist lediglich, daß sie sie produziert werden. Mit anderen Worten: die ganze Herangehensweise an das Thema ist irreführend und irrelevant.