Virologe Streeck empfiehlt Rückkehr zur Lebensnormalität

The European Redaktion
3.10.2020

Sterblichkeit des Coronavirus liege viel niedriger als gedacht.

Gesellschaft habe übertrieben Angst:

„Wir müssen mit dem Überdramatisieren aufhören“.

(…) „Streeck plädiert für ein Ende des Krisen- und Panikmodus, der Umgang mit dem Virus müsse zur in ein normales Risikohandling wie bei vielen anderen Risiken des Lebens auch übergehen. (…) Man müsse auch den echten Krankheitsausbruch ins Auge fassen wie die Auslastung in der stationären Behandlung und der Anteil der belegten Intensivbetten. Dementsprechend definierte Schwellenwerte könnten somit striktere Maßnahmen im Alltagsleben vorgeben.“ (…)

„Das Infektionsgeschehen im Herbst werde sich massiv beleben, sagt Streeck voraus. 2000 Infektionen pro Tag seien keine hohe Zahl, das zehnfache müssen man erwarten. Man wisse nun aber, dass durch Abstandsregelungen und das Tragen von Masken die Infektionsdosen stark verringert werden, was wiederum zu milderen Symptomen führe.“ (…)

(Hervorhebungen GB)

https://www.theeuropean.de/the-european-redaktion/sterblichkeit-des-coronavirus-liegt-viel-niedriger-als-gedacht/

Kommentar GB:

Während eine umsichtige, realistische und vorsichtige Rückkehr zur Lebensalltäglichkeit fällig ist, dreht die Politik durch. Warum eigentlich? Während sie im Frühjahr das Problem unterschätzt hatte und zu spät gehandelt hat und dabei ausgesprochen schlecht vorbereitet war, wird jetzt zu lange an zu vielen Einschränkugen festgehalten. Es fragt sich allerdings: warum?

Corona als Trittbrett für den Umbau Europas?

Vera Lengsfeld
2.10.2020Europa

Wenn man sich fragt, warum nicht nur in Deutschland pausenlos Corona-Panik geschürt wird, obwohl längst klar ist, dass es sich nicht um eine neue Spanische Grippe handelt, sondern um eine Art Grippewelle, wie sie den Kontinent jedes Jahr im Winter heimsucht, gibt es keine einfache Antwort.

„Man kann es nicht oft genug wiederholen, dass es in Deutschland in den Monaten seit dem Ausbruch der „Pandemie“ keine Über-, sondern eine Untersterblichkeit gibt, die allermeisten Corona-Intensiv-Betten leer bleiben und die Zahl der „an und mit Corona“ Gestorbenen weit unter derjenigen der Toten durch Krankenhauskeime liegt. Selbst in Schweden, das auf einen Lockdown und harte Corona-Maßnahmen verzichtete und von dem der europäischen Bevölkerung durch die Medien eingehämmert wird, es hätte in Schweden seit 150 Jahren nicht so viele Tote gegeben, wie 2020, ist alles im Normalbereich.“ (…)

https://www.theeuropean.de/vera-lengsfeld/in-deutschland-wird-die-corona-propaganda-mit-jedem-tag-schaerfer/