Die islamisch-djihadistische Offensive in Europa rollt

Europa befindet sich im Würgegriff des Islamismus

Berlin, den 03.11.2020

Sehr geehrter Herr Krauss,

in Wien forderte der islamistische Terror erneut Opfer. 4 Menschenleben wurden am Montag in der österreichischen Hauptstadt ausgelöscht, 17 Personen wurden schwer verletzt. Der Haupttäter ist IS-Sympathisant. In Österreich soll sich der gebürtige Nordmazedonier schon länger aufgehalten haben.

Vor seiner Bluttat hat er nach Berichten einen Treueschwur auf den neuen Chef der Terrormiliz IS abgelegt. Fakt ist: Der islamistische Terror hat uns den Krieg erklärt. Die Bürger Europas werden auf offener Straße abgeschlachtet. Wir müssen aufhören zu reden! Wir müssen handeln!

Der islamistische Terror hat Europa fest im Griff. Und dies seit Jahren. 2015 töteten Islamisten in Paris 130 Menschen, 2016 raste der Islamist Anis Amri auf dem Berliner Breitscheidplatz mit einem LKW in eine Menschenmenge, 11 Menschenleben wurde dabei ausgelöscht.

In Nizza wurde vor kurzer Zeit eine Frau in einer Kirche bestialisch enthauptet (der Angreifer ist ein 21-jähriger Tunesier, der illegal auf einem Boot nach Lampedusa gekommen war), und in Dresden wurde ein 55-jähriger abgestochen. Der Terror reißt nicht ab! Allein in Deutschland gibt es hunderte Schläfer, die jederzeit zuschlagen könnten. Jeder kann das nächste Opfer sein. Sie, ich oder Menschen, die wir lieben.

Von den zahlreichen Islamverbänden hören Sie nach einem Anschlag so gut wie nichts. Nirgendwo sehen Sie große Demonstrationen von Muslimen, die sich eindeutig gegen die Gewalt aussprechen und sich distanzieren.

Ähnliches gilt für die zahlreichen Politiker, welche die islamistische Gewalt nicht sehen wollen oder diese schönreden. Bei diesen scheinheiligen Lügen und billigen Worthülsen wird mir schlecht! Meine Mannschaft und ich werden uns jetzt umso entschlossener gegen den Islamismus einsetzen. Wir sehen nicht zu, wie der Terror sich weiter ausbreitet und ganz Europa zu einer islamistischen Republik mutiert. Helfen Sie mit!

Mit sehr freundlichen Grüßen aus Berlin bin ich Ihr

Sven von Storch

Antwort

3. November 2020 19:10

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

schön und gut.

Aber anstatt  Träumern bzw. subjektivistischen Bonbon-Muslimen wie Khorchide („Islam ist Barmherzigkeit“) auf den Leim zu gehen,  sollten sie das Märchen Guter Islam/Böser Islamismus als verhängnisvollen Irrtum ad acta legen.

 

Hervorzuheben ist angesichts der aktuellen Terrorserie einmal mehr, dass die „rechtgläubigen“ Träger der islamische Herrschaftskultur einen funktional-arbeitsteilig gegliederten Systemzusammenhang bilden, in dem bestimmten Funktionsträgern die Aufgabe zufällt, Schneisen der politisch-weltanschaulichen, rechtlichen und kulturellen Akzeptanz und „Anerkennung“ in die nichtmuslimische Aufnahmegesellschaft zu fräsen, während andere Funktionsabteilungen gleichzeitig an andere Stelle gerade Köpfe abschneiden und Ungläubige massakrieren, wieder andere diese Mordtaten in sozialen Medien bejubeln und gegen „Islamfeindschaft“ demonstrieren und – in Deutschland die große Masse der Erdogan Anhänger – sich zunächst mit klammheimlicher Freude und Ausleben ihrer repressiven Normen begnügen etc.

 

Zumindest einen dieser Texte unter den folgenden Links sollten Sie mal lesen:

http://www.gam-online.de/text-Der%20Islam%20als%20religi%C3%B6se%20Herrschaftsideologie.html

http://www.gam-online.de/Bilder/Islam%20und%20Ungl%C3%A4ubige%206-2014.pdf

https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/islam-in-reinkultur/

http://www.gam-online.de/text-patriarchalischen%20Normenordnung.html

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hartmut Krauss

Kommentar: Islamistischer Terror in Wien – Tote und Verletze
Die islamischen Terrorakte intendieren m. E. wieder eine Diskussion zu zwei Annahmen:
1) Ist der Islam eine friedliche Religion? und
2) Ist Gewalt ein integraler Bestandteil der islamischen Quellen, bes. des Koran?
Auch wenn Hartmut Krauss dazu bereits Aussagen getroffen hat, wäre es m. E. dennoch angebracht, einige Textauszüge hier anzuführen. Grund: Politik und Medien fokussieren sich vorwiegend auf sicherheits- und rechtspolitische Diskurse zur Analyse der Terrorursachen und ihrer Bekämpfung, anstatt endlich die strukturelle Beschaffenheit des Islam in ihre polit. Entscheidungsfindung einzubeziehen:  

FEINDBILD ISLAMKRITIK, S. 50 ff.

Zu 2: „Der Islam ist friedlich und tolerant“.

Bei der Aussage, der Islam sei friedlich und tolerant, handelt es sich nicht einfach nur um eine tiefe Beleidigung der kritischen Vernunft, sondern wohl um eine der unverschämtesten Fehlbehauptungen der neueren Zeit. Mit Ausnahme der Holocaustleugnung ist der Wahrheit nur selten so stark ins Gesicht geschlagen worden.

Betrachten wir zunächst den Koran, das heilige Buch des Islam, das als unmittelbar offenbartes Gotteswort gilt und deshalb für die Gläubigen jederzeit und überall absolute Gültigkeit besitzt.  Im Näheren handelt es sich dabei um einen überlieferten Text, der imperialen Herrschaftsanspruch und kriegerische Gewaltbereitschaft zur Verbreitung des Islam ebenso einschließt wie eine durchgängige, auf Unterwerfung abzielende Kampfansage an diejenigen, die sich Allah nicht hingeben wollen, nämlich die Ungläubigen[1].

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. … „  (Sure 47, 4-6, 13).

 

Islamwissenschaftler haben gezählt, dass die Verbalwurzel ‚qtl’ «töten», im Koran 187-mal vorkommt, davon 25-mal im Imperativ. Die Wurzel ‚db’, «strafen/Strafe», ist im Koran über 400-mal belegt. Die Lehre von der Überlegenheit des Islam über alle anderen Religionen ist fester Bestandteil des Glaubenbildes in seiner orthodoxen Mehrheitsauslegung und lebenspraktisch unter einer breiten Mehrheit der Muslime weltweit verwurzelt.

 

3) „Jeder, der den Gesandten Gottes (=Mohammad) verrät, jeder, der die führenden Imame (= die 12 Imame der Schiiten) verrät, muss ermordet werden.“ (Quelle: Rede vor einer versammelten Gruppe von Frauen aus Langarud, 2/4/(13)58 iranischer Kalender/entspricht dem Jahr 1979/, veröffentlicht in den gesammelten Worten und Schriften Chomeinis: „Sahife-ye nur“, Band 7, Seite 182.

 

Der Prophet hat ein Schwert, um damit Menschen umzubringen. Alle unsere Imame waren Krieger, sie waren alle Krieger, sie zogen das Schwert und brachten Menschen um. Wir wollen einen Nachfolger, der die Hand abschneidet, der das Recht der Vergeltung anwendet, der (die Täter) steinigt. So wie auch der Gesandte Gottes (= Mohammad) Hände abschnitt, das Recht der Vergeltung anwandte und steinigte. So wie er auch die Juden des Stammes Bani Qoreize, massakriert hat, weil sie unzufrieden waren.

 

Quelle: Rede von Chomeini in der Wahdat-Woche zum Geburtstag des Propheten Mohammad im Jahre 1360 iranischer Zeitrechnung (1981/2).“

 

Aufgabe der rechtgeleiteten Muslime sei es vielmehr, die Ungläubigen und Abtrünnigen abzuschrecken, zu missionieren, zu bekämpfen und zu bestrafen und sie keinesfalls als gleichberechtigt zu behandeln; also „von außen“ möglichst alles dafür zu tun, dass Allahs Gesetze eingehalten werden. „Ihr (die Rechtgläubigen) befehlt das Gute und verbietet das Böse“. [2]

 

Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden. Osnabrück 2013, S. 113.

Djihad des Schwertes: Durchsetzung islamischer Herrschaft unter Einsatz von Waffengewalt im Falle der Widersetzung durch nichtunterwerfungsbereiter Kräfte. Diese Form des Djihad, die in neuerer Zeit unter den Erfahrungsbedingungen westlicher Überlegenheit auch Selbstmordattentate einschließt, wird im Konzept des islamspezifischen Irrationalismus (Paradiesglaube; koranische Aufwertung der bewaffneten Kämpfer/Märtyrer) besonders geadelt …

Die Kernbedrohung der Zukunft besteht in der Möglichkeit zur Ausübung des Djihad mit atomaren Waffen.

https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/islamisierung-als-reales-phaenomen/

Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende wesentliche Grundregulative, die im Endeffekt den Zielsetzungsrahmen des Islamisierungsprozesses bestimmen:

1.    Der Islam fixiert normativ die absolute Ungleichstellung von Muslimen und Nichtmuslimen und schreibt deren gewaltsame Bekämpfung vor.

„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für geboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten.“ (Koran, Sure 9,29).

Der Kampf gegen die Ungläubigen ist damit integraler Bestandteil der muslimischen Gehorsamshaltung gegenüber Allah und verheißt den Kämpfenden darüber hinaus Belohnung und Vorrangstellung:

„Und nicht sind diejenigen Gläubigen, welche (daheim) ohne Bedrängnis sitzen, gleich denen, die in Allahs Weg streiten mit Gut und Blut. Allah hat die, welche mit Gut und Blut streiten, im Rang über die, welche (daheim) sitzen, erhöht. Allen hat Allah das Gute versprochen; aber den Eifernden (den mit der Waffe Streitenden, H. K.) hat er vor den (daheim) Sitzenden hohen Lohn verheißen“ (Koran Sure 4, 95).

http://www.gkpn.de/auk_so13.pdf

Sonderheft „Islamismus“ 2007, S. 201

Im Gegensatz zur medialen Standardbehauptung, wonach die gewalttätigen Djihadisten den Islam für die Durchsetzung ihrer Machtziele gezielt missbrauchten, handelt es sich bei den islamistischen Terroristen und Selbstmordattentätern keinesfalls um Akteure, die ihre Religion strategisch bewusst verfälschen und zweckentfremden, also im Sinne eines vorsätzlichen Betrügers vorgehen. Vielmehr sehen wir hier Menschen am Werk, die subjektiv zutiefst religiös überzeugt sind und ihre Glaubensauslegung für die ‚einzig wahre’ halten. Das objektiv Verhängnisvolle besteht darin, dass sich sehr wohl aus dem Koran und der Sunna Aussagen und ‚Vorbilder’ ‚herausholen’ lassen, die ihr Tun begründen und rechtfertigen.

Wie Victor und Victoria Trimondi (2006) betonen, sind die islamistischen Attentäter seelisch von der islamischen Apokalyptik durchdrungen und sehen sich in diesem Horizont als wahre Gottesdiener und Instrumente Allahs.

 



[1] Auf die Frage: „Gelten Juden und Christen im Islam als Ungläubige?“ antwortete der einflussreiche islamische Geistliche Dr. Jusuf al-Qaradawi in einem Rechtsgutachten (Ende Februar 2002): „Das Wort ‚ungläubig’ beinhaltet mehrere Bedeutungen. Manchmal bedeutet es ‚Atheist’, d. h. es wird eine Person damit bezeichnet, die weder an Allah noch an den Gerichtstag glaubt. Dies gilt nicht für Juden und Christen. Juden und Christen gelten als Ungläubige, weil sie nicht an die Botschaft [Muhammads] glauben. Jeder, der nicht an die Botschaft Muhammads glaubt, ist ungläubig.“

Quelle: http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M52e9e3418ae.0.html

[2] Vgl. die kritisch kommentierte Video-Fatwa von Al-Fawzan http://www.youtube.com/watch?v=oEc_wahflM0&feature=player_embedded

Zuletzt eingesehen am 17. Mai 2010.