FreitagsbriefMedienspiegel

70 Millionen Stimmen für Trump

Drei Lehren für die deutsche Politik

Der US-Präsident hat mehr Wähler gewonnen als 2016. Europa sollte gewarnt sein, denn die USA waren immer Vorreiter gesellschaftlicher Trends. Ein Kommentar.

https://www.tagesspiegel.de/politik/70-millionen-stimmen-fuer-trump-drei-lehren-fuer-die-deutsche-politik/26600744.html

Kommentar GB:

Ein interessanter, weil realistischer und nachdenklicher Artikel; eine Seltenheit heutzutage.

Auffällig ist aus meiner Sicht vor allem die vollendete Unsachlichkeit in der Beurteilung von Trumps Präsidentschaft, insbesondere von Seiten der Presse, die zwar nichts weiß, dafür aber alles viel besser.

Wer sich jedoch nicht von der globalistischen Propagandamaschine verwursten lassen will, der möge sich mit den Tatsachen auseinandersetzen. Tun Sie das. Donald Trump wird Ihnen dabei ruhig und entspannt zusehen.

Denn seine politische Bilanz kann sich sehen lassen. Außenpolitisch z. B. hat er im Nahen Osten mehr erreicht als zwei islamophile Obama-Administrationen, und das, ohne, wie andere Präsidenten, selbst einen Krieg zu führen. Konfliktaustragung ja, aber mit politischen und wirtschaftlichen, möglichst nicht mit militärischen Mitteln, die bei Trump als Drohkulisse vorhanden, aber i.d.R. im Hintergrund blieben.

Seine Wirtschaftspolitik war erfolgreich, und die Wähler haben das positiv bewertet. Seine Begrenzung der Immigrationsbewegungen in der Neuen Welt war und ist notwendig und richtig, weil die gesellschaftliche Anomie in Lateinamerika nur dort behoben werden kann: ebenso müssen die Afrikaner und Muslime ihre Probleme in ihren Ländern selbst lösen.

Trumps kritische Haltung gegenüber dem Multilateralismus mit seinem Sumpf der unkontrollierten internationalen Organisationen erweist sich als realistischer als das illusorisch-idealisierende Denken z. B. der Europäer, die erst teilweise bemerkt haben, daß z. B. die EU eine demokratisch unlegitimierte Institution sind, und die sich über den realen Charakter der UN ebenfalls nicht hinreichend klar sind, einer Organisation, die sich um alles mögliche kümmert, außer um den Willen des jeweiligen Volkes.

Biden dürfte der gewählte Präsident dann werden, oder es auch nicht werden, wenn die anhängigen Wahlbetrugsverfahren gerichtlich überprüft sein werden. 

Man lese hierzu die begründete Beurteilung von science files:

Benford’s Law: Mathematischer Beleg für Wahlbetrug in den USA