FreitagsbriefMedienspiegel

„Charlie-Hebdo“-Prozess erneut um mindestens eine Woche verschoben

Die neusten Entwicklungen

Die brutalen Morde in einer Kathedrale in Nizza und die Ermordung eines Lehrers nahe Paris vor zwei Wochen haben Frankreich erschüttert. Die Regierung sucht nach Antworten auf Radikalisierung und islamistischen Terror.

Judith Kormann, Nina Belz, Paris Aktualisiert

https://www.nzz.ch/international/islamistischer-terror-in-frankreich-die-neusten-entwicklungen-ld.1583304?reduced=true

https://www.nzz.ch/international/charlie-hebdo-prozess-warum-ein-schlussstrich-nicht-gelingt-ld.1586974?reduced=true

Kommentar GB:

Das Problem heißt Islam und es betrifft die gesamte islamische Welt,

und nicht bloß Frankreich, sondern ebenso uns alle:

  • „Im Streit um die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed haben erneut Tausende Menschen in Pakistan gegen Frankreich protestiert. In Rawalpindi im Norden des Landes kam es am Sonntag (15. 11.) dabei zu Zusammenstössen. Anhänger der islamistischen Partei Tehreek-e-Labbaik Pakistan (TLP) bewarfen vor der Hauptkundgebung aus Protest gegen Verhaftungen Polizisten mit Steinen. Die Beamten setzten Tränengas ein, um die wütenden Demonstranten zu zerstreuen. Auf der später stattfindenden Kundgebung riefen Teilnehmer dann zum Boykott Frankreichs und französischer Waren auf und schworen dem Land Rache.
  • Frankreich hat mit einer Zeremonie der drei Toten des Anschlags von Nizza gedacht. «Der Terrorismus greift an, wer wir sind, was unsere Identität ausmacht, unsere Freiheit, unsere Kultur und schliesslich unser Leben», sagte Premierminister Jean Castex am Samstag (7. 11.) auf dem Schlosshügel von Nizza. Der Feind habe einen Namen, es sei der radikale Islamismus, eine politische Ideologie, welche die muslimische Religion entstelle.“ (Hervorhebung GB)

Und das ist der schwerwiegende Fehler des französischen Promierministers:

der islam-djihadistische Terrorismus ist gerade nicht „eine politische Ideologie, welche die muslimische Religion entstellt„, sondern er ist die scharfe Klinge des Schwertes Islam.

Aber da gibt es nichts zu entstellen. Der Islam ist ein Schwert.

Und es wird – immer schon und weiterhin – gegen die „Ungläubigen“ eingesetzt;

wie z. B. gegen Samuel Paty. Das ist es, was verstanden werden muß.

Der Islam ist das Problem. Und daraus sind die Konsequenzen zu ziehen.