FreitagsbriefMedienspiegel

Da ist sie, die Fata Morgana!

Islamkonferenz : Seehofer wirbt für deutschen Islam

Der Bundesinnenminister warnt vor „Muslimfeindlichkeit“. Sie sei eine Bedrohung für die gesamte Gesellschaft. Die Muslime in Deutschland fordert er auf, die Ausbildung von Imamen noch stärker selbst in die Hand zu nehmen.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islamkonferenz-horst-seehofer-wirbt-fuer-deutschen-islam-17046220.html

Kommentar Hartmut Krauss:

Auf Facebook

Abdel-Samad erklärt Austritt aus der DIK

 

„Sehr geehrter Herr Innenminister Horst Seehofer,

hiermit trete ich aus der deutschen Islamkonferenz (DIK) zurück. Als ich vor 10 Jahren in dieses Forum eingeladen wurde, hatte ich die Hoffnung, Teil eines ehrlichen Dialogs über den Islam in Deutschland zu werden. Doch seit dieser Zeit konnten die Islamverbände alle kritischen Themen, die die kritischen Stimmen auf den Tisch gebracht haben, wie etwa das Thema Radikalisierung von jungen Muslimen oder die Stellung der Frau, aus der Tagesordnung verbannen. Am Ende blieben nur die Themen, die für die orthodoxen Verbände, nicht für die Gesamtgesellschaft, von Relevanz sind, wie Imamausbildung, Islamunterricht und muslimische Seelsorge. Mir wurde klar, dass die Verbände nur Geld vom Staat wollten, und dass der Staat nicht einmal wusste, was er von den Verbänden will!

Ich stellte fest, dass die staatlichen Vertreter ebenfalls keine kritischen Stimmen wirklich hören wollen. Man hat uns eingeladen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass alle Stimmen im Forum vorhanden sind. Doch die Realität ist: Der Staat biedert sich an den Vertretern des politischen Islam in dieser Konferenz an und ignoriert alle Warnungen und Vorschlägen der kritischen Stimmen. Bei der letzten öffentlichen Sitzung erklärte der DITIB-Chef, dass er Absolventen der Fakultäten für islamische Theologie der deutschen Universitäten nicht als Imame einstellen würde, weil diese die DITIB-Standards nicht erfüllen würden. Ich habe danach erwartet, dass die anwesenden Vertreter des Staates sich über diese Arroganz empören, doch dies ist nicht passiert. Stattdessen unterstützt der Staat nun, dass die DITIB und andere Vereine selbst ihre Imame ausbilden und zwar auf Kosten der Steuerzahler.

Nein, ich mache nicht mehr mit. Denn die DITIB-Standards sind: Loyalität zu Erdogan und zum türkischen Nationalismus.

Ja, lieber Herr Innenminister, ich mache auch die Islamkonferenz für die politische Aufwertung von DITIB und dem Zentralrat der Muslime verantwortlich, und somit für den Aufbau von Erdogan-Kult und die Stärkung des politischen Islam mitverantwortlich! Und ich halte die Unterstützung dieser Vereine nicht für Veruntreuung von Staatsgeldern, sondern auch für eine Gefahr für die Innere Sicherheit.

Deshalb nehme ich weder an der heutigen Sitzung noch an zukünftigen Sitzungen der Islamkonferenz teil und ziehe mich endgültig zurück.

Wir haben Sie oft gewarnt, unsere Warnung wurde nicht gehört. Nun tragen Sie die ganze Verantwortung alleine!“

+++

Kommentar Hartmut Krauss:

Eine zwar richtige, aber viel zu späte Entscheidung vom medienverwöhnten HAS.

Zur DIK siehe unten das Video unter dem folgenden Link

Man sieht auch, dass sich entgegen vordergründiger tagespolitischer „Aufgeregtheiten“

an der „islampolitischen Lage“ nichts grundsätzlich geändert hat, während infolge der zwischenzeitlichen irregulären Massenzuwanderung die Probleme  noch deutlich zugenommen haben.

Was tatsächlich stattfindet, ist das zunehmende  Umschlagen von Stagnation in Regression.

Von den Forderungen am Ende des kurzen Vortrags sind wir nach wie vor weit entfernt.

https://www.youtube.com/watch?v=SCA4X3Sz-pI

+++

Kommentar GB:

Die ebenso falsche wie schädliche Appeasement-Politik gegenüber dem Islam wird, wie man hier sieht, in Deutschland in der üblichen illusionären Art und Weise fortgesetzt, denn man wagt ja auch sonst nichts, und selbst in Frankreich, wo Präsident Macron erst jetzt vergleichsweise härter vorgeht, ist das so, wie man daran sieht, daß er nichts Eiligeres zu tun hatte, als einen diplomatischen Emissär nach Kairo zu schicken, um den dort öffentlich versichern zu lassen, Frankreich wolle gar nicht gegen den Islam vorgehen, sondern nur gegen dessen Gewalttäter. Na, dann kann es ja weitergehen mit der Islamisierung Europas, wenn die politischen Eliten sich wie Islam-Kollaborateure verhalten, oder sogar wie bereits Unterworfene, also wie Dhimmis.

Daher wäre allererst die Islam-Kollaboration dauerhaft zu beenden, um das Blatt zu wenden.