In Harms way: Biden, Zwangsjacken und Donald Trump

„Wissen Sie, was uns besonders ärgert: Schwätzer, deren Kompetenz und Wissen gegen Null geht, die aber, weil sie dessen nicht gewahr sind, den Mund aufreißen und sich zu Experten über ihr eigenes Unwissen aufblasen. Dunning und Krueger haben das in mehreren Arbeiten beschrieben und stets war das Ergebnis dasselbe: Je weniger Wissen und Kompetenz, desto größer die Klappe.

Florian Harms gibt derzeit den Chefredakteuer der Ströer-Postille t-online, eine Mischung zwischen Bild-Zeitung und  Völkischem Beobachter.

In seiner dortigen Funktion hat Harms einen Text veröffentlicht, der mit “Zwangsjacke für Donald Trump” überschrieben ist. Dass hier ein des Journalismus Unkundiger versucht, keinerlei Hehl aus seiner fehlenden Kompetenz zu machen und sich in den Haltungsjournalismus, das Tätigkeitsfeld der Inkompetenten zu flüchten, wird schon mit der Überschrift klar. To be fair, woher sollte Harms wissen, welche Ethik und welches Berufsverständnis sich mit Journalismus verbinden? Er hat Islam- und Politikwissenschaft in Freiburg und Damaskus studiert und ist im Anschluss bei Spiegel-Online untergekommen. Alles nicht die Orte, an denen man erfahren kann, was es mit Journalismus auf sich hat.“ (…)

„Die Wahlen in den USA sind nicht beendet: In Arizona, Georgia, Pennsylvania wird noch gezählt. In Michigan, Wisconsin und in Nevada gibt es Hinweise darauf, dass Wahlbetrug in großem Stil betrieben wurde. Die Väter der US-amerikanischen Verfassung haben vorhergesehen, dass es bei nachfolgenden Wahlen notwendig sein könnte, sicherzustellen, dass alle gezählten Stimmen auch legitime, gültige Stimmen sind. Deshalb haben sie den 8. Dezember als Safe Harbor Day deklariert, und zwar im Electoral Count Act von 1887. Bis zum 8. Dezember müssen alle Streitigkeiten über Auszählungen und Stimmen beseitigt sein. Sind sie das nicht, entscheidet die State Legislature, also das Parlament des jeweiligen Bundesstaates darüber, welchem Kandidaten die Wahlmänner zugeschrieben werden.

Alles, was Donald J. Trump derzeit tut ist vollkommen legal und entspricht dem Prozedere, das in der US-Constitution und nachgeordneten Gesetzen vorgesehen ist.

Joe Biden ist kein Wahlsieger. Zwar haben ihn Medienvertreter in den USA zum Wahlsieger erklärt, aber Joe Biden hat KEINE MEHRHEIT. Er hat derzeit 259 von 271 notwendigen Stimmen von Wahlmännern. Er ist nicht “president elect”, wie es immer wieder fälschlicher Weise behauptet wird. President elect wird Biden wenn er am 13. Dezember die Mehrheit der Stimmen der Wahlmänner erhält und diese Mehrheit am 6. Januar 2021 vom US-Congress bestätigt wird. Bis dahin ist Joe Biden Joe Biden, ob das nun Harms passt oder nicht. Dass es Harms nicht passt, kann man an Worten wie “verunglimpft”, “faucht” usw. erkennen. Und der Unfug mit den “stichhaltigen Beweisen” belegt nur, dass Harms nicht einmal weiß, dass es Gerichte sind, die über Wahlen, die im Streit stehen, und in diesem Kontext über die Stichhaltigkeit von Beweisen entscheiden.“ (…)

https://sciencefiles.org/2020/11/12/in-harms-way-biden-zwangsjacken-und-donald-trump/

und

aus etwas – aber nicht grundsätzlich – abweichender Sicht, und dabei formal korrekt:

https://www.cicero.de/aussenpolitik/usa-joe-biden-weltpolitik-eu-russland-china?utm_source=cicero_newsletter