FreitagsbriefMedienspiegel

Interview mit Ayaan Hirsi Ali

“Das ist kultureller Selbstmord”

Von Urs Gehriger.

Gastautor / 10.11.2020 /

„Islamische Fundamentalisten töten in Paris, Nizza und Wien. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sagt: „Es ist ein Kampf zwischen Zivilisation und Barbarei.“ Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärt: Das „Endziel“ der islamistischen „Ideologie“ bestehe darin, die „vollständige Kontrolle“ über die Gesellschaft zu übernehmen.

Ayaan Hirsi Ali, 50, hat den islamistischen Horror am eigenen Leib erlebt. Im Alter von fünf Jahren wurde ihr die Klitoris beschnitten. Als sie gegen das Koranstudium aufbegehrte, brach ihr der Koranlehrer den Schädel. Später lebte die gebürtige Somalierin in einer nach orthodoxem Islam arrangierten Ehe. Nach ihrer Flucht in die Niederlande stieg sie zu einer prominenten Stimme wider den fanatischen Islam auf. 2004 wurde ihr Kollege, Filmregisseur Theo van Gogh, auf offener Strasse ermordet. An van Goghs Leiche befestigte der Täter eine Morddrohung an Hirsi Ali. Sie tauchte ab. Aus dem Untergrund schrieb sie in einer Anklageschrift: „Islamistischer Terror, in den Niederlanden und außerhalb, kann gedeihen, weil er eingebettet ist in einen großen Kreis gleichgesinnter Muslime.“

Heute ist sie amerikanische Staatsbürgerin, mit dem britischen Historiker Niall Ferguson verheiratet und arbeitet für das American Enterprise Institute.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/interview_mit_ayaan_hirsi_ali_das_ist_kultureller_selbstmord

mit der ausführlichen englischen Version; hier eine nicht übersetzte Passage:

„Weltwoche: The Islamic extremism we are witnessing, how much is a consequence of the 2015 migration into Germany? We had enormous masses arriving and, from Germany, moving across Europe.

Hirsi Ali: I think that’s only a part of the equation. At least since 1980, there was Islamic activism all over Europe by large numbers of immigrant Muslims. They established mosques. They established so-called “Muslim Centers” and so-called “Learning Centers.” They were allowed to have their own parallel societies with their own television and publications. They were allowed, without any kind of checks, to indoctrinate young, vulnerable Muslim masses. 2015 only provided them with a larger population to indoctrinate. 2015 also opened the doors for people who are radicalized in their own countries of origin: Syria, Afghanistan, Somalia, Egypt, you name it, other parts of North Africa. So, 2015 made things worse, but it didn’t start in 2015.“

https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-44/weltwoche-international/ayaan-hirsi-ali-die-weltwoche-ausgabe-44-2020.html

Kommentar GB:

Sehr, sehr dringende Leseempfehlung!