Acta diurna am 28. Dezember 2020

Michael Klonovsky

(…) „Über Weihnachten las ich nichts Erbauliches, sondern Gunnar Heinsohns so niederschmetterndes wie augenöffnendes Buch „Wettkampf um die Klugen“. Das 200-Seiten-Bändchen ist mein Buch des Jahres; es scheint mir die wichtigste deutschsprachige Analyse dessen, was uns bevorsteht, seit Rolf Peter Sieferles „Epochenwechsel“ zu sein. Sein Gegenstand ist die Verteilung der kognitiven Fähigkeiten unter den konstruierten Völkern und nicht existierenden Rassen. Es handelt sich also aus einer gewissen Perspektive um ein rassistisches Buch. Diese gewisse Perspektive nennt sich die antirassistische, und ihre Kombattanten haben bereits mit der Vorneverteidigung gegen jene Befunde begonnen, die Heinsohn lakonisch analysiert, denn bekannt sind sie schon etwas länger – sie wurden nur dem Publikum noch nie so ungerührt um die Ohren gehauen; Heinsohn, 77, Ökonom und Soziologe, ist Emeritus und Exilant, er kann sich das leisten.“ (…)

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