Angefochtene Wahl: Was Ihnen heute über die US-Wahl in MS-Medien

„Bei der ARD können Sie heute lesen:

” …Donald Trump, der seine Niederlage weiterhin nicht anerkennt…”

” Allerdings weigert sich Trump nach wie vor, seine Niederlage anzuerkennen und kämpft bislang vergeblich vor Gerichten dagegen an.”

Einmal mehr wird der Eindruck erweckt, es sei nur Donald Trump, der das Ergebnis der US-Wahlen für Betrug hält, das Wahlergebnis deshalb anficht. Nun, das ist nicht so. Und würde es von MS-Medien nicht systematisch unterschlagen, Konsumenten, die nicht so klug sind, sich bei ScienceFiles zu informieren, wüssten es auch.“ (…)

„Die Wahlen in den USA sind nach wie vor offen. Es gibt nach wie vor die Möglichkeit, dass Wahlmänner in einem oder zwei oder allen der umkämpften Swing-Staates Donald Trump zugesprochen werden. Letztlich fällt die Entscheidung am 6. Januar und keinen Tag früher. Dass dem so ist, dass im US-Congress zertifiziert werden muss, was in den Bundesstaaten durch Electors an Stimmen abgegeben wurde, darüber wollen diejenigen, die seit dem 3. November und schon lange zuvor, Sleepe Joe Biden zum US-Präsidenten erklärt haben, hinwegtäuschen. Letztlich haben wir es hier insofern mit einem Novum zu tun, als im US-Congress noch nie konkurrierende Slates aus mehreren Bundesstaaten abgegeben wurden, in denen zum einen Joe Biden und zum anderen Donald J. Trump zum Sieger erklärt wird. Es gibt keinen Präzedensfall für Rechtsstreits, in denen ein Gericht zwischen konkurrierenden Slates der Bundesstaaten entschieden hat. Die Zertifizierung des Ergebnisses des Electoral College setzt eine Mehrheit in beiden Häusern des US-Congress, dem Repräsentantenhaus und dem Senate voraus. Das Gleiche gilt wohl für die Entscheidung zwischen zwei konkurrierenden Sets von Wahlmännern, die im selben Bundesstaat einmal Biden, einmal Trump zugesprochen wurden.

Sicher ist nur, dass dann wenn kein Kandidat mindestens 270 Stimmen am 6. Januar im US-Congress zertifiziert bekommt, Delegationen der Staaten im US-Repräsentantenhaus zusammentreffen, um den nächsten Präsidenten zu bestimmen. Dann hat jeder Bundesstaat genau eine Stimme.“ (…)

Angefochtene Wahl: Was Ihnen heute über die US-Wahl in MS-Medien verheimlicht wird