Endlich enthüllt: Die Wahrheit über das „Forum Soziale Inklusion“

„Der kleine gemeinnützige Verein „Forum Soziale Inklusion“ wird im gerade beschlossenen Haushalt des Familienministeriums mit 400.000 Euro gefördert werden. Er setzt im Unterschied zu vielen etablierten Gruppen der Geschlechterpolitik auf eine Kooperation anstatt auf Konfrontation zwischen den Geschlechtern, und so hat er auch entschiedene politische Gegner. Ein irritierend selbstverständliches Zusammenspiel von Politikerinnen, Journalistinnen, scheinbar unabhängigen Aktivisten und Lobbyistinnen hat nun das Ziel, diesen Verein möglichst nachhaltig zu diskreditieren.

Da der Verein allerdings Positionen bezieht, die demokratisch, menschenfreundlich und an der Idee der Geschlechtergerechtigkeit orientiert sind, greift dieser Versuch auf substanzlose Vorwürfe zurück. Im modischen Sprachgebrauch: Er wird mit Fake News befeuert. 

Ich bin Mitglied im Forum Soziale Inklusion und kenne die dort handelnden Personen gut, und so habe ich die Möglichkeit, die häufigsten dieser Fake News richtigzustellen. Das ist mir auch deswegen wichtig, weil mich die Skrupellosigkeit ärgert, mit der hier – aus etablierten Herrschaftspositionen des politischen Diskurses heraus – gezielt diskreditierende Falschinformationen über einen kleinen gemeinnützigen Verein verbreitet werden.

Fake News 1: Das Forum Soziale Inklusion wäre antifeministisch

Fake News 2: Das Forum Soziale Inklusion würde behaupten, dass „Männer strukturell diskriminiert werden“

Fake News 3: Das Forum Soziale Inklusion würde Frauen zurück an den Herd wünschen

Fake News 4: Das Forum Soziale Inklusion würde der AfD nahestehen

Fake News 5: Das Forum Soziale Inklusion hätte bloß eine freundliche Fassade, hinter der sich eine frauenfeindliche Politik verbergen würde

Fake News 6: Das Forum Soziale Inklusion würde Gewalt gegen Frauen verharmlosen

Warum erweckt Andreas Kemper trotzdem den falschen Eindruck, das Forum Soziale Inklusion würde Gewalt unterstützen?

Wenn der Verein so entschlossene Gegner hat – muss ihm dann nicht doch irgendetwas vorzuwerfen sein?

Ist es nach alledem nicht einfach unsinnig, sich mit solchen völlig unbegründeten Unterstellungen ausführlich auseinanderzusetzen?