Migrationsforschung: Die schönsten Weihnachtsgeschichten

Wolfgang Meins / 09.12.2020 /

„Soll der Rahmen oder Frame benannt werden, in den sich das Gros der deutschen Migrationsforschung problemlos einpassen lässt, wäre die treffendste Bezeichnung: Migration (im Sinne von Einwanderung) ist für alle Beteiligten positiv. Dieser Rahmen legt bereits eine bestimmte Problemdefinition, Interpretation, moralische Bewertung und oft auch schon Behandlungsempfehlung nahe. Um dieses ideologische Gerüst aber mit Leben zu füllen, bedarf es passgenauer Geschichten oder Narrative, die sicherstellen, dass störende Elemente der Realität von vornherein unberücksichtigt bleiben, relativiert oder aber hinter einer kunstvoll aufgetürmten Sprachbarriere versteckt werden.

Durchstöbert man auf der Suche nach einem besonders gelungenen Narrativ beispielsweise den Internetauftritt des Flaggschiffs der deutschen Migrationsforschung, des 2017 in Berlin gegründeten und finanziell großzügig ausgestatteten Deutschen Zentrums für Migrations- und Integrationsforschung (DeZIM), drängt sich das folgende Projekt auf: „Systemrelevant und prekär beschäftigt: Wie Migrant*innen unser Gemeinwesen aufrechterhalten“. Die damit vermittelte Erzählung ließe sich salopp in etwa so charakterisieren: „Ohne unsere Migranten wären wir wegen Corona jetzt am Ar…, aber so was von. Und wie ungerecht ist das denn, dass ausgerechnet diese Corona-Helden prekär beschäftigt sind?“ „(…)

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