Proislamischer Neofaschismus

Fundstück auf Facebook

 

Ich würde hier von einem bereits weit fortgeschrittenen proislamisch-kulturrelativistischen Neofaschismus sprechen, der sich als „Antirassismus“ tarnt und das vorläufige Zwischenprodukt der umfassenden politisch-ideologischen Dekadenz des westlichen/postmodernen (Global-)Kapitalismus bildet.

 

In ihrem Buch „Generation beleidigt“ beschreibt Caroline Fourest die Repressalien, denen entschiedene Kämpfer und Kämpferinnen für europäische Werte wie Laizität an Universitäten ausgesetzt sind.

Fourest: „Auf dem Höhepunkt des intellektuellen Austauschs hat der „Rassenkampf“ den „Klassenkampf“ ersetzt und die Intersektionalität die Konvergenz der Kämpfe abgelöst. Diejenigen, die sich für marxistische oder universalistische Ansätze starkmachen, werden nicht mehr lange durchhalten. Ein System der feindlichen Übernahme, das ein junger Doktorand der Politikwissenschaft, der es vorzieht anonym zu bleiben, wie folgt beschreibt: „Wenn man kein Anhänger Bourdieus ist und keine Lust auf die üblichen Themen Gender und Rasse hat, hat man wirklich keine großen Chancen, einen Job zu bekommen.“

Das Ergebnis dieses „intersektionalen Rassenkampfes“ der postmodernen Linken sind wahrliche „Hexenjagden“, die Caroline Fourest persönlich zwei Mal an der Freien Universität Brüssel erlebt hat und in dem gleichlautenden Kapitel als symbolische Steinigung beschreibt:

„Ihr Ziel bestand von Anfang an darin, mich am Sprechen zu hindern. (…) Ich hatte die vorab verbreiteten Aufrufe gelesen. Man hatte in sozialen Netzwerken angekündigt, mich „symbolisch zu steinigen“. Die Operation hatte sogar einen Namen: „Burka Blabla“. Sie zielte darauf ab, mich für meine feministische Haltung gegenüber der Vollverschleierung und meine Kritik an der Doppelzüngigkeit Tariq Ramadans anzugreifen. Die Operation wurde von mehreren seiner Fans angeleitet. Einem der extremsten unter ihnen, Souhail Chichah, gelang es sogar eine Anstellung als Professor an der ULB zu bekommen. Irre vor Wut und den Kopf mit einem Schleier bedeckt, kam er in den Zeugenstand, um mich anzugreifen. Als wir ihm ein Mikro hinhielten, gelang es ihm plötzlich nicht mehr, auch nur ein Wort herauszukriegen. Er konnte nur noch skandieren: „Burka Blabla, Burka Blabla“, um die Meute aufzuwiegeln. Ich hatte noch nie so viele Radikale gesehen, die drauf und dran waren, gewalttätig zu werden. Vermummt oder mit einer Kufiya bekleidet, stürzten sie die Universität ins Chaos. Einer von ihnen trug die Attrappe eines Sprengstoffgürtels und sprang auf, um ein Selbstmordattentat nachzuahmen. Die Unterstützer brüllten, die Teilnehmer wirkten verzweifelt, und die Konferenz wurde abgesagt.“ Später stellte sich heraus, dass einer der Organisationen der Zwischenrufe aus Syrien zurückgekehrt war und sich dem Islamischen Staat angeschlossen hatte.

Kritik am Islam darf sich nicht an der Muslimbruderschaft erschöpfen. Es sind auch in Feuilletons geadelte Intellektuelle wie Navid Kermani, die Tariq Ramadans Version des Euro-Islams als europäischen Islam jahrelang dieser Gesellschaft verkauften (https://bit.ly/2VHRiJW). Ins gleiche Horn bläst Yasemin El Menouar (Bertelsmann-Stiftung, Mitglied in Seehofers Expertenkreis gegen Muslimfeindlichkeit). https://www.bertelsmann-stiftung.de/…/Albrecht_Wie…

Diese Anekdote von Caroline Fourest ist ein Ausblick darauf, was an deutschen Universitäten in wenigen Jahren zur Norm werden dürfte in einem Land, das den Scharia-Islam in so vielerlei Hinsicht gedeihen lässt und fördert.

 

Siehe auch:

Verfassungsschutz warnt vor neuer Islamistentruppe Hetze und martialische Auftritte in Berlin und Hamburg

https://www.tagesspiegel.de/politik/verfassungsschutz-warnt-vor-neuer-islamistentruppe-hetze-und-martialische-auftritte-in-berlin-und-hamburg/26687524.html

 

Der Hamburger Verfassungsschutz nimmt sich die Gruppierung „Muslim Interaktiv“ vor. Die Islamisten heizen junge muslimische Männer auf.

Der Hamburger Verfassungsschutz warnt vor einer neuen islamistischen Organisation, die mit ihrer martialischen Agitation auf der Straße und im Internet vor allem junge muslimische Männer aufheizen will. Die Gruppierung „Muslim Interaktiv“ nutze die Reaktionen auf die Anschläge in Wien und Frankreich, „um Muslime öffentlich als angebliche Opfer staatlicher Repression darzustellen und die vermeintlich vorherrschende, generelle Islamfeindlichkeit in der westlichen Welt zu betonen“, heißt es in einer Mitteilung des Nachrichtendienstes vom Freitag. (…)

 

„Von oben“ abgerundet werden diese Entwicklungen durch den neuen „Maßnahmenkatalog gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ Siehe hierzu: https://hintergrund-verlag.de/stellungnahmen/stellungnahme-zum-neuen-massnahmenkatalog-gegen-rechtsextremismus-und-rassismus/