Frankreich und der Islam

Ein Gesetzpaket soll den „Respekt republikanischer Werte“ stärken. Der verhärtete Laizismus führt zur Stigmatisierung aller Muslime. Ein Gastbeitrag.

Hana Jaber

Hana Jaber ist Historikerin mit Schwerpunkt Migration und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der zeitgenössischen arabischen Welt am College de France.

(…) „Teilweise werden nur existierende Gesetz bekräftigt und gebündelt.
Zum (sic!) „Stärkung der republikanischen Werte“ wird eine breite Palette von Themen, die vom Privatleben bis ins Geopolitische reichen, als Gefahr definiert und daher gesetzlich geregelt: Jungfräulichkeit, Polygamie, Zwangsehen, Erbschaft, Sportpraktiken, Stundenpläne, Hausunterricht, Schulen ohne Vertrag, öffentliche Räume, Predigten, Moscheen, Online-Hassreden, Beifall für Terrortaten, behördliche Schließungen, sofortige Gerichtsverhandlungen.

Dieses bunte Durcheinander von Gesetzen und Regelungen soll dazu dienen, einen „atmosphärischen Dschihadismus“ zu bekämpfen, wie der französische Islam-Experte Gilles Kepel es nennt. Teilweise bereits existierende Gesetze werden bestätigt und in diesem Paket neu zusammengefasst.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-und-der-islam-wenn-jungfraeulichkeit-die-republik-bedroht/26777208.html

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes. Europa lebt besser ohne den Islam. Und niemand in Europa hindert Muslime daran, jederzeit in ein muslimisches Land zu migrieren.