Impfstrategie: Zunächst die Jungen statt die Alten, und dazu privat

Von Roland Tichy
Mi, 20. Januar 2021

„Die Impf-Planwirtschaft der Bundesregierung ist krachend gescheitert. Besser wäre es, Erwachsene, die eine Impfung aktiv nachfragen, früher zu impfen statt Ältere, die an den Nebenwirkungen leiden. Und warum dürfen Freiwillige sich nicht privat impfen lassen?“ (… )

„Damit wird die Impfung an Menschen vorgenommen, bei denen das Risiko nicht angemessen getestet wurde. Es sind Menschen, die praktisch alle schon mehr oder minder schwer krank sind und die unbestreitbare zusätzliche Belastung möglicherweise kaum verkraften können. In Norwegen wurden diese Erkenntnisse bereits in die Impfstrategie aufgenommen.“ (…)

Impfstrategie: Zunächst die Jungen statt die Alten, und dazu privat

Kommentar GB:

Und deshalb ist für ältere Menschen mit Vorerkrankungen rational, die Corona-Impfung erstens sehr skeptisch zu betrachten und zweitens mit einer irgendwann möglichen Impfung – mit welchem der weltweit vorhandenen Impfstoffe? – so lange zu warten, bis hinreichend Erfahrungswerte vorliegen, die eine bessere Abschätzung des Impfrisikos für ältere Menschen erlauben und dadurch eine Impfung vertretbar werden lassen. Entscheiden sollte m. E. – ggf. nach fachlicher Beratung – aber letztlich jeder selbst, denn bei dieser neuen Impfung dürfte im Einzelfall ein nennenswertes Restrisiko bestehen bleiben oder jedenfalls kaum ausgeschlossen werden können.