Interview: George Weinberg zum neuen Impeachment-Verfahren

„Rachefeldzug gegen Donald Trump“

Von Air Türkis
Do, 14. Januar 2021

George Weinberg, Worldwide Advisor der Republicans Overseas, nimmt gegenüber TE Stellung zum neuen Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump, dem „Sturm auf das Kapitol“ und Trumps Vermächtnis. Er erwartet dramatische Folgen der jüngsten Entwicklungen.

„Rachefeldzug gegen Donald Trump“ – George Weinberg zum neuen Impeachment-Verfahren

Kommentar GB:

Mit dem ersten Impeachment – Verfahren haben sich die Demokraten schwer blamiert und demaskiert, und als so Demaskierte haben sie dann „kreativ in den Wahlpozeß eingegriffen“; im eigenen Interesse selbstverständlich. Von einer Qualitätssicherung der Wahlprozeduren und der -ergebnisse, administrativ oder justiziell, gar von einer wirksamen, ist nichts zu sehen. Soviel zur Demokratie in den USA. –

„Tichys Einblick: Die Democrats preschen jetzt vor mit einem neuen Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump. Wie bewerten Sie das?

George Weinberg: Also ich persönlich und die Republikaner im Allgemeinen sind wütend, dass überhaupt so ein Verfahren in die Wege geleitet wird. Schon das letzte Verfahren, das die Demokraten initiiert haben, war ein Witz. Und jetzt, wo der Präsident in sieben Tagen das Weiße Haus verlassen wird … Das ist eine klare Vendetta gegen Donald Trump. Man will seine politische Zukunft zerstören. Scheinbar hat man doch Angst, dass Trump in vier Jahren zurückkommen könnte. Um das Amtsenthebungsverfahren zu Ende zu bringen, bräuchte man eine Zweidrittel-Mehrheit im Senat. Die Demokraten haben die nicht, und deshalb werden sie scheitern. Aber man will den politischen Gegner auf die Weise mundtot machen – genau wie mit der Twitter-Sperrung.
Dieser Rachefeldzug ist ein Schlag ins Gesicht der 75 Millionen Amerikaner, die Trump gewählt haben. Und da frage ich mich: Wo ist der Wille zur Einigung, den Biden immer predigt?“ (…)