Sorgsam inszenierte Lügengeschichte: Die ARD und die Nationalgardisten in Washington

January 18, 2021   –   Michael Klein

„Der “Sturm auf den Reichstag“, war wohl so etwas wie ein Probelauf für MS-Medien in Deutschland. Wie viel Blödsinn kann man verbreiten, ohne zum Teufel gejagt zu werden.

Der “Sturm auf das US-Capitol“, also die unglaublich aufgebauschte Begehung des US-Capitol durch US-Bürger und Antifa-Sturmtruppen, ist das große Halali, der Versuch, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und die Lügengeschichte zu stricken, dass die Gefahr in den USA vor allem von Rechten, Rechtsextremisten, Anhängern von Donald Trump, Proud Boys, ausgehe.

In diese Kerbe schlägt die ARD auch heute, mit einer noch aberwitzigeren Geschichte, anhand derer man sehr deutlich machen kann, dass Journalismus bei der ARD-tagesschau nicht mehr vorhanden ist. Er wurde mit Haltung erlegt. “Die Sorge vor Attacken bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten” sei groß, so informiert ein lieber anonym bleiben wollender Schreiber die Leser von Tagesschau.de. Selbst in den Reihen des US-Militärs soll es Gefahrenpotential für Creepy Joe geben. Deshalb werden derzeit 25.000 Nationalgardisten geprüft, auf die richtige Haltung…

Ein normaler Journalist, der einen solchen Unfug liest, der könnte sich z.B. fragen:“ (…)

Sorgsam inszenierte Lügengeschichte: Die ARD und die Nationalgardisten in Washington

Kommentar GB:

Die nahezu ausnahmslos kommentierende „Berichterstattung“ über Donald Trump ist m. E. exemplarisch dafür, was Desinformation bedeutet und wie – und von wem – sie gemacht wird.