Totalitärer Globalismus

Zur Kritik der aktuellen globalkapitalistischen Herrschaftsstrategie und Zukunftsplanung

„Die internationalen Kapitalverflechtungen haben massiv zugenommen. (…) Allein die US-Fondsgesellschaft Blackrock hält in Deutschland an den 30 DAX-Konzernen Anteile von rund 60 Milliarden Euro. (…) Blackrock ist damit der größte Einzelaktionär an der deutschen Börse. (…)

Das Emirat Katar — das weltweit die Muslimbrüder und andere Islamisten finanziert — ist über seine Dachgesellschaft Qatar Investment Authority (QIA) an zahlreichen internationalen Großkonzernen beteiligt, etwa an VW (14,6 Prozent), der Deutschen Bank, an Credit Suisse, an Total, Barclays, dem Flughafen Heathrow, der Reederei Hapag Lloyd, bei der russischen Ölgesellschaft Rosneft oder beim französischen Mischkonzern Lagardère. Weltweit hat QIA etwa 330 Milliarden Dollar angelegt und gehört damit zu den ganz großen Playern. (…)

In Deutschland sind 17 der 30 DAX-gelisteten Unternehmen in ihrer Mehrheit in ausländischer Hand. (…)

Zumindest in Nordamerika und der EU sehen sich die Großkapitalisten, ihre Politiker und globalistischen Intellektuellen an Unis und in Medien, die Funktionäre von Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF), World Trade Organisation (WTO), World Economic Forum (WEF), EU-Kommission oder Trilateraler Kommission, die Vertreter von globalistischen Kapitalstiftungen wie Bertelsmann, Ford, Carnegie, Rockefeller, Goldman-Sachs, Soros und so weiter sowie die Propagandisten in den globalistischen Denkfabriken wie Atlantic Council oder Council of Foreign Relations längst als globale Elite, die auf die regional oder national verankerten Bevölkerungen mit Verachtung herabblicken und sich für die gesamte Welt zuständig fühlen. Dieser „Elite“ ist es ein Dorn im Auge, dass sie auf Russland und China keinen ausreichenden Zugriff hat; sie sucht aber dennoch nach globalen Lösungen zu Marktbereinigung/Kapitalvernichtung und Angriff auf Arbeiterklasse/Mittelschichten.

(…) Den Dreh- und Angelpunkt für die Durchsetzung des Great Reset sehen Schwab (WEF-Gründer) und Malleret in „Global Governance“, also dem weltweiten Regieren durch ungewählte globalistische Machtgruppen und Netzwerke, die sich über nationalstaatliche Regelungen und demokratische Willensbildungen von Völkern hinwegsetzen. Der globalistischen herrschenden Klasse geht es dabei um die vollständige weltweite Deregulierung, die Beseitigung sämtlicher national- und sozialstaatlicher Hindernisse, um das völlig freie Zirkulieren von Kapital, Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräften auf einem globalen Markt.

Exekutiert wird Global Governance in Europa durch diverse ungewählte EU-Institutionen, aber weltweit auch durch UN-Pakte oder internationale Gerichtshöfe. Die Fäden ziehen Netzwerke wie eben das WEF. Legitimiert wird Global Governance oftmals durch angebliche Notwendigkeiten, die — so die dann einsetzende Medienpropaganda — nur international lösbar seien, etwa die Migrationskrise, die Klimakrise oder eben die Coronakrise. (…)

De facto handelt es sich bei Global Governance um ein weltweites totalitäres Regime ungewählter Netzwerke von Milliardären, Banken, Konzernen und ihren Intellektuellen, die mit ihrem Zugriff auf UN-Institutionen, Gerichtshöfe und Regierungen ihre Interessen durchsetzen. „Demokratie“ — im Kapitalismus ohnehin immer relativ — wird noch mehr zu einer Fassade, die Entscheidungsmöglichkeiten von Bevölkerungen immer mehr eingeschränkt, Wahlen immer mehr zu einer Simulation.“

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