AstraZeneca und die Blutgerinnsel in deutschen Gehirnen… Teufel, Beelzebub und unsachgemäßer Gebrauch

March 30, 2021  – Michael Klein

„Zulassungs-Kapriolen eines Impfstoffs: Erst war er nur für unter 65jährige freigegeben, dann für alle, nun nur für über 60jährige: der Impfstoff von AstraZeneca.

31 Fälle zählt das Paul-Ehrlich-Institut, in denen sich Blutgerinnsel im Gehirn von gerade Geimpften gebildet haben. Deshalb wurde die Impfung mit AstraZeneca in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg und München gestoppt. Statt AstraZeneca soll nun Pfizer/Biontech, also Comirnaty (BNT162b2) verimpft werden. Das sind wieder einmal ad-hoc Entscheidungen aus dem Panikkoffer, die man kaum als überlegt bezeichnen kann.

Zunächst sind diese Folgen das, was sich einstellt, wenn man Massenimpfungen mit Impfstoffen durchführt, deren klinische Trials im Zwischenstadium für ausreichend erklärt wurden, um so schnell wie nur möglich impfen zu können. Dann ist die Frage, ob es sinnvoll ist, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, eine, die man sich eigentlich kaum zu stellen traut, die man aber dennoch stellen muss, im hysterischsten aller Deutschlande und schließlich stellt sich die Frage, wie man die 31 Fälle von Sinusvenenthrombose und die 19 Fälle von Thromobzytopenie eigentlich einzuschätzen hat, z.B. vor dem Hintergrund, dass die Britische Medecines and Healthcare Products Regulatory Authority (MHRA) nach wie vor darauf beharrt, dass eine Impfung mit AstraZeneca (Covishield, AZD1222) kein Problem darstelle und weiterhin durchgeführt werden solle.

Denjenigen, die ScienceFiles regelmäßig lesen, dürfte unsere Haltung zum Feldexperiment der Massenimpfung klar sein. Wir sind keine Befürworter dieser Massenimpfung und sehen nicht nur in der Unmenge von Nebenwirkungen, die bei der WHO dokumentiert sind und 124 Seiten allein mit ihrer Aufzählung füllen, ein Problem, sondern auch in dem, was gemeinhin als Langzeitfolgen beschrieben wird. Aber wir sind keine Zulassungsbehörde, sondern nur Wissenschaftler, die dem folgen, was sie sich als eigenes Urteil auf Grundlage wissenschaftlicher Studien gebildet haben.

Die Entscheidung, impfen oder nicht, muss letztlich jeder für sich selbst treffen.“ (…)

AstraZeneca und die Blutgerinnsel in deutschen Gehirnen… Teufel, Beelzebub und unsachgemäßer Gebrauch

 

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung!

Aus meiner Sicht ist die statistische Risikomessung und -beurteilung im Vergleich mit dem wahrscheinlichen Impfnutzen notwendig, aber nicht hinreichend.

Es kommt m. E. – danach und auf diesen Grundlagen – entscheidend darauf an, das individuelle Risiko – z. B. aufgrund von Vorerkrankungen usw. – und den erwarteten individuellen Nutzen einzuschätzen.

Und dann sollte schließlich ein so aufgeklärter und mündiger Bürger selbst entscheiden, ob er das mögliche Restrisiko einzugehen bereit ist oder nicht.