Der Gender-Phob und die Bösewichtin

Rainer Bonhorst / 03.03.2021 /

„Man nenne mich einen Gender-Phob, einen Gender-Leugner oder einen Gender-Querdenker. Aber ich habe dank dem neuen Duden doch etwas Erfreuliches inmitten der Genderei entdeckt: die Bösewichtin.

Warum gefällt mir die Bösewichtin? Weil ich bisher den Eindruck hatte, dass nur edle, gute und schöne Phänomene in den Genuss des Genderns kommen. Also in den Genuss des Hinwegtransportierens aus der Domäne des Männlichen in das Paradies des Weiblichen. Ich denke da an die Fachkräftin oder die Schutzmännin oder die Superstarin. Lauter Edle, Gute oder Schöne. Während die Schattenseiten des Lebens ungegendert auf der männlichen Seite zu verharren schienen. Zum Beispiel der Depp, der Fiesling oder der Drecksack.“ (…)

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