Feminismus ist kein Humanismus

8. März 2021

Günter Buchholz

(…) „Ihre zentrale Vorannahme (…) ist die, daß der Antifeminismus deshalb etwas Schlechtes, weil der Feminismus etwas Gutes sei. Daraus leiten Sie Ihre Rechtfertigung ab, über Antifeministen negativ zu urteilen.

Aber woher wissen Sie das eigentlich? Wie begründen Sie ihre Vorannahme?

Ich sage Ihnen, warum sie falsch ist.

Feminismus ist nichts Gutes, weil er nicht universalistisch ist, denn das männliche Geschlecht wird mittels einer dogmatisch behaupteten Rechtfertigung, nämlich der des sogenannten Patriarchats (oder ersatzweise sogenannter „struktureller Benachteiligungen“), nicht nur ausgeschlossen, sondern systematisch bekämpft. (3)

Aus diesem Grund ist der Feminismus kein Humanismus, sondern er ist ein Anti-Humanismus.

Als Humanist verwerfe ich deshalb den Feminismus.

Was nun die Frankfurter Erklärung gegen Gleichstellungspolitik angeht, so handelt es sich dort um eine Kritik der Frauenquotenpolitik auf Basis von Art. 3 GG und Art. 33 GG.

Es genügt, den Art. 3 GG aufmerksam zu lesen, um zu wissen, daß Gleichstellung kein Begriff des Grundgesetzes ist.“ (…)

https://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/1193-prof-guenter-buchholz-widerlegt-andreas-kemper