Ich glaube, dass ich weiß, und es ist das Richtige

Viele Deutsche sind davon überzeugt, es hätte in Fukushima tausende Strahlentote gegeben. Sie halten den deutschen Fleischkonsum für riesig und die Integration von Migranten für einen überragenden Erfolg. Gegen Fakten zeigen sie sich resistent. Was sie Trump vorwerfen, erkennen sie als Muster nicht an sich selbst – weil es in ihrem blinden Fleck liegt

(…) „Zu den oft widerlegten und trotzdem unermüdlich reproduzierten Darstellungen zählt auch die Erzählung von einer pauschalen Lohnlücke zwischen Männern und Frauen von mal 23, mal 18 Prozent, dem so genannten Gender Pay Gap. Wer tatsächlich gleiche Tätigkeiten bei gleicher Arbeitszeit vergleicht und die Unterschiede bei Berufswahl wie Teilzeit herausrechnet, darauf weisen Ökonomen anhand der Zahlen des statistischen Bundesamts seit Jahren hin, kommt auf einen realen Geschlechterunterschied zwischen 7 und 2 Prozent.“ (…)
(Hervorhebung GB)
Kommentar GB:
Sehr dringende Leseempfehlung!
Es ist leider durchaus nicht ausgeschlossen, daß wir „vom Regen in die Traufe“ geraten, nämlich nach der nächsten Bundestagswahl.
Und wenn wieder einmal eine Märchentante oder ein -onkel etwas von „Narrativ“ faselt, dann weiß ich und dann wissen Sie Bescheid.
Nebenbei bemerkt beweist der oben genannte Geschlechtsunterschied von wenigen Prozenten gar nichts, und schon gar nicht eine angebliche „Frauendiskriminierung“.
Es handelt sich lediglich um noch nicht durch bestimmte Variable erklärte statistische Restgrößen. Und daraus folgt: gar nichts. Im Grunde handelt es sich um Denkfehler von Leuten, die zwar Ahnung von Tuten und Blasen haben mögen, aber nicht von Statistik.