Kampf um die Bürgerrechte: Schluss mit dem Schweigen!

„Deswegen muss man einfach an diese Daten glauben und auch an die Modellierungen glauben, und deswegen sind wir jetzt nun mal am Anfang einer neuen Verbreitungswelle.“ – Christian Drosten, Wissenschaftler, Ende Februar 2021.

„Mit der permanenten Verlängerung des Lockdowns wird auch die Kritik lauter, selten jedoch grundsätzlich. Statt Übertreibungen, Inkompetenzen oder innere Widersprüche anzuprangern, müsste man einen Schritt zurücktreten und das qualitativ neue Menschenbild in den Blick nehmen: In den Maßnahmen genannten Versuchen, die Infektionszahlen zu regulieren, ist der Bürger als Individuum einer abstrakten Gesundheit untergeordnet und damit nicht einmal mehr der Idee nach Zweck, wie es seine Rechte einfordern. Anstatt dass unterschiedliche Rechtsgüter miteinander vermittelt würden, wird ein einziges – das der Gesundheit – auf die Abwesenheit von „Covid 19“ reduziert, verabsolutiert und damit nicht nur gegen fast alle anderen gewendet, sondern auch noch gegen sich selbst: Doch machen nicht erst die Maßnahmen der Bundesregierung krank, sondern schon der sie rechtfertigende Diskurs.

So geht mit der Entleerung des Pandemiebegriffs ein kollektiver Realitätsverlust einher, den man auch aus der Defensive heraus ansprechen muss. Verlieren Begriffe ihren materiellen Gehalt, dient Sprache nicht mehr der Wirklichkeitserschließung, sondern der Aufrechterhaltung einer Pseudorealität, welche als Koordinatensystem das Handeln und Fühlen wesentlich bestimmt. Dahingehend darf die Bedeutung der Änderung der Pandemie-Definition durch die WHO nicht unterschätzt werden. Gehörten bis 2009 zu einer Pandemie noch eine enorme Anzahl von Kranken und Toten, so entfiel während der Schweinegrippe dieses Kriterium, womit man auch Viren und Krankheiten, die sich in der Jahressterblichkeit überhaupt nicht außergewöhnlich bemerkbar machen, zu etwas Seuchenähnlichem erklären konnte.“ (…)

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