Militärjunta verhaftet Open-Society-Chef von Myanmar und Mitarbeiter

Die Militärjunta in Myanmar hat den Finanzchef der Open Society Myanmar (OSM) verhaftet und zur Verhaftung 11 weiterer Open Society-Mitarbeiter aufgrund von Finanzvergehen und Unterstützung der Unruhen aufgerufen.

(…) „Der OSF-Vorsitzende George Soros hat seit 2014 die Open Society Aktivitäten in Myanmar massiv ausgebaut, die u.a. 2019 mit 5.499.750€ von der EU finanziert wurden. Seitdem wird in westlichen Medien auffallend oft über die Lage der Rohingya-Minderheit in Myanmar berichtet. Von März 2014 bis Januar 2017 hat Soros Myanmar vier Mal besucht und Staatsrätin Aung San Suu Kyi zwei Mal getroffen, so Global New Light. Sein Sohn und OSF-Vizechef Alexander Soros hat zwischen Januar 2017 und Januar 2020 sieben Mal Myanmar besucht und Aung San Suu Kyi sechs Mal getroffen.“ (…)

18.03.2021

https://www.freiewelt.net/nachricht/militaerjunta-verhaftet-open-society-chef-von-myanmar-und-mitarbeiter-10084272/

und

https://www.nzz.ch/international/die-gewalt-nimmt-zu-burma-treibt-in-richtung-buergerkrieg-ld.1607296

Kommentar GB:

Myanmar gehörte bisher faktisch zur chinesischen Einflußzone, und das dortige Militär garantiert genau dies. Umgekehrt soll auf demokratischem Wege und durch ausländischen Einfluß Myanmar aus dieser Einflußzone herausgebrochen werden. Wir haben es wieder einmal mit einer – diesmal wohl demokratisch legitimierten – Variante der als zivil getarnten „Farbenrevolution“ zu tun, die ein Markenzeichen der verdeckten Außenpolitik der Global Governance war und ist.

Ein zweiter Angriffspunkt ist die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong, und ein dritter ist das Uigurenproblem, das aber faktisch ein Islamproblem ist. Wie seinerzeit in Afghanistan wird seitens der Global Governance versucht, es zu instrumentalisieren. China sieht das und beugt vor.