Ein Jahr Covid-19

Ein Arzt wagt eine Bestandsaufnahme

Von Dr. med. Manfred Horst.

„Seit einem Jahr befindet sich die Welt im Ausnahmezustand. Um dessen Berechtigung und Zielsetzung führen wir alle heftige Diskussionen.

Im Folgenden habe ich die meines Erachtens wichtigsten Fakten zur medizinisch-epidemiologischen Situation zusammengestellt und analysiert. Die Fakten sind unbestritten und unbestreitbar. Die Analysen stehen zur Diskussion.“ (…) Fazit:

„7. Freiheit und Menschenrechte

Fakten:

Stand heute (März 2021) sind in fast allen Ländern der Erde elementare Freiheits- und Menschenrechte ohne zeitliche Beschränkung eingeschränkt oder aufgehoben.

Analyse:

Gewählte und nicht gewählte Volksvertreter führen gegenwärtig einen (teilweise offen erklärten) „Krieg“ gegen ein Erkältungsvirus und zwingen damit ihre infantilisierten Bevölkerungen in einen dauernden Ausnahmezustand. Wie, und mit welchem Ergebnis dieser Krieg gewonnen werden soll, bleibt grundsätzlich offen, auch wenn von manchen bedeutenden Akteuren eine neue, totalitäre Normalität nach einem „Great Reset“ geplant und propagiert wird.

Die (zumindest vorgeblich) zum Schutz einer bestimmten „Risikogruppe“ getroffenen Maßnahmen der Regierungen beeinträchtigen andere Gruppen, ja die gesamte Bevölkerung massiv. Eigentlich ist dem modernen Rechtsstaat ein solches Handeln grundsätzlich verwehrt; er darf nicht aktiv unschuldige Menschen schädigen, um andere zu schützen. Selbst wenn wir es hier mit einer wirklich schlimmen Seuche, mit der Pest zu tun hätten – Menschen- und Grundrechte dürfen in ihrem Wesensgehalt nicht zur Disposition stehen, auch dann nicht, wenn demokratische Mehrheiten ihrer Abschaffung zustimmen sollten.

Wir befinden uns tatsächlich in einem Kampf, in einem Kampf um die Freiheit und um die Würde des Menschen. Wollen wir hoffen, dass dieser Kampf mit Fakten und rationalen Argumenten noch zu gewinnen ist.

Dr. med. Manfred Horst verbrachte den größten Teil seiner beruflichen Karriere in der pharmazeutischen Industrie. Im Jahr 2016 schied er aus leitender Position in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Merck & Co. / MSD aus und ist seitdem als unabhängiger Berater tätig. 

https://www.achgut.com/artikel/ein_jahr_covid_19_ein_arzt_wagt_eine_bestandsaufnahme

und

(…) „Leben retten durch striktes Nichtstun muss also nicht wie in Deutschland aussehen. In Texas und anderenorts in den Staaten interpretiert man die Aufgabe deutlich humaner: Die Regierung tut nichts, ergreift keine ungesetzlichen Maßnahmen, sondern leistet lediglich aktives Monitoring der Lage, gibt Empfehlungen und bietet Hilfe an. Ansonsten tut man nichts, verbietet nichts, beschränkt nichts, verordnet nichts und tritt die Grundrechte der Bürger nicht mit Füßen.

In Texas retten „aktiv werden“, „seinen Geschäften nachgehen“, „die frische Frühlingsluft genießen“ und „Freunde treffen“ ganz offensichtlich Leben, während sich Deutschland lächelnd und mit erhobenen Händen auf ein Leben im Bunker vorbereitet.“

https://www.achgut.com/artikel/die_einen_im_bunker_die_andern_into_the_great_wide_open

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