Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung

Die Quote der Quote – Eine Umfrage zur Parität, von Günter Platzdasch,

in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31. März 2021, Nr. 76, Seite N 3:

Hieraus ein kurzes Zitat:

(…) „Die erstaunliche Resultate der Befragung: Paritätsgesetze unterstützen nur knapp acht Prozent, gesetzliche Migrationshintergrund-Quoten sogar nur ein Prozent; die freiwilligen Frauenquoten von Bundestagsparteien seit den achtziger JAhren befürworten nur 15,2 Prozent. Zwar sind Anhänger der Grünen öfter für Quotierung, aber auch hier unterstützt nur eine Minderheit Quoten für Frauen (28 Prozent) oder MHG-Quoten (9 Prozent). Die größte Ablehnung fanden die Forscherinnen im liberalen Milieu. “ (…) –

Andreas Unterberger schreibt hierzu:

„Die bürgerliche Vernunft

Milliarden werden weltweit von der Politik ausgegeben, um mit den absurdesten Aktionen die „Gleichstellung“ von Frauen oder Migranten voranzutreiben. Dabei wird der große Unterschied zwischen „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ total und bewusst verwischt. Denn unter dem Slogan „Gleichstellung“ wird gezielt versucht, auch Ungleiches gleich zu machen.
Dennoch wird von fast allen Parteien und fast allen Medien mit einer geradezu totalitären Intensität Gleichstellungspolitik gefordert und betrieben. Aber erstaunlicherweise sind noch nie die Bürger gefragt worden, ob sie das überhaupt wollen.
Erst jetzt haben sich zwei (weibliche!) deutsche Professoren die Mühe gemacht – und sind zu absolut erstaunlichen Ergebnissen gekommen: Die seit den 80er Jahren von immer mehr Parteien in Deutschland wie Österreich betriebenen (aber rechtlich freiwilligen) Frauen-Quoten werden auch heute nach so einer langen Zeit nur von 15 Prozent der Deutschen unterstützt, also auch nur von einer Minderheit der Frauen. Dabei sind die Quoten auf den Kandidatenlisten mittlerweile bei allen österreichischen Parteien außer der FPÖ Evangelium.
Einen gesetzlichen Quotenzwang zugunsten von Frauen unterstützen gar nur 8 Prozent. Und einen solchen zugunsten von Migranten – wie er von Rot und Grün ja immer öfter gefordert wird – will gar nur ein einziges Prozent.
Es ist überaus erfreulich zu sehen, wie sehr die Bürger gescheiter sind als die politmediale Elite, in der die gehirnwäscheartige Dauerforderung nach immer mehr Zwangsquoten schon vielfach zum obersten, nicht mehr hinterfragbaren Axiom geworden ist. So wie es etwa der Judenhass für die Machthaber im heutigen Iran ist.
Aber die Bürger wissen, dass Zwangsquoten und sonstige Gleichstellungsmaßnahmen massiv zur Diskriminierung der Männer führen, beziehungsweise oft schon geführt haben. Immer öfter bleiben Männer, auch wenn sie besser qualifiziert sind, auf der Strecke. Was nicht nur die Männer, sondern auch deren Frauen, Mütter, Töchter, Schwestern empört.
Die Bürger wissen auch, dass durch Quoten und die dadurch ausgelöste hektische Suche „Gibt’s keine Frau?“ die Frage nach Kompetenz und Fähigkeit noch weiter in den Hintergrund tritt, als es ohnedies schon heute im öffentlichen Bereich vielfach der Fall ist.
Und die Bürger sind auch mit gutem Grund gegen das ständig weitergehende Ausufern staatlicher Zwänge allergisch.
In Österreich sind sie das mit Sicherheit ebenso sehr wie in Deutschland, selbst wenn das hier noch nie abgefragt worden ist (oder wenn eine Veröffentlichung der Ergebnisse bewusst unterblieben ist). Es ist übrigens auch ziemlich auffällig, dass ich diese hochspannenden Umfrageergebnisse nur in der FAZ gefunden habe. Anderswo verhindert offenbar die Feministen-Lobby, dass darüber berichtet wird.“

Quelle: www.andreas-unterberger.at

(vom 1. April, wird in nächsten Tagen freigeschaltet)

Kommentar GB:

22.08.2013

„Qualifikation statt Quote“
Interview mit Günter Buchholz

Warum Gleichstellung im Widerspruch zum Grundgesetz steht und Männer durch Aushebelung des Leistungsprinzips diskriminiert

https://www.novo-argumente.com/artikel/qualifikation_statt_quote

und, zur Kenntnis und mit Bitte um Mitzeichnung:

Erklärung