Migration im Mittelmeerraum – Nachrichten und Hintergründe

11. April 2021

Eine Quellensammlung zum Thema Migration im Mittelmeerraum – vorgelegt von:

http://migrantrescuewatch.blogspot.com/

03.03.21 [Aktuelle Nachrichten] – Der italienische Staatsanwalt hat die Ermittlungen abgeschlossen und will drei NGOs wegen direkter Kontakte zu Menschenschleppern in Libyen und Unterstützung der illegalen Einwanderung strafrechtlich verfolgen. In einem separaten Verfahren werden die Ärzte ohne Grenzen wegen illegaler Entsorgung von gefährlicher medizinischer Abfälle, die während der Rettungseinsätze von „Aquarius 2“ (SOS Méditerranée) gesammelt wurden, vor Gericht gestellt: https://orf.at/stories/3203894/ und „Nach vier Jahren Ermittlung: Italienische Staatsanwaltschaft klagt deutsche Seenotretter an“: https://www.rnd.de/politik/nach-vier-jahren-ermittlung-italienische-staatsanwaltschaft-klagt-deutsche-seenotretter-an-WQSGCCE6ZI6JKKRE6UWYOSXNUA.html

* „Grenzen für Seenotretter – Eine aktive Zusammenarbeit mit Schleusern sollte nicht straffrei bleiben“: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/prozess-in-italien-grenzen-fuer-seenotretter-im-mittelmeer-17227716.html

* [03.01.2021] – Flüchtlingskrise Mittelmeer – UNHCR 2020 die libysche Küstenwache hat 11,891 Menschen aus der Seenot gerettet: http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2021/01/libyan-coast-guard-and-coast-security.html

* [01.10.2020] – Griechische Polizei zeigt NGOs wegen Schleuserei und Spionage an. Erst Festnahmen bei NGOs, dann Freilassungen: Die griechische Justiz ermittelt: https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2020/11/30/erst-festnahmen-bei-ngos-dann-freilassungen-die-griechische-justiz-ermittelt/

* [17.08.2020] – „Mit ihrem ‚Sea Watch‘-Einsatz greift die Kirche Europas Regierungen an“: https://www.focus.de/politik/deutschland/angespitzt/angespitzt-kolumne-von-ulrich-reitz-mit-ihrem-sea-watch-einsatz-greift-die-kirche-europas-regierungen-an_id_12326728.html

* [03.06.2020] – Italienische Gericht in Messina verurteilte 3 straftäter je zu 20 Jahren Haft wegen Kriminelle Vereinigung, Menschenhandel, sexuelle Gewalt, Folter, Mord und Entführung zu Erpressungszwecken. Die drei Folterknechte die als Gefängniswärter in Libyen gearbeitet haben sind nach Italien an Bord der Sea-Watch 3 unter dem Kommando von Carola Rackete gekommen. https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-23/ausland/omerta-um-captain-rackete-die-weltwoche-ausgabe-23-2020.html

* [07.07.2020] – Bei Anwesenheit von NGO-Schiffen wurden konzertierte Abfahrten aus Libyen festgestellt: https://www.welt.de/politik/deutschland/article211204905/Bootsmigranten-im-Mittelmeer-NGO-Schiffe-geortet-Konzertierte-Abfahrten-aus-Libyen-festgestellt.html

[!] Was die sogenannten NGO „Seenotretter“ verschweigen – Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind in den letzten Jahren durch die „Sogwirkung“ schätzungsweise 30,000 Migranten beim Versuch die Küste zu erreichen in der Sahara ums Leben gekommen. Das sind doppelt so viele, wie bisher auf der Mittelmeerroute ertrunken sind! (Warnung – Grafische Bilder!): http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2020/01/the-human-conveyor-belt-warning.html und „UNHCR: Auf dem Weg zum Mittelmeer sterben mehr Migranten als auf See“: https://www.nzz.ch/international/unhcr-auf-dem-weg-zum-mittelmeer-sterben-mehr-migranten-als-auf-see-ld.1519558

* Missing Migrants Project – Die Zahl der Ertrunkenen in 2019 auf die zentrale Mittelmeerroute ist drastisch gesunken! : https://missingmigrants.iom.int/region/mediterranean?migrant_route%5B%5D=1376

* NGO „Pull-Faktor“ – Der investigative Journalist Mark Micallef konnte in einem Bericht der Global Initiative Against Transnational Organized Crime nachweisen, dass sich Schleuser in Libyen tatsächlich an die Arbeit der Seenotretter angepasst hätten, es hätte ihre Logistik (zum Beispiel durch den Einsatz von Schlauchbooten) vereinfacht und die Kosten gesenkt.: https://globalinitiative.net/wp-content/uploads/2017/03/global-initiative-human-conveyor-belt-human-smuggling-in-libya-march-2017.pdf

* Elizabeth Collett vom Institut für Migrationspolitik: „Sie sind in Booten unterwegs, welche nicht über einer gewissen Distanz von ein paar Meilen von der libyschen Küste fahren können. Jedoch nutzen sie diese Boote trotzdem, weil NGOs anwesend sind.“: https://www.dw.com/en/eu-backs-italy-in-stand-off-with-ngos-over-refugee-rescue/a-39546570

* „Die nicht beabsichtigten Folgen der Seenotrettung von Migranten“: https://www.nzz.ch/international/die-nicht-beabsichtigten-folgen-der-seenotrettung-von-migranten-ld.1526539 – Forschungsstudie ->>: https://www.semanticscholar.org/paper/Irregular-Migration-and-the-Unintended-Consequences-Deiana-Maheshri/eeaead8380b755725311f53d6a5270f80b0f1c82

* Libysche Küstenwache schlägt Alarm: „Es droht ein Migranten-Exodus“: https://www.wochenblick.at/libysche-kuestenwache-schlaegt-alarm-und-attackiert-ngos/

* „Seebrücke“ – (Verfassungsschutzbericht 2019, Seite 5): […] Ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig die breite Information der Öffentlichkeit über die antidemokratischen Ziele solcher und anderer Linksextremisten und von ihr beeinflusster Gruppierungen wie „Ende Gelände“ oder „Seebrücke“ ist. […]
https://www.hamburg.de/innenbehoerde/schlagzeilen/13946572/verfassungsschutzbericht-2019-pressemeldung/ und „Bekenntnis zu linksextremer Terror-Bewegung – Von wegen humanitäre Aktion: Flüchtlings-NGO hisst Antifa-Flagge“: https://exxpress.at/seenot-retter-bekennen-sich-zur-radikalen-antifa/

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*** NGOs ARBEITEN ZUSAMMEN MIT MENSCHENSCHLEPPER (mehr unten…) ***

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* [04.11.2019] – Bundestag / Anhörung des Innenausschusses – Prof. Dr. Kay Hailbronner: „Es ist vollkommen unbestritten, daß es Kooperationen von NGOs mit Schleusern gab…“ (VIDEO) https://twitter.com/rgowans/status/1192390141828046849

* [05.04.2019] – Frankreichs Innenminister wirft NGOs Absprachen mit Schleusern vor – „Es wurde aber festgestellt, dass einige NGO-Schiffe in direktem telefonischen Kontakt mit Schmugglern standen“ https://www.tt.com/ticker/15513450/frankreichs-innenminister-wirft-ngos-absprachen-mit-schleusern-vor

* [15.07.2019] – Der italienische TV-Sender „Rete 4“ hat dokumentiert, wie libysche Schlepper mit deutschen NGOs die Überfahrt von illegalen Migranten nach Europa organisieren. Mutmaßlicher Schlepper bestätigt Kontakte zu „Sea-Watch“: https://www.mediasetplay.mediaset.it/video/quartarepubblica/ci-sono-rapporti-tra-scafisti-e-le-ong_F309457201028C02

* [20.07.2019] – Sea-Watch-Skandal: Italien enthüllt gemeinsame Machenschaften von Schleppern und NGO-Schiffen: https://www.epochtimes.de/politik/europa/sea-watch-skandal-italien-enthuellt-gemeinsame-machenschaften-von-schleppern-und-ngo-schiffen-a2947706.html

* [25.07.2019] – Der Kommandeur des libyschen Küstenwachenschiffs „Ras Jadar“: „NGOs koordinieren mit Schleppern über soziale Netzwerke“ http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2020/01/ngos-coordinate-with-smugglers-using.html

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* [10.03.2020] – Prof. Egbert Jahn – Die Symbiose von Schleppern und Seenotrettern beenden!: https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/wie-die-symbiose-von-schleppern-und-seenotrettern-beenden-16648054.html?GEPC=s3&premium=0x8d67f6b427c417b10b0032120e75e5c2

* [07.02.2020] – „Die Kirchen haben die Seenotrettung nicht zu Ende gedacht“: https://www.ref.ch/news/die-kirchen-haben-die-seenotrettung-nicht-zu-ende-gedacht/

* [03.02.2020] – Die meisten Bootsmigranten sind keine Flüchtlinge – In Libyen ist immer noch das weltweit einzigartige Phänomen zu beobachten, dass Migranten in einen Bürgerkriegsstaat wandern, aus dem selbst kaum Einheimische fliehen. Hintergrund ist die Chance, über Libyen illegal in die Europäische Union einzuwandern. : https://www.welt.de/politik/deutschland/article205544573/Die-meisten-Bootsmigranten-sind-keine-Fluechtlinge.html

* [22.01.2020] – [!] „Der Münchner Polizei liegt keine Morddrohung gegen Heinrich Bedford-Strohm vor!“: https://twitter.com/TichysEinblick/status/1219636663544053761

* [03.11.2019] – Die italienische Polizei verhaftete einen verurteilten nigerianischen Drogenhändler, der sich an Bord der „Alan Kurdi“ befand und in Taranto ausgeschifft. Die betreffende Person wurde bereits 2015 aus Italien ausgewiesen: http://www.ilgiornale.it/news/cronache/espulso-nel-2015-nigeriano-rintracciato-sulla-alan-kurdi-1779099.html

* [31.10.2019] – „BAMF: Seenot-Gerettete mehrheitlich ohne Anspruch auf Asyl“:  https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2020/11/30/seenot-gerettete-mehrheitlich-ohne-anspruch-auf-asyl/

* [23.09.2019] – „297.036 € Spenden für NGO-Schiff – das nie auslief“: https://www.addendum.org/seenotrettung/civilfleet/

* [27.09.2019] – „Vorwürfe gegen Rackete – Haftbefehl gegen drei Migranten: Brachte „Sea-Watch“ libyische Folterer nach Italien?: https://www.focus.de/politik/ausland/zeugen-schildern-graeueltaten-haftbefehl-gegen-drei-migranten-brachte-sea-watch-libyische-folterer-nach-italien_id_11187120.html

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* Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete: Heldin oder Halunkin? : https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sea-watch-3-in-lampedusa-riskantes-anlegemanoever-laesst-stimmung-kippen-16260527.html

* GDF Polizeibeamte: „Wir haben dem Schiff nur befohlen anzuhalten. Es war die Kapitänin, die das Schiff absichtlich nicht anhielt und gegen uns stieß, ungeachtet der Konsequenzen. Wenn wir kein schnelles Manöver vollzogen hätten, wären wir wahrscheinlich gestorben.“ (Video vom Vorfall) https://twitter.com/rgowans/status/1144959315335417856 (Video vom Vorfall) https://youtu.be/YCWmJToaQmk

* Sea Watch, lo sfogo dei finanzieri: «Potevamo morire»: https://www.corriere.it/cronache/19_giugno_29/sea-watch-sfogo-finanzieri-potevamo-morire-59618dc6-9a70-11e9-8fdd-d4f7eb4bd62c.shtml

* „Kapitänin Rackete steht nicht über dem italienischen Gesetz“: https://www.nzz.ch/meinung/sea-watch-3-kapitaenin-rackete-steht-nicht-ueber-dem-gesetz-ld.1492805

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* Sea-Watch und was wirklich geschah am 12.06.2019? Keine Rettung sondern eine Begünstigung illegaler Migration: http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2020/01/evidence-german-ngo-sea-watch-and-what.html

* Die niederländische Staatssekretärin für Justiz und Sicherheit Ankie Broekers-Knol bestätigt diesen Sachverhalt in einem Schreiben an das italienische Ministerium für Inneres: https://twitter.com/rgowans/status/1145325648027758592

* Der vollständige Text wurde von „Corriere della Sera“ veröffentlicht: https://www.corriere.it/esteri/19_giugno_29/sea-watch-lettera-dell-olanda-salvini-non-prendiamo-migranti-spreco-denaro-217bd652-9aaa-11e9-8fdd-d4f7eb4bd62c.shtml

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* 19.07.2019 – Der ehemalige Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen: „Lassen Sie sich nicht einreden, dass es sich um Seenotrettung handelt…“ https://twitter.com/HGMaassen/status/1152168472685817856

* 02.05.2019 – Verstörende Dokumentation über „Seenotrettung“ im Mittelmeer vor Libyen. Es ist sicher kein Auftrag an europäische NGO, vor der nordafrikanischen Küste auf Schlauchboote zu warten und damit das Geschäft der Schlepper zu vollenden. : https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2019/05/03/verstorende-dokumentation-uber-seenotrettung-im-mittelmeer-vor-libyen/

* 30.04.2019 – ARTE „Endstation Libyen: Wie die EU Migranten stoppen will“ (VIDEO): https://www.facebook.com/artede/videos/456436795120473/

* Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Schröder „Seenotrettung am Rande der Legalität – Mitleid ist keine Lösung“: https://causa.tagesspiegel.de/migration%20und%20integration/streit-um-fluechtlingsretter/mitleid-ist-keine-loesung.html

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(!) –> * 25.05.18 „Seefuchs“ & „Sea Watch“ RHIB-Crew ermutigt Migranten ohne Schwimmwesten ins Wasser zu springen“ – Twitter sehe Videobeweise: https://twitter.com/rgowans/status/1002241835224444928

* 21.04.18 – „Sea Watch“ Kapit. Pia Klemp missachtete die Befehle des Seenotrettungsleitstelle in Rom, der libyschen Küstenwache und ermutigte Migranten ins Wasser zu springen! – Twitter sehe Videobeweise: https://twitter.com/rgowans/status/987761657907761152

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* Nach offiziellen Angaben im Jahr 2018 die libysche Küstenwache hat 15,235 Menschen aus der Seenot gerettet: https://twitter.com/rgowans/status/1082714371103621120

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* Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Schröder „Warum die Seenotretter keine Helden sind“:
https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2019/04/06/warum-die-seenotretter-keine-helden-sind/

* Sind die deutschen Helfer im Mittelmeer denn wahre Helden? Ihnen geht es nicht nur um Seenotrettung, sie wollen Wege der illegalen Einwanderung nach Europa ebnen: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/sind-die-deutschen-helfer-im-mittelmeer-denn-wahre-helden und * 03.01.2019 – „Plan der Aktivisten“: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/senat-unterstuetzt-den-politischen-plan-der-aktivisten-von-sea-watch

* Umfrage – Mehrheit der Deutschen ist gegen private Seenotrettung: https://www.augsburger-allgemeine.de/special/bayern-monitor/Fall-Lifeline-Mehrheit-der-Deutschen-ist-gegen-private-Seenotrettung-id51683741.html

* Private Seenotretter wollen nicht nur Leben retten: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreichs-kanzler-kurz-greift-private-seenotretter-an-15836490.html

* Sea-Eye provoziert mit neuem Schiff ‚Albrecht Penck‘ erste Krise unter deutscher Flagge: https://www.wochenblatt.de/politik/regensburg/artikel/270065/sea-eye-provoziert-mit-neuem-schiff-albrecht-penck-erste-krise-unter-deutscher-flagge#gallery&0&0&270065

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DIE RETTUNGSEINSÄTZE DER LIBYSCHEN KÜSTENWACHE – Beispiele (VIDEO):
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* https://twitter.com/rgowans/status/1017617620621721601

* https://twitter.com/rgowans/status/1014204845581045765

* https://twitter.com/rgowans/status/972438044497338368

* https://twitter.com/rgowans/status/988897649087664128

* https://twitter.com/rgowans/status/953199324120444929

* https://twitter.com/rgowans/status/950865782367555584

* https://twitter.com/rgowans/status/951173998305533953

* https://twitter.com/rgowans/status/956526305314566144

* https://twitter.com/rgowans/status/1011302004277366785

* 6-7 Mai 2018 – Libysche Küstenwache rettet 1000 Migranten in 2 Tagen! (Twitter VIDEO):

* https://twitter.com/rgowans/status/993906205461491712
* https://twitter.com/rgowans/status/993443714436599808
* https://twitter.com/rgowans/status/993608385659535360
* https://twitter.com/rgowans/status/992470052132872193
* https://twitter.com/rgowans/status/993725621317636097
* https://twitter.com/rgowans/status/993816054769115137
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Bundesregierung zum Thema – Libysche Küstenwache (VIDEO):
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* Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU):
1) https://twitter.com/rgowans/status/1012422597852717056

2) https://twitter.com/rgowans/status/1015283276624416769

* Michael Roth (SPD) Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt:
https://twitter.com/rgowans/status/971865439574921216

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* Christian Lindner MdB – Bundesvorsitzender der FDP
https://twitter.com/rgowans/status/1015284785122508801

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Bedingungen in libyschen Rückführungszentren bezahlt von
EU-Organisationen – Beispiele:
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* Gestrandete Migranten kehren zurück nach Hause mit der Hilfe der UNO
/IOM-Libyen (VIDEO):

* https://twitter.com/rgowans/status/952268625481818113

* https://twitter.com/rgowans/status/958327494297473025

* https://twitter.com/IOM_Libya/status/951506796224663552

* https://twitter.com/rgowans/status/954246526590771201

* https://twitter.com/rgowans/status/956520478168043521

* https://twitter.com/rgowans/status/951169204673302530

* https://twitter.com/rgowans/status/972006959179272192

* https://twitter.com/rgowans/status/1002599698044252160

* https://twitter.com/cochetel/status/1009031778789707776

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*** NGOs ARBEITEN ZUSAMMEN MIT MENSCHENSCHLEPPER – Beispiele: ***

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„IUVENTA“

* https://twitter.com/rgowans/status/937542080762695680

* https://twitter.com/rgowans/status/984126442555564032

„Sea-Watch“

* https://twitter.com/rgowans/status/926809551835365377

* https://twitter.com/rgowans/status/925072845717364736

MSF/Sea Eye/Open Arms

* https://twitter.com/rgowans/status/948047556344532992

„Sea Eye“ & „Seefuchs“

* http://migrantrescuewatch.blogspot.de/2017/08/ngo-collusion-with-libyan-human.html

„Aquarius“ SOS Méditerranée/MSF

* https://twitter.com/rgowans/status/958025231217627136

* https://twitter.com/rgowans/status/1092475798181822465

* „Die Hauptperson der libyschen Mafia und deren Menschenhandel“ – Die italienische Journalistin Nancy Porsia liefert tiefe Einblicke in die Organisation und Struktur einer Miliz in Libyen, die die Hauptrolle beim Menschenhandel spielt. Der Kopf der Miliz – Al Bija – ist zugleich der Kommandant der „Küstenwache“ in Zawiya. https://www.trtworld.com/magazine/libya-human-trafficking-mafia-in-zawiya-301505

Das Boot „Alanqa 3“ gehört nicht zur libyschen Küstenwache sondern der Schlepper Miliz „Al-Bija Boys“. Alle NGOs hatten volle Kenntnis davon!

* https://twitter.com/rgowans/status/926530161914327042

Im November 2017 wurden alle Mitglieder der „Al-Bija Boys“- Miliz aus dem Dienst entlassen und ein Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten wurde förmlich eingeleitet.

* „Der undurchsichtige Commander“:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46101/Der-undurchsichtige-Commander

* „Al-Bija Boys Schleppermafia“ – UN-Bericht S/2017/466 – 01.07.2017:
http://www.un.org/ga/search/view_doc.asp?symbol=S/2017/466

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::: BBC Reportage vom 15.07.2017 – Videobeweis – NGOs kooperieren mit Schleppern im Mittelmeer :::

BBC (VIDEO) http://www.bbc.com/news/av/world-europe-40616138/migrant-crisis-smugglers-in-the-mediterranean

Die Crew der MSF (Doctors Without Borders) kommt vor laufender Kamera mit libyschen Schmugglern zusammen und wartet geduldig darauf, dass diese den Motor vom Flüchtlingsboot entfernen um ihn später wiederverwenden zu können. Anschließend nimmt die MSF-Crew ihre frisch gelieferte „menschliche Ladung“ auf!

Die italienische Küstenwache wurde später lediglich verständigt um die Schlauchboote zu zerstören.

Sehr interessant ist die dreiste und arrogante Aussage der MSF zu diesem Thema.

Fotos/Screenshots siehe: http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2017/08/bbc-report-caught-on-camera-msf.html

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* Keine Rettung sondern eine Begünstigung illegaler Migration – „Mission Lifeline“ – Der Einsatz am 26.09.2017:

http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2017/10/mv-lifeline-caught-in-act-incident-with.html

Das erste Holzboot, das am 26.09.2017 entdeckt wurde, war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr zu sinken oder in Notlage. Das Holz Boot war seetüchtig und mit voll funktionsfähigem Motor ausgestattet, der in vorgegebener Gegend einfach auf NGO- schiff wartete. Die Migranten zeigten keinen medizinischen Notfall. (sehe „Lifeline Fotos) Der See: leichte Brise, Wetter: klar. Die Bergung des Bootes erfolgte in der libyschen Anschlusszone Zone, nur 22,3 NM vom Ufer. (siehe Karte). Alle Migranten wurden an Bord des deutschen NGO-Schiffes „Lifeline“ transferiert. Das Migrantenboot wurde später von NGOs zerstört (verbrannt).

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* „Dresdner Seenotretter wegen „Einschleusung“ im Visier der Justiz“ *

Anzeige gegen Dresdner Verein „Mission Lifeline“: https://1.bp.blogspot.com/-0Yul8st7wXs/Xh9Hz2IjHKI/AAAAAAAAA2k/SauTvFEecNILtG65PM3Drws-txqDdrpDwCLcBGAsYHQ/s1600/VorladungAnzeige.jpg

Justiz ermittelt gegen Axel Steier und Sascha Pietsch

Dresden – Die sächsische Justiz ermittelt gegen die Vorsitzenden der selbsternannten Rettungsorganisation MISSION LIFELINE wegen des Verdachts der versuchten Einschleusung von Ausländern. MISSION LIFELINE zählt zu den Mittelmeer-NGOs, die direkt vor der libyschen Küste illegale Migranten aufgreifen und in italienische Häfen einschiffen. Die NGOs berufen sich dabei auf die Rettungspflicht in vermeintlicher Seenotlage der Migranten, obwohl sich diese oftmals noch in Sichtweite zur Küste befinden.

Im Fokus der Ermittler: Nach einer privaten Anzeige prüft die Polizei nun, ob sich der Verdacht des Einschleusens gegen den Vereinsvorsitzenden Axel Steier und dessen Stellvertreter Sascha Pietsch erhärtet. Eine von MISSION LIFELINE veröffentlichte Ermittlungsvorladung sorgte in den sozialen Medien sowohl für Kritik an der Justiz als auch für viel Zustimmung, endlich Strafermittlungen gegen die Mittelmeer-NGOs einzuleiten.

Vereinsvorsitzender Axel Steier sieht in der Anklage eine gesteuerte Diffamierungskampagne, die Beschuldigung als Schleuser-Helfer weist er klar zurück. Bereits im Januar hatte der Verein eine gerichtliche Verfügung gegen PEGIDA-Sprecher Lutz Bachmann erwirkt und durchgesetzt.

MISSION LIFELINE befürchtet durch die juristische Prüfung der Vereinsaktivitäten eine Beeinträchtigung der Spendenbereitschaft: Bislang hat der Verein für das Schiff rund 190 000 Euro gesammelt – circa 40.000 Euro fehlen noch. Zusätzlich fallen monatlich 30.000 bis 50.000 Euro Betriebskosten an. Zur zeit lässt MISSION LIEFELINE sein Personal ausbilden und plant noch im Spätsommer den ersten Einsatz.

„Seenotrettung ist Pflicht für jedes Schiff“ – äußerte Steier gegenüber der dpa und betonte die Legitimität der Seenotretter. Diese Rettungspflicht gilt selbstverständlich für alle Schiffe, doch erfahrene Rechtsexperten bezweifeln die Umstände dieser vermeintlichen Seenotrettung: Im Normalfall gilt genau diese Rettungspflicht für alle umliegenden Schiffe, doch die NGO-Schiffe steuern die Gewässer vor Libyen in der festen Absicht an, dort durch SOS-Signale andere Schiffe zur Aufnahme der Migranten zu zwingen. Juristisch ist das Vorgehen der selbsternannten Helfer also mindestens fragwürdig!

Kein Kavalliersdelikt: Mit den Ermittlungen ist die Abteilung Kriminaltitätsbekämpfung der Bundespolizeiinspektion betraut – diese kümmert sich sonst um kriminelle Rockerbanden und organisierten Drogenhandel. Sollten die Ermittlungen den Verdacht des Einschleusens von Ausländern erhärten, droht den Verantwortlichen eine mehrjährige Haftstrafe.

NGOs verschlimmern die Situation Mittelmeer: MISSION LIFELINE sammelt im Augenblick noch

Spenden, um ähnlich wie SEA WATCH, JUGEND RETTET und SOS MEDITERRANEE, mit eigenen Schiffen im Mitteelmeer tausende Migranten nach Mata oder Italien zu bringen, um ihnen das fragwürdige Asylverfahren zu ermöglichen. Seit zahlreiche private Vereine im Mittelmeer aktiv sind, ist die Zahl der Todesopfer sprunghaft angestiegen: Die Aussicht auf sichere Rettung unweit der Küste motiviert zahlreiche Migranten über das Transitland Libyen die Überfahrt nach Europa zu wagen und forderte bereits tausende Menschenleben.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165945031/Staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-Dresdner-Fluechtlingsretter.html

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– :: 15.03.18 – NGO Lügen & Betrügerei! Fakten & Kommunikation :: –

Zitat: „Open Arms erkennt die Autorität des nordafrikanischen Landes
nicht an“ (sic!) NGO missachtet vollständig die Befehle und verweigert
die ordnungsgemäße Kommunikation mit dem designierten SAR-Koordinator
& Einsatzleiter vor Ort – die lybische Küstenwache! Die italienische
Polizei nimmt Kapitän und Einsatzleiter zur Befragung mit.:
https://twitter.com/rgowans/status/974918666151219200
* 19.03.2018 – „Italien beschlagnahmt Rettungsschiff“:
https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlingsboot-119.html

* Spanische NGO verbreitet falsche Behauptungen von „Todesdrohungen“!:
https://twitter.com/rgowans/status/976381855653072896

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* 02.11.2017 – Basler Zeitung – Markus Melzl ist ehemaliger Kriminalkommissär und Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt – „Der Schweizer Steuerzahler unterstützt unfreiwillig die Schleppertätigkeit der Seenotsretter auf dem Mittelmeer.“:
https://bazonline.ch/ausland/europa/frivoles-verteilen-von-steuergeldern/story/26197897

* 11.09.2017 SRF.CH (VIDEO) – „Schlepper telefonieren mit den Hilfsschiffen“:
https://www.srf.ch/play/tv/schawinski/video/roger-schawinski-im-gespraech-mit-kurt-pelda?id=14218ef1-3892-4598-9299-6f40210fad41&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

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* 30.03.2018 – Reiche Deutsche auf Kreuzfahrt um „Migranten zu retten“ und Kontakte zu Menschenschleppern – das ist die NGO „Sea-Eye“:
https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2018/04/23/reiche-deutsche-auf-kreuzfahrt-um-migranten-zu-retten-und-kontakte-zu-menschenschleppern-das-ist-die-ngo-sea-eye/

Rettung oder Taxidienst?

„So bargen wir die fünf Männer sowie ihr Gepäck und brachten sie zu
uns an Bord. Hier wurden sie von unseren Ärzten empfangen und mit
Wasser versorgt. Wie sich herausstellte, waren die fünf jungen Männer
technisch ganz gut ausgerüstet (Pässe, Handys, GPS, Satellitentelefon,
Wasser, Essen, Kleidung…) und freuten sich, von uns gerettet worden
zu sein.“

Quelle: „Seefuchs: Mission 10 rettet fünf Männer aus kleinem Holzboot“
https://web.archive.org/web/20190707122940/https://sea-eye.org/seefuchs-mission-10-rettet-fuenf-maenner-aus-kleinem-holzboot/

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* 18.07. 2018 – N-TV Reporterin Nadja Kriewald ist mit der libyschen
Küstenwache im Mittelmeer unterwegs:
https://www.n-tv.de/politik/Reporterin-geraet-ins-Elend-auf-dem-Mittelmeer-article20535303.html

* 19.07.18 – Fake News mit ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer:
https://katholisches.info/2018/07/19/fake-news-mit-ertrunkenen-fluechtlingen-im-mittelmeer/ oder https://migrantrescuewatch.wordpress.com/2019/01/07/fake-news-mit-ertrunkenen-fluchtlingen-im-mittelmeer/

* 20.07.18 – Libyens Regierungschef verteidigt Küstenwache gegen
Kritik: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-in-libyen-regierungschef-verteidigt-kuestenwache-gegen-kritik-a-1219314.html

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* Was mit Rückkehrern in Libyen geschieht:
http://www.sz-online.de/nachrichten/was-mit-rueckkehrern-in-libyen-geschieht-3762017.html

* Seit 20 Tagen keine Todesopfer auf Mittelmeer-Route gemeldet:
http://www.n-tv.de/ticker/Seit-20-Tagen-keine-Todesopfer-auf-Mittelmeer-Route-gemeldet-article20006962.html
IOM: https://www.iom.int/news/no-migrant-deaths-sea-last-20-days-mediterranean-arrivals-reach-121517-2017

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* 01.10.2017 – „Hilfe mit schlimmen Folgen“:
https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/hilfe-mit-schlimmen-folgen/story/18397760

* NGOs – Neue Anschuldigungen der „kriminellen Vereinigung“ vom
Staatsanwalt in Catania *

Staatsanwalt Zuccaro in Catania warnt vor viel schwereren Vergehen als
die vom „Iuventa“-Fall in Trapani.

Eine zweite Untersuchung kann die NGOs möglichweise überwältigen.
Dieses mal kommt sie von der Staatsanwaltschaft in Catania und befasst
sich mit dem Fall, dem der Staatsanwalt Carmelo Zuccaro folgt, der
erstmals die angebliche Verbindung zwischen Menschenschmuggler und den
NGOs aufgezeigt hat. Die Untersuchung von Catania bringt neue Vorwürfe
der „kriminellen Vereinigung“ ans Licht, die das Ziel haben, eine
heimliche Einwanderung zu begünstigen. Die Untersuchung ergab, dass
einige NGO-Mitglieder nicht nur in direkten Kontakten mit den
Menschenschmuggler involviert waren, sondern auch einige Strategien,
für Rettungen und Migranten-Transfers, mit ihnen geteilt haben. Das
ist auch der wesentliche Unterschied zwischen den beiden
Untersuchungen. Die Trapani Staatsanwaltschaft untersucht nur das
individuelle Verhalten einiger NGO-Besatzungsmitglieder, ohne die
Möglichkeit die Untersuchung auf Basis einer gemeinschaftlichen
Handlung auszuweiten. Die Untersuchung und die Erhebung von Beweisen
in Catania in Bezug auf Menschenhändler und NGOs ist weitaus
eingehender und behauptet nicht nur sporadische Kontaktaktivitäten,
sondern zeigt darüber hinaus eine wahrscheinlich organisierte
Verbindung zwischen Rettungsmannschaften und den Menschenschmuggler
auf. In der Tat ist das angeblich begangene Verbrechen, wie es die
Staatsanwaltschaft in Catania angedeutet hat, weitaus schwerer als die
Vorwürfe von Trapani.

Das Szenario der Untersuchung könnte sich daher schnell ändern und
angesichts der Beziehungen und Kontakte zwischen NGOs und
Menschenhändlern in ein Szenario des gemeinschaftlichen Handelns
ausweiten.

Quelle: Il Giornale 13.08.2017 – „Catania, altra accusa sulle Ong: È
associazione a delinquere“.
http://www.ilgiornale.it/news/cronache/catania-altra-accusa-sulle-ong-associazione-delinquere-1430615.html

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* NGO-Rettungsschiff in Sizilien durchsucht: http://orf.at/stories/2412057/

* Ermittlung gegen Kapitän von NGO-Schiff: http://orf.at/stories/2408129/

* NGOs und Migranten – der ehemalige Polizeibeamte Lucio M. spricht:
„Welche Rettungen? Das ist alles ein Geschäft. Wir haben niemals
jemanden gerettet, der dabei war zu Sterben. Es schien eher wie ein
Rennen für sie und wer dabei zuerst kommt“.*
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Die Aussage des Sicherheitsbeauftragten des Schiffes der „Vos Hestia“
der bekannten NGO „Save the Children“, der von der lokalen
Tageszeitung „QN“ interviewt wurde, erklärte den großen Bluff hinter
Organisationen, die sagen, dass sie so genannte Migranten retten, die
versuchen unsere Küste zu erreichen.

– Wie lange waren Sie an Bord? Was war Ihre Position?

„Ich blieb knapp über einen Monat, zwischen September und Oktober
2016. Ich wurde mit der Sicherheit auf „Vos Hestia“ beauftragt.“

– Was haben Sie bei der Rettung auf See gesehen?

„Lassen Sie uns der Wahrheit ins Auge blicken: nur wenige waren in
Lebensgefahr. Einmal haben wir ein Boot mit Menschen in einem
körperlich guten Zustand aufgenommen, 10 Minuten von der libyschen
Küste entfernt und nicht auf der hohen See. Das war der ausdrückliche
Wunsch der „Save the Children“ in London, während alle anderen
europäischen Büros dagegen waren.“

– Andere Ungereimtheiten?

„Ich erinnere mich, dass wir einen guten britischen und kulturell
gebildeten Verbindungsmann hatten, der Arabisch sprach. Irgendwann
verließ er das Schiff und an seinen Platz kam ein junger Mann mit
italienisch-eritreischer Herkunft. Ob das eine Rolle spielt? Ja, das
tut es. Zwei Tage später ist ein Boot voller Eritreer angekommen und
es war der Teamchef der STC (Save the Children), welcher dem Kapitän
die genaue Position des Bootes gab.“

– Gibt es Vergleiche mit anderen NGOs?

„Es schien wie ein Rennen und wer kommt dabei zuerst. Für mich war das
eine seltsame Einstellung. Die „luventa“ (Schiff der deutschen NGO
„Jugend Rettet“) ist zu klein, weshalb davon ausgegangen wurde, dass
es nur eine unterstützende Rolle spielt. Einmal waren wir mit anderen
NGOs in libyschen Gewässern und es waren keine Gummiboote zu gesehen.
Und dann, Eines Tages meldet sich die „Iuventa“ und sagt: „Wir haben
400 Leute an Bord.“. Aber in fünf Tagen haben wir niemanden gesehen!
Wenn du aber all diese Menschen an Bord nimmst, kannst du mir sagen,
wo die Boote dazu sind? Das bedeutet, dass die Menschenhändler sie
geliefert haben.“

– Also gibt es Beziehungen zwischen einigen Organisationen und den
Menschenhändlern?

„Sie sind offensichtlich. Oft sind es die Menschenhändler selbst,
welche die Positionen der Boote mit Hilfe eines Satellitentelefons
weitergeben und sicher nicht die Migranten. Wenn es ein aufblasbares
Boot mit Dutzenden von Menschen an Bord gibt, scheint es so, als
hätten sie einen Termin ausgemacht…“

– Keine NGOs können ausgeschlossen werden?

„Vielleicht können manche Leute wirklich von einem humanitären Geist
beflügelt sein, aber das spielt für das Gerede von „an die libysche
Küste zu gehen“ keine Rolle. Tausenden Menschen wurde geholfen, nur
20-25% davon waren vielleicht wirklich hilfsbedürftig“.

– Und wer waren die anderen?

„Wir haben junge Männer aus den Maghreb-Staaten aufgenommen, die aus
Italien ausgewiesen wurden. Denn das war für sie der einzige Weg um
wieder zu kommen. Aber wer bin ich um zu sagen, wen wir nach Italien
bringen und wen nicht? Wir haben jedenfalls keine verzweifelten Syrer
oder vor Hunger flüchtende Menschen aus Mali gebracht. Dieses
Bewusstseins wurde für mich persönlich zu einem Problem.“

– Fühlten Sie sich für die Situation verantwortlich, die größer war als Sie?

„Ich fühlte mich auch ein wenig mitschuldig an einer schändlichen
Tätigkeit, die ich nicht dulden konnte. Es gab auch Konflikte mit STC,
weil ich den Hafenbehörden oder der Polizei nichts melden konnte. Der
Sinn ihrer Politik erschien darin, „alles versteckt zu halten“. Wir
konnte nicht einmal die MSF (Ärzte ohne Grenzen) warnen, dass ein
Junge an Bord eine schwerewiegende Form von Tuberkulose hatte.“

– Wie haben sie Außenstehende behandelt?

„Ja, es war fühlbar, sie wollten uns nicht an Bord haben, aber der
Schiffsbesitzer bestand darauf. Ich weiß nicht, ob ich diese Worte
sagen kann, aber wir Italiener waren ein bisschen beschissen für
sie… Ich kenne die, die noch an Bord sind, sie haben versuch diese
durch ein englisches Team zu ersetzen.“

– Glauben Sie, dass letztendlich alles auf ein Geschäftsmodell
reduziert werden kann?

„Ich war 30 Jahre lang in der Polizei, ich weiß was los ist – du musst
immer der Geldspur folgen. Ich möchte gern wissen, wie viel Geld das
Innenministerium dem STC gegeben hat. Warum wird das nicht
angesprochen? An Bord wurde mir gesagt, dass die Transaktion eine
halbe Million pro Monat beträgt, 6 Millionen Euro pro Jahr, nur für
Save the Children. Dieses Geld kommt von Institutionen. STC erhält
auch viele Spenden, ich glaube eine Millionen Dollar im Jahr, ohne
dabei eigene Kosten zu haben. Deshalb habe ich eine persönliche
Vermutung…“

– Welches ist?

„Die NGOs interessieren sich nicht für die Migranten. Aktuell ist es
nur ein Geschäft für sie. Ich will nicht verheimlichen, dass es auch
eine gewisse Angst davor gibt, das auszusprechen.“

– Wovor haben Sie Angst?

„Wir wurden bedroht. Ich und meine Kollegen haben in einer stressigen
und schweren Situation sehr hart gearbeitet. Dann haben wir „genug“
gesagt, so konnte es nicht weitergehen. Man sieht zu viele schmutzige
Dinge.“

– Welche genau?

„Ich erinnere mich an eine Unterstützungsoperation für die „Iuventa“.
Da waren 140 Migranten, kurz vor unserer Ankunft fuhr ein Boot mit
zwei Libyern und einem anderen Boot im Schlepptau davon. Ich war nicht
der einzige, der das gesehen hat. Das ganze Schiff, der Kapitän, die
STC-Betreiber haben es gesehen, aber niemand sagt etwas. Das hat mich
wirklich wütend gemacht.“

– Warum sagen sie nichts?

„Nun, wenn der Kapitän etwas sagen würde, würden diejenigen, die den
Vertrag mit Save the Children gemacht haben, Geld verlieren. Im
vergangenen Jahr blieb der niederländische Schiffsbesitzer „Vroon“ mit
Hauptsitz in Genua, Italien vier Monate in Alexandria, Ägypten. Sie
sagten mir, dass sie keine Arbeit haben! Und dann regnet es einen
Vertrag vom Himmel für 500.000 Euro pro Monat… Sie können es nicht
riskieren diesen zu verlieren.“

– Gibt es einen politischen, abseits des ökonomischen, Aspekt?

„Wisst ihr, was Save the Children wirklich missfällt? Der Fakt, dass
das Schiff italienisch ist. Sie würden es lieber vorziehen eine
englische Mannschaft zu haben, aber stattdessen sind sie gezwungen,
einen italienischen Arzt und uns als Sicherheitskräfte einzusetzen.
Das hat uns de facto zu „Sicherheitsberatern“ gemacht.“

– Wie denken Sie heute über Ihre Erfahrungen?

„Es ist ein Risiko, aber ich werde noch aufzeigen, was ich gesehen
habe, auch wenn ich nicht mehr auf einem Schiff arbeite. Unser Leben
ist in Gefahr geraten, es ist eine schändliche Situation.“

Quelle:

* Quotidiano 11.08.2017 – „Ong e migranti, il testimone: Macché
salvataggi, vi svelo i traffici“:
http://www.quotidiano.net/cronaca/ong-migranti-1.3327858
* Il Giornale 13.08.2017 – „Segnali e bugie: così le Ong proteggevano
i trafficanti“:
http://www.ilgiornale.it/news/politica/segnali-e-bugie-cos-ong-proteggevano-i-trafficanti-1430502.html
* derstandard.at 23.09.2017 – „Flüchtlinge: Ermittlung gegen Kapitän
von NGO-Rettungsschiff“:
http://derstandard.at/2000064633763/Fluechtlinge-Ermittlung-gegen-Kapitaen-von-NGO-Rettungsschiff

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[ Jugend Rettet e.V. ] – www.jugendrettet.org

* „Eine botschaft von ‚Jugend Rettet‘ – Besatzungsmitglieder brachten
ein Transparent am Schiff an, auf dem „Fuck IMRCC“ stand. Das IMRCC
ist die Koordinierungsstelle der Küstenwache in Rom – die auch die
Einsätze der ‚Iuventa‘ regelt und eigentlich Partner der Helfer ist.“:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schlepper-vorwuerfe-deshalb-stehen-berliner-seenotretter-in-italien-in-der-kritik-28137790

* „‚Iuventa‘ wird nach Trapani eskortiert – Respektlos, illegal,
waghalsig“: Das wirft Italien deutschen Mittelmeerhelfern vor“:
http://www.derbund.ch/ausland/europa/Foto-und-Videobeweise-gegen-Fluechtlingshelfer/story/30768566

* Videobeweise gegen „Iuventa“: https://youtu.be/6q4McH00E6I

* „Jugend Rettet“ Schiff deutscher Flüchtlingsretter in Italien
beschlagnahmt“:
http://www.tagesspiegel.de/politik/jugend-rettet-schiff-deutscher-fluechtlingsretter-in-italien-beschlagnahmt/20138824.html

* „Gericht lehnt Freigabe des Rettungsschiffs «Iuventa» ab“:
https://www.epochtimes.de/politik/europa/gericht-lehnt-freigabe-des-rettungsschiffs-iuventa-ab-a2223491.html

[ Sea-Watch e.V. ] www.sea-watch.org

* „Die Retter von Sea-Watch aus Berlin verfolgen einen politischen
Plan“: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-retter-von-sea-watch-aus-berlin-verfolgen-einen-politischen-plan

Die deutsche Hilfsorganisation „Sea-Watch e.V.“ hat die Pläne für
einen Verhaltenskodex scharf kritisiert: „Wenn wir gezwungen werden,
gerettete Flüchtlinge selbst in Häfen in Italien zu bringen, werden
die Einsatzkräfte zur Seenotrettung reduziert“, sagte
Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer. „Das bedeutet mehr tote
Flüchtlinge.“ Neugebauer warf der EU eine „Abschottungsstrategie“ vor,
„die bewusst Tote in Kauf nimmt“.

RUBEN NEUGEBAUER – Kurzbiografie: Ein linksradikaler Aktivist mit
Vorgeschichte. Er wurde von türkischen Behörden festgenommen und
arbeitete an einflussreichen Kampagnen mit, etwa beim Zentrum für
Politische Schönheit, bei Greenpeace oder den Yes Men.

* „Polit-Aktivist Ruben Neugebauer – Überflieger mit Zwangspause“:
http://www.taz.de/!5321886/
* „Marjorie-Wiki – Ruben Neugebauer“:
https://marjorie-wiki.de/wiki/Ruben_Neugebauer

Zentrum für Politische Schönheit – Aktionen:

* „Wie man in Idomeni eine humanitäre Katastrophe inszeniert“:
http://blogs.faz.net/deus/2016/03/16/wie-man-in-idomeni-eine-humanitaere-katastrophe-inszeniert-3223/
* „Polit-Aktivisten bringen Flüchtlinge in Lebensgefahr“:
https://www.welt.de/politik/ausland/article153319534/Polit-Aktivisten-bringen-Fluechtlinge-in-Lebensgefahr.html

[ Mission Lifeline e.V. ] www.mission-lifeline.de

* „Mission Lifeline – Dresdner Seenotretter wegen „Einschleusung“ im
Visier der Justiz“:
https://www.sachsen-depesche.de/politik/mission-lifeline-justiz-ermittelt-gegen-axel-steier-und-sascha-pietsch.html

* „Die ‚Lifeline‘ sticht in See“:
http://www.sz-online.de/nachrichten/die-lifeline-sticht-in-see-3737220.html

[ Sea-Eye e.V. ] www.sea-eye.org

* „Ihr Völker Europas, schaut aufs Mittelmeer!“:
http://www.achgut.com/artikel/ihr_voelker_europas_schaut_aufs_mittelmeer

[ LifeBoat gGmbH ] www.lifeboatproject.eu

* „Das deutsche Ong-Schiff ‚Minden‘ landete in dem Frontex und
Catania-Staatsanwalt Bericht“:
http://www.unionesarda.it/articolo/cronaca/2017/09/03/salvataggio_migranti_in_porto_a_cagliari_la_nave_della_ong_tedesc-68-640345.html

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[30.07.2017] * Abscheuliche Täuschung – Spanische NGO trägt die volle
Verantwortung für sinnlose Tode von Migranten auf See
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Die spanische NGO Proactiva Open Arms behauptet „eine Rettung die zu
spät kam“ könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Die unabhängige Multi-Source-Ortung der NGO „Open
Arms“-Schiffsbewegung zwischen 19-25.07.2017 zeichnet ein ganz anderes
Bild. Während dieser Zeit trat das Schiff bei zahlreichen
Gelegenheiten illegal in die libyschen Hoheitsgewässer ein und führte
unberechtigte „SAR-Patrouillen“ manchmal sogar nur 1 NM vom der Küste
entfernt! Solch eine rücksichtslose und illegale Handlung konnte
natürlich nichts anderes als eine Tragödie auslösen. Die bloße
Anwesenheit eines NGO-Rettungsschiffs ermutigt die Menschenhändler
sofort, seeuntüchtige und mit so vielen Menschen wie möglich besetzte,
Boote zu Wasser zu lassen.

Die zweifelhafte Tätigkeit des NGO-Schiffes wurde von der
italienischen Küstenwache gemeldet und untersucht. Darüber hinaus
versuchte die spanische NGO, als sie mit den Beweisen konfrontiert
wurde, dieses Fehlverhalten abzustreiten, indem sie eine skurrile
Erklärung über Twitter abgab und behauptete: „Unser AIS-Signal wurde
gehackt, um zu zeigen, dass wir in libyschen Gewässern sind!“.

Dies ist ein weiteres Beispiel für die NGO-Täuschung nach ihrer
verborgenen Agenda auf Kosten menschlichen Lebens.

ANMERKUNG: Die NGO „Proactiva Open Arms“ beschäftigt an Bord einen
professionellen Fotografen, Herrn Santi Palacios, der sich auf „Impact
& SFX“ Fotografie spezialisiert hat. Durch seine Kunst erlangte er
eine breite Anerkennung, sie brachte ihm jedoch auch heftige Kritik
durch seine Kollegen für die Produktion von inszenierten Bildern ein.
Dies vor allem für sein Werk vom „gefälschten ertrinkenden Migranten“
in der Ägäis im Jahr 2015/16. http://santipalacios.com/

Quelle:

NGO „Open Arms“ Schiffsortung – Screenshot Beispiele 19-25.07.2017:

* „Tichys Einblick“:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/einwanderung-uebers-mittelmeer/
* „Migrant Rescue Watch“: http://migrantrescuewatch.blogspot.com/2017/08/abhorrent-deception-spanish-ngo-bears.html
* NGO „Proactiva Open Arms“ Twitter: https://twitter.com/campsoscar/status/889969311821037572

* Elizabeth Collett vom Institut für Migrationspolitik: „Sie sind in
Booten unterwegs, welche nicht über einer gewissen Distanz von ein
paar Meilen von der libyschen Küste fahren können. Jedoch nutzen sie
diese Boote trotzdem, weil NGOs anwesend sind.“ / Elizabeth Collett of
the Migration Policy Institute: „They are in boats that cannot go a
certain distance beyond a few miles from the Libyan coast. However,
they are using those boats because of the presence of the NGOs.“
http://www.migrationpolicy.org/about/staff/elizabeth-collett
* „Wahnsinn im Mittelmeer: Wie NGO-Rettungsboote die Flüchtlingskrise
verschärfen – sie behaupten Leben zu retten, aber sie sind
Menschenschmuggel-Aktivitäten involviert “ / The Spectator – „Madness
in the Med: how charity rescue boats exacerbate the refugee crisis –
They claim to be saving lives, but they are colluding in a
people-trafficking operation“:
https://www.spectator.co.uk/2017/07/migrants-and-madness-in-the-med/
* Rettungsschiff erreicht Sizilien mit 245 Migranten, 13 Leichen /
Business Standard – Rescue ship arrives in Sicily with 245 migrants,
13 corpses: http://www.business-standard.com/article/news-ians/rescue-ship-arrives-in-sicily-with-245-migrants-13-corpses-117072801575_1.html
* CNN – „A rescue that came too late“:
http://edition.cnn.com/2017/07/26/europe/migrant-crisis-mediterranean/index.html
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* De Maizière: Organisationen erleichtern Schleppern das Geschäft
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De Maizière verwies auch auf das im Verhaltenskodex enthaltene Verbot,
Signalgeber zur Ortung und Identifizierung von Schiffen abzuschalten.
„Wenn hier Transponder bewusst ausgeschaltet werden, um den Standort
zu verschleiern, dann erweckt das kein Vertrauen“, sagte er. Auch wenn
Rettungsschiffe in libyschen Gewässern ihre Scheinwerfer anschalteten,
könne dies das Geschäft der Schlepper erleichtern. Italien verlangt
laut Kodex ein Verbot von Lichtsignalen.

Quelle: „De Maizière sagt Italien Hilfe zu“:
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_81598266/fluechtlinge-thomas-de-maiziere-sagt-italien-hilfe-zu.html

* CDU-Innenexperte Stephan Mayer kritisiert Flüchtlingsretter
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Stephan Mayer, der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Hilfe der Organisationen nun
scharf kritisiert.

Er geht davon aus, dass die Schlepper die Flüchtlinge absichtlich in
seeuntauglichen Booten losschicken würden, „da sie mit Sicherheit
davon ausgehen können“, dass Boote die Flüchtlinge „bereits nach
wenigen hundert Metern oder wenigen Kilometern“ aufgreifen würden.

„Das beutet de facto, dass ein Shuttle-Serice zum italienischen
Festland beziehungsweise den italienischen Inseln besteht“, so Mayer
im ZDF. „Diese Vorgehensweise ist aus meiner Sicht auf Dauer nicht
praktikabel.“

Quelle: https://twitter.com/berlindirekt/status/873877101564317697

* Michael Frieser, CDU/CSU: „Wir wollen kein Reiseunternehmen auf dem
Mittelmeer aufmachen“
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Der CSU-Innenpolitiker Michael Frieser hat die Arbeit von NGOs, die
Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot retten, kritisiert. Quelle:
http://www.deutschlandfunk.de/europa-und-die-fluechtlinge-wir-wollen-kein.694.de.html?dram%3Aarticle_id=391452

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* NGOs lehnen den Verhaltenskodex ab!

Focus

Elf Forderungen: Italien legt Verhaltenskodex für Flüchtlingsretter vor

06.07.2017

Der Forderungskatalog an die privaten Seenotretter im Überblick:

1. „Absolutes Verbot für NGOs, in libysche Gewässer einzufahren“ –
außer es besteht „Gefahr im Verzug für menschliches Leben auf See“.
2. Transponder zur Ortung der Rettungsschiffe dürfen nicht abgeschaltet werden.
3. Nicht erlaubt sind Telefongespräche oder die Aussendung von
Lichtsignalen, die eine Abreise von Booten mit Flüchtlingen von der
libyschen Küste erleichtern. Kontakte mit Schleppern sollen so
unterbunden werden.
4. Außer in Notsituationen dürfen keine geretteten Flüchtlinge an
andere Boote übergeben werden. Die Hilfsorganisationen werden
verpflichtet, die Geretteten selbst in den nächsten „sicheren Hafen“
zu bringen und nicht an Schiffe der italienischen Küstenwache oder von
internationalen Einsätzen abzugeben.
5. Such- und Rettungsaktionen der libyschen Küstenwache dürfen nicht
behindert werden.
6. Vertreter der Polizei, die Ermittlungen im Zusammenhang mit
Schleppernetzwerken führen, müssen an Bord gelassen werden.
7. Die Finanzierung der Seenotrettung muss offengelegt werden.
8. Die Seenotrettungszentren der Staaten, unter deren Flagge die NGO-
Schiffe fahren, müssen über Rettungseinsätze informiert werden, damit
sie „die Verantwortung für Zwecke der Meeressicherheit übernehmen
können“.
9. Eine Bescheinigung muss vorliegen, die „die technische Eignung für
Rettungsaktivitäten“ belegt – wie sie auch normale italienische und
Handelsschiffe benötigen. Zudem müssen auch Zertifikate des
Flaggenstaates mitgeführt werden, die über die Einhaltung der nach den
Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführten Regeln zur
Gefahrenabwehr auf See und in Häfen hinausgehen.mittlung aller
Informationen, die für Ermittlungen der italienischen Polizei wichtig
sein könnten, sowie die Übergabe „jeglichen Objektes, das Nachweis
oder Beweis einer illegalen Handlung sein könnte“.
10. Zusicherung der Zusammenarbeit mit staatlichen Sicherheitsbehörden
bei der Ankunft von Migranten. Die NGO- Schiffe müssen den Behörden
dabei „mindestens zwei Stunden vor Erreichen des Hafens“ nach einer
Rettungsaktion übliche Dokumente übermitteln, darunter solche zum
Ablauf des Einsatzes und zur gesundheitlichen Situation der
Geretteten.
11. Übermittlung aller Informationen, die für Ermittlungen der
italienischen Polizei wichtig sein könnten, sowie die Übergabe
„jeglichen Objektes, das Nachweis oder Beweis einer illegalen Handlung
sein könnte“.

Quelle:

* „So sollen NGOs künftig Flüchtlinge an Land bringen“:
http://www.krone.at/welt/so-sollen-ngos-kuenftig-fluechtlinge-an-land-bringen-eu-verhaltenskodex-story-577406
* „Elf Forderungen: Italien legt Verhaltenskodex für Flüchtlingsretter
vor“: http://www.focus.de/politik/ausland/sea-watch-das-bedeutet-mehr-tote-fluechtlinge-elf-forderungen-italien-legt-verhaltenskodex-fuer-fluechtlingsretter-vor_id_7321703.html

______________

* PNP-Interview: Frontex-Direktor sieht Seenotretter in der Pflicht:
http://www.pnp.de/nachrichten/politik/2588922_PNP-Interview-Frontex-Direktor-sieht-Seenotretter-in-der-Pflicht.html

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Dailymail

10.06.2017

NGOs finanzieren Schlepper-Mafia

Offizier der libyschen Küstenwache packt aus: 450 Dollar pro Migrant:
NGOs bezahlen Schlepper!
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Ein Offizier der libyschen Küstenwache wirft den NGOs im Mittelmeer
vor, kriminelle Schlepper zu bezahlen, um Migranten nach Europa zu
bringen, die sich die Überfahrt selbst nicht leisten können.

Gegenüber der britischen „Dailymail“ gab der Oberstleutnant der
libyschen Küstenwache, Tarek Shanboor, an, er besitze Bankdaten und
Telefonaufzeichnungen, die beweisen, dass NGOs Geschäfte mit
Schlepperbanden machen.

NGOs und Schlepper stecken unter einer Decke

„Die NGOs verstärken die Krise dadurch, dass sie die Migration aktiv
unterstützen. Wir können jetzt beweisen, dass sie mit den Schleppern
unter einer Decke stecken. Die Schlepper rufen die Hilfsorganisationen
direkt an und es gibt auch Geschäftsbeziehungen zwischen ihnen.“

Bis zu 450 Dollar pro Migrant würden die NGOs an die Schlepper zahlen.

„Das alles mag gut gemeint sein, ist aber töricht und führt nur dazu,
dass sich immer mehr auf den Weg machen“, so Shanboor.

Die Flüchtlingsorganisationen behaupten, einfach nur vor Nordafrika zu
patrouillieren, um schließlich etwaige Migranten zu retten. Laut
Oberstleutnant Shanboor ermuntern dies jedoch immer mehr Migranten,
sich auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer zu machen.

Wohltätigkeitsorganisationen, die vor Libyen unterwegs sind,
behaupten, sie würden nur dort herumschippern, um eventuelle
Flüchtlinge zu retten. Die Rettung ermuntert jedoch Schlepper und
Zuwanderer, sich ebenfalls auf den Weg zu machen.

Hilforganisationen in der Kritik

In der Vergangenheit wurden immr wieder ähnliche Vorwürfe an die NGOs
im Mittelmeer laut. So ermittelt auch schon ein italienischer
Staatsanwalt gegen mehrere Hilfsorganisationen, die mit libyschen
Schleppern zusammenarbeiten sollen.

Und schon im Februar kritisierte der Direktor der
EU-Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, die Rettungseinsätze
der Hilfsorganisationen:

„Wir müssen verhindern, dass wir die Geschäfte der kriminellen
Netzwerke und Schlepper in Libyen nicht noch dadurch unterstützen,
dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen
Schiffen aufgenommen werden“, sagte Leggeri im Interview mit der
Welt“.

Quelle:

* „Mittelmeer: NGOs finanzieren Schlepper-Mafia“:
http://www.unsertirol24.com/2017/06/12/mittelmeer-ngos-von-schleppern-bezahlt/
* „Charities ‚pay people traffickers'“:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-4592108/Charities-pay-people-traffickers-ferry-migrants.html

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Südtirol News

11.06.2017

Libysche Marine fordert NGOs auf, sich von den libyschen Gewässern fernzuhalten

Schwere Spannungen im Mittelmeer
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Tripolis – Am Freitag ist es im Meer vor der libyschen Küste zu
schweren Spannungen zwischen Einheiten der libyschen Marine und
mehreren Schiffen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gekommen.
Die Einheiten von Libyens Küstenwache forderten die Schiffe der NGOs,
die Flüchtlinge aus dem Meer retten, „mit Nachdruck“ auf, sich von den
territorialen Gewässern des Staates Libyen fernzuhalten und nicht in
der Nähe davon auf die Flüchtlingsboote zu warten.

Im Rahmen der Pressekonferenz, bei dem vom „Vorfall“ berichtet wurde,
beschuldigte die libysche Marine die Schiffe der
Nichtregierungsorganisationen offen, mit ihrem Verhalten die
Schlepperei zu fördern und zu unterstützen. Diese Flüchtlingsboote
wurden von der libyschen Küstenwache abgefangen. 570 Flüchtlinge, die
sich auf den Schlepperbooten befanden, wurden zurück nach Libyen
gebracht.

In einer offiziellen Note teilte der Sprecher der libyschen
Küstenwache, Admiral Ayob Amr Ghasem, mit, dass eine halbe Stunde vor
dem Auffinden der Flüchtlingsboote durch die libysche Küstenwache von
der libyschen Marine „Wireless-Anrufe“ zwischen den Schiffen der NGOs
aufgefangen wurden. Darin behaupteten die NGOs, die illegalen
Migranten in der Nähe der libyschen Territorialgewässer aus dem Meer
retten zu wollen. Laut den libyschen Behörden sah es so aus, als ob
die Schiffe auf die Flüchtlinge warten würden, um sie aufzunehmen. In
der Folge nahmen die Einheiten der libyschen Küstenwache, so Admiral
Ghasem weiter, mit den betreffenden Schiffen der NGOs Kontakt auf und
forderten sie auf, die libyschen Territorialgewässer umgehend zu
verlassen.

Die Libyer bekräftigten also die Kritik gegenüber den NGOs, die in den
vergangenen Monaten bereits von Frontex, dem italienischen Parlament
und der Staatsanwaltschaft von Catania geäußert worden war.

„Das Verhalten dieser NGOs erhöht die Anzahl der Flüchtlingsboote und
die Unverschämtheit der Schlepper“, so der Sprecher der libyschen
Marine weiter.

Den Tod eines Flüchtlings, der von den Schleppern umgebracht worden
war, kommentierend, fügte Ghasem hinzu, dass die Schlepper genau
wüssten, dass dank der Schiffe der NGOs, die auf illegaler und
verdächtiger Weise auf dem Meer auf diese armen Menschen warten
würden, der Weg nach Europa leicht sei.

Am Freitag befanden sich vier Schiffe der NGOs – die Prudence der
Ärzte ohne Grenzen, die Openarms, die Jugendrettet und die Seawatch –
in jenem Abschnitt des Meeres. Die Schiffe retteten 716 Flüchtlinge
und bargen einen Leichnam aus dem Meer.

Quelle: „Schwere Spannungen im Mittelmeer“:
https://www.suedtirolnews.it/italien/schwere-spannungen-im-mittelmeer

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Die Welt

03.07.2017

Umstrittene Rettungseinsätze

EU nimmt Geschäft der Flüchtlingshelfer auf See ins Visier
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Von Constanze Reuscher, Rom

Die EU-Innenminister wollen NGOs auf dem Mittelmeer schärfer
überwachen. Für die soll ein „Verhaltenskodex“ gelten. Gegen die
Organisationen stehen schwere Vorwürfe im Raum – darunter die
Zusammenarbeit mit Schleusern.

„Einige NGOs senden nachts Lichtsignale, um den Flüchtlingsschiffen
den Weg zu weisen“, war in der vergangenen Woche auf der
Facebook-Seite der libyschen Küstenwache zu lesen. Der Ärger der
Libyer wird dort überdeutlich: Die Nichtregierungsorganisationen täten
alles, „um die Arbeit der libyschen Küstenwache in ein schlechtes
Licht zu rücken“. Ihre Aktionen seien „nicht mit der libyschen
Küstenwache koordiniert“, ihre Aktivitäten gingen über ihre „Ziele und
Aufgaben hinaus“.

Die Arbeit der freiwilligen Retter europäischer oder internationaler
Organisationen, die Einsätze im Mittelmeer fahren, steht seit Monaten
in der Kritik. Schwere Vorwürfe kommen nicht nur von Libyens
Küstenwache, sondern etwa auch von der EU-Grenzschutzagentur Frontex
sowie Politikern der italienischen Parteien Lega Nord und
Fünf-Sterne-Bewegung.

Indirekt ermunterten die NGOs Flüchtlinge, die gefährliche Reise über
das Mittelmeer anzutreten, heißt es. Und das nicht nur durch
Rettungseinsätze in libyschen Gewässern und Lichtsignale: Der
Staatsanwalt der sizilianischen Stadt Catania ermittelt, ob NGOs
direkte Kontakte zu Schleusern unterhalten.

Eine intensivere Kontrolle der Organisationen ist daher der erste von
sechs Punkten auf einer To-do-Liste, auf die sich Italiens
Innenminister Marco Minniti, Bundesinnenminister Thomas de Maizière
(CDU) und ihr französischer Kollege Gérard Collomb mit EU-Innen- und
-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos geeinigt haben. Diese
wollen sie am Donnerstag den 28 EU-Innenministern beim Gipfel in der
estnischen Hauptstadt Tallinn präsentieren.

Rom soll nun einen „Verhaltenskodex für NGOs“ ausarbeiten, um die
„Koordination der Organisationen, die im Mittelmeer im Einsatz sind,
zu verbessern“, heißt es in dem gemeinsamen Kommuniqué vom
Montagmorgen. Die italienische Regierung hatte in der vergangenen
Woche angedroht, Rettungsschiffe nicht mehr die Einfahrt in
italienische Häfen zu gestatten, sollte Europa nicht auf die enorme
Belastung Italiens in der Migrationskrise reagieren. Das gelte für
alle NGOs, die nicht unter italienischer oder der Flagge von
EU-Missionen fahren.

Zu den weiteren Zielen der Minister gehört die Stärkung der libyschen
Küstenwache, mehr Unterstützung für die Flüchtlingsorganisationen IOM
und UNHCR, die Kontrolle der libyschen Südgrenze und eine intensivere
Rückführung von Migranten. Außerdem eine Neuordnung der sogenannten
Relocation – die gleichmäßige Verteilung der Migranten in der EU -, um
Italien zu entlasten.

Neben den Schiffen der italienischen Küstenwache und Marine sowie der
Anti-Schleuser-Mission „Eunavfor Med“ der EU und Frontex sind im
zentralen Mittelmeer zwischen Libyen und Europas Südgrenze insgesamt
zwölf Schiffe von neun Nichtregierungsorganisationen unterwegs:
Sea-Watch, Migrants Offshore Aid Station, Sea-Eye, Proactiva Open
Arms, Jugend rettet, Lifeboat Minden, Ärzte ohne Grenzen, Save the
Children und SOS Méditerranée. Nur zwei Schiffe davon – die „Vos
Prudence“ von Ärzte ohne Grenzen sowie die „Vos Hestia“ von Save the
Children – fahren unter europäischer Flagge und könnten weiter
italienische Häfen anfahren.

Die NGO-Rettungsschiffe leisten einen wesentlichen Teil der Einsätze
im Mittelmeer. In den ersten vier Monaten des Jahres retteten sie 35
Prozent der Flüchtlinge im zentralen Mittelmeer. Darauf folgen die
italienische Küstenwache und Marine (34 Prozent) sowie internationale
Handelsschiffe (16). Frontex rettete sieben Prozent der
Schiffbrüchigen, die „Eunavfor Med“-Mission neun Prozent. Nicht alle
fahren direkt italienische Häfen an.

Normalerweise werden ihre Schiffe von der Küstenwache der
italienischen Marine koordiniert. Diese ist für die Kontrolle des
gesamten Schiffsverkehrs und somit für die Seenotrettung in
italienischen Mittelmeergewässern zuständig. Seit aber Hunderttausende
Flüchtlinge von der libyschen Küste gen Europa starten, ist die
Behörde in den vergangenen Jahren faktisch die Schaltstelle für
sämtliche Rettungseinsätze im zentralen Mittelmeer geworden. Sie muss
daher auch libysche und internationale Gewässer im Blick behalten.

Das geschieht in der Einsatzzentrale in Rom, wo auf riesigen
Kontrollmonitoren sämtliche Schiffsbewegungen vor der libyschen Küste
angezeigt werden. Die meisten Notrufe gehen von dort direkt in der
Zentrale ein, weil die Schlepper den Migranten oft Satellitentelefone
mit der römischen Telefonnummer mit auf die Reise geben.
Sekundenschnell muss dann entschieden werden, wer den Einsatz fährt.
Sprich: wer der Unglücksstelle am nächsten ist. Das gilt im Notfall
auch für Handelsschiffe.

Doch die NGOs verfügen über Rettungsboote, die kleiner und wendiger
sind – also besser geeignet, um Schiffbrüchige aus kenternden
Schlauchbooten an Bord zu ziehen. Viele Flüchtlinge werden dann noch
auf hoher See auf die größeren Schiffe der italienischen Küstenwache
oder Frontex gebracht, die dann italienische Häfen ansteuern. Diese
Freiwilligenorganisationen haben in den vergangenen Monaten immer
wieder gefordert, Europa solle selbst mehr tun und mehr
Rettungsschiffe ins Mittelmeer schicken.

„Wir haben Beweise für direkte Kontakte“

Dabei gilt es nicht als Problem, dass zu viele NGO-Schiffe
italienische Häfen anlaufen. Als komplizierter wird ihre Rolle auf See
erachtet. Mehrfach soll es vorgekommen sein, dass die Rettungsboote
den Funkkontakt mit der italienischen Küstenwache abbrachen, vom
Radarschirm verschwanden und in diesen Stunden womöglich in libysche
Küstengewässer fuhren.

Anfang des Jahres hatte Frontex protestiert, es würden Scheinwerfer
verwendet, die „wie ein Leuchtfeuer für die Migranten“ wirken. In
einem Bericht hieß es: „Offenkundig helfen Parteien, die sich an
Rettungseinsätzen im zentralen Mittelmeer beteiligen, unabsichtlich
den Kriminellen, ihre Ziele mit minimalen Kosten zu erreichen, und
stärken deren Geschäftsmodell, indem sie die Erfolgschance erhöhen.“

Im April kam es zum Eklat, weil der sizilianische Staatsanwalt Carmelo
Zuccaro in Catania gegen mehrere Organisationen ermittelte. Er
unterstellte, die NGOs könnten mit den libyschen Schleuserbanden
Informationen austauschen. „Wir haben Beweise für direkte Kontakte“,
sagte Zuccaro. Ein Offizier der libyschen Küstenwache, Tarek Shanboor,
beschuldigte die Organisationen daraufhin in einem Interview mit einer
britischen Tageszeitung. Man habe jetzt Belege dafür, „dass sie mit
den Menschenschmugglern gemeinsame Sache machen, die Schmuggler direkt
anrufen und mit ihnen Geschäfte abschließen“.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article166217538/EU-nimmt-Geschaeft-der-Fluechtlingshelfer-auf-See-ins-Visier.html

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Achtung Fake-News!

14.06.2017

Studie von NGO-Aktivisten soll belegen: „Kein Wahnsinn im Mittelmeer“
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DerStandard hat heute den Artikel „Neue Studie widerlegt
‚NGO-Wahnsinn‘ im Mittelmeer“ veröffentlicht. Inzwischen wurde er von
der APA aufgegriffen und wird deshalb über alle etablierten Medien
ungeprüft verbreitet. Doch ein näherer Blick zeigt, dass es sich um
politisch motivierte Fake-News handelt.

Von NGO-Aktivisten für NGO-Aktivisten

Nicht nur beim Titel der Studie „Blaming the rescuers“ sollten bereits
die Alarmglocken leuchten. Übersetzt bedeutet er: „Die Retter
beschuldigen. Kriminalisierung der Solidarität. Abschreckung
vollstrecken“. Denn auch die Autoren der Studie Charles Heller und
Lorenzo Pezzani sind keine Unbekannten. Charles Heller ist nicht nur
„ein erklärter Feind der geschlossenen Grenzen„, sondern gemeinsam
haben sie 2014 das Projekt „Watch the Med“ gegründet, das Migranten
die Überfahrt über das Mittelmeer erleichtern soll.

Beide sind Teil der „Forensic Architecture agency“ von Eyal Weizman am
„Goldsmith“ College an der Universität von London. Dass es sich um ein
College für bildende Kunst handelt, wird verschwiegen. Die „Forensic
Architecture agency“ arbeitet eng mit NGOs und
Menschenrechtsorganisationen zusammen. „Dass die Grenzen zwischen
Wissenschaft und Aktivismus dabei verschwimmen, ist gewollt. Die
Arbeit von FA ist per se politisch“, berichtete schon 2016 die
schweizer Tageswoche. Charles Hellers Projekt «Watch the Med» sei
exemplarisch für den aktivistischen und politischen Charakter von
Forensic Architecture.

Danksagungen kein Zufall

Es ist deshalb auch kein Zufall, dass die Studie sich explizit bei
folgenden Akteuren bedankt: „WatchTheMed, Migreurop, Boats4People and
EuroMed Rights networks, Statewatch, Amnesty International, ARCI,
Meltingpot and Borderline Sicily„. Auch wird explizit den SAR-NGOs
gedankt, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und SeaWatch sind, die
selbst mit Booten im Mittelmeer aktiv sind. SeaWatch ist
beispielsweise darüber empört, dass Migranten zurück in libysche Häfen
gebracht werden und Boats4People fordert, „die scharfen Kontrollen im
Mittelmeer aufzuheben.“

Hanebüchene Argumentation

Die Akteure sind bemüht, die Tätigkeit der NGOs zu rechtfertigen. Sie
wollen beweisen, dass die Tätigkeit der Schlepper-NGOs kein
Pull-Faktor ist und begehen dabei haufenweise Fehlschlüsse. Anstatt zu
erklären, warum die NGOs kein Pull-Faktor sind, wird nur erklärt, dass
die Zahlen wie in den vorangegangenen Jahren steigen. Dass die NGOs
das durch die Übernahme der Rolle von staatlichen Akteuren erst
ermöglicht haben, wird ausgeblendet. Als Beweis wird unter anderem
angeführt, dass es zu einem 46-Prozent-Anstieg auf der
„westafrikanischen Route“ kam. In absoluten Zahlen kamen dort 2016 nur
11.000 Migranten im Vergleich zu mehr als 180.000 auf der zentralen
Mittelmeer-Route. Auf die Faktoren wird nicht eingegangen.

Als weiteres Argument wird angeführt, dass die Schlepper wegen der
Zerstörung ihrer Schiffe auf Gummiboote umgestiegen sind, die zu einer
Überfahrt nicht fähig sind. Dies liege nicht in der Verantwortung der
Schlepper-NGOs. Dass die Tätigkeit der Schlepper nur durch das Abholen
der Migranten vor der libyschen Küste weitergeführt werden kann, wird
gekonnt verschwiegen.

NGO-Wahnsinn im Mittelmeer

„Die Zuwächse an Ankünften haben nichts mit den Aktivitäten der NGOs
zu tun“ – diese Behauptung soll unter anderem auf Aussagen von
Behördenvertretern basieren. Nicht ins Bild passende Aussagen von
Behördenvertretern wurden dabei ebenfalls ignoriert. Beispielsweise
Fabrice Leggeri, der im Interview mit der Welt“ sagte:

„Wir müssen verhindern, dass wir die Geschäfte der kriminellen
Netzwerke und Schlepper in Libyen nicht noch dadurch unterstützen,
dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen
Schiffen aufgenommen werden.“

Im Artikel vom „Standard“ findet sich auch kein Wort darüber, dass mit
„NGO-Wahnsinn“ nicht nur die Kritik an der Verantwortung für die
Anzahl der Migranten gemeint ist. Viele weitere Facetten werden im
Standard-Artikel unterschlagen: So ist inzwischen bekannt, dass die
NGOs nicht nur mit afrikanischen Schlepper kooperieren, sondern sie
teilweise sogar bezahlen. Umgekehrt vermutet die italienische
Staatsanwaltschaft, dass kleinere NGOs auch von Schleppern finanziert
werden. Kein Wort davon, dass sämtliche Behörden von den italienischen
und österreichischen Außenministerien, Frontex und der libyschen
Küstenwache ein härteres Vorgehen gegen die Schlepper-NGOs fordern,
weil diese eben doch ein Pull-Effekt seien. Kein Wort davon, dass die
NGOs die Arbeit der Behörden aktiv behindern und Ermittlungen gegen
Schlepper erschweren.

Auch ältere Studie politisch motiviert

Auch eine ältere Studie wird von Kim Son Hoang im Artikel erwähnt. Sie
wird als eine „Studie von der Universität Oxford und der Scuola
Normale Superiore“ bezeichnet. Dabei erschien sie als Blog-Beitrag auf
der Universitätsseite von Oxford, jedoch im Namen von Elias
Steinhilper und Rob Gruijters. Steinhilper ist „PhD candidate in
Political Science and Sociology at Scuola Normale Superiore in
Florenc“, Gruijters ist „postdoctoral researcher at the Department of
Sociology, University of Oxford.“ Nicht unwesentlicher Aspekt:
Steinhilper ist selbst in mehreren „Flüchtlingsinitiativen“ aktiv und
arbeitet an einer Promotion zur „Transnationalisierung von Refugee
Protesten in Europa“.

Irreführende Vergleichszahlen

Auch sie wollten beweisen, dass die Tätigkeit von Schlepper-NGOs keine
Auswirkung auf die Anzahl der Migranten hat und scheiterten damit. Ein
zentraler Fehler der mangelhaften Analyse soll an dieser Stelle
erwähnt werden: In der Studie wird alles Mögliche verglichen, aber
nicht die tatsächliche Anzahl illegaler Migranten mit den zu
erwartenden Migranten im gleichen Zeitraum ohne die NGOs. Die Studie
verschweigt schlichtweg, dass ohne die Schlepper-NGOs kein einziger
Migrant mehr das Mittelmeer überqueren könnte und deshalb die Anzahl
der Überquerungsversuche gegen Null gehen würde.

Das ist besonders interessant, weil die Politik in Australien diese
Auswirkungen bereits bewiesen hat: „Die meisten begannen ihre Reise in
indonesischen Häfen auf desolaten Booten, in der Hoffnung auf einen
Neubeginn im wohlhabenden Australien. Den Höhepunkt erreichte die
Welle im Wahljahr 2013, mit über 20.000 Menschen auf 300 Booten. […]
Gleich nach dem Machtwechsel ging die Zahl der Bootsflüchtlinge
drastisch zurück. Im Jahr 2014 wurde nur noch ein Boot registriert –
und seitdem landete kein einziges mehr an. Die Marineschiffe
versperrten bislang 30 Booten mit 765 Insassen den Weg.“
Fazit

DerStandard versucht mit pseudo-wissenschaftlichen Studien, Stimmung
für NGOs zu machen. Die Studien stammen von NGOs für NGOs und sind
nicht nur fehlerhaft, sondern auch politisch motiviert. Über diese
Hintergründe wird in den Medien geschwiegen. Verschwiegen wird auch,
dass die Studie von einem College für bildende Kunst stammt.

Kritische Stimmen von Behörden werden dabei verschwiegen und mit
Fake-Studien als „populistisch“ gebrandmarkt. Der Grund für diese Art
von Medienberichten dürfte darin liegen, dass die Kritik an der
Schlepper-Tätigkeit von NGOs immer lauter und ein Vorgehen gegen die
NGOs immer wahrscheinlicher wird.

„Blaming the rescuers“ – Die Autoren:

* „Charles Heller | openDemocracy“:
https://www.opendemocracy.net/author/charles-heller
* „Lorenzo Pezzani“:
http://www.gold.ac.uk/architecture/research-students/past-phd-students/lorenzo-pezzani/
* „Elias Steinhilper – Refugee Research Network“:
http://fluechtlingsforschung.net/team-manager/elias-steinhilper/
* „Rob Gruijters“:
https://www.sociology.ox.ac.uk/academic-staff/rob-gruijters.html

Quelle:

* „Rettungseinsätze vor Libyen müssen auf den Prüfstand“:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162394787/Rettungseinsaetze-vor-Libyen-muessen-auf-den-Pruefstand.html
* „Charities ‚colluding‘ with smugglers:
http://www.bbc.com/news/world-europe-39686239
* „Charities ‚pay people traffickers'“:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-4592108/Charities-pay-people-traffickers-ferry-migrants.html
* „Traffickers may pay some NGOs-prosecutor“:
http://www.ansa.it/english/news/politics/2017/04/27/traffickers-may-pay-some-ngos-prosecutor_c737218a-b7dc-44ef-ac6a-d7d648c175b7.html
* „NGO rescues off Libya encourage traffickers, says EU borders
chief“: https://www.theguardian.com/world/2017/feb/27/ngo-rescues-off-libya-encourage-traffickers-eu-borders-chief
* „Italy calls for police to be deployed on migrant rescue boats“:
https://www.thelocal.it/20170517/italy-calls-for-police-to-be-deployed-on-migrant-rescue-boats
* „Kurz: „Der NGO-Wahnsinn muss beendet werden“:
http://diepresse.com/home/ausland/eu/5189256/Kurz_Der-NGOWahnsinn-muss-beendet-werden
* „Libyan Navy claims German NGO hindered migrant rescue“:
http://www.ansamed.info/ansamed/en/news/sections/generalnews/2017/05/11/libyan-navy-claims-german-ngo-hindered-migrant-rescue_e3c044e4-6eea-441a-9b98-d8916235ef39.html?idPhoto=1
* „Frontex-Direktor kritisiert Rettungseinsätze von NGOs im
Mittelmeer“: http://derstandard.at/2000053228568/Frontex-Direktor-kritisiert-Rettungseinsaetze-im-Mittelmeer
* „NGOs fuel human trafficking – „NPQ“ Nonprofit Quarterly“ :
https://nonprofitquarterly.org/2017/06/15/ngo-anti-smuggling-efforts-end-fueling-human-smuggling/
* „Efforts to Rescue Migrants Caused Deadly, Unexpected Consequences“:
https://www.nytimes.com/interactive/2017/06/14/world/europe/migrant-rescue-efforts-deadly.html?mcubz=2
* „Caught in the act: NGOs deal in migrant smuggling“:
https://gefira.org/en/2016/11/15/caught-in-the-act-ngos-deal-in-migrant-smuggling/

FRONTEX Publikationen:

* „FRONTEX Triton Analytical Report -December 2016“:
https://assets.documentcloud.org/documents/3531244/Frontex-Triton-Analytical-Report-December-2016.pdf
* „FRONTEX – Risk Analysis for 2017“ – report:
http://frontex.europa.eu/assets/Publications/Risk_Analysis/Annual_Risk_Analysis_2017.pdf

NGO Quelle:

* „Blaming the rescuers“: https://blamingtherescuers.org/acknowledgements/
* „Dieser Schweizer geht mit Big Data gegen das Sterben auf dem
Mittelmeer vor“:
https://tageswoche.ch/gesellschaft/dieser-schweizer-geht-mit-big-data-gegen-das-sterben-auf-dem-mittelmeer-vor/
* „Watch the Med“: http://watchthemed.net/
* „Forensic Architecture agency“: http://www.forensic-architecture.org/
* „Borderline Sicily“:
http://migrantsicily.blogspot.de/2012/02/borderline-sicilia-onlus.html
* „Border Deaths in the Mediterranean: What We Can Learn from the
Latest Data“: https://www.law.ox.ac.uk/research-subject-groups/centre-criminology/centreborder-criminologies/blog/2017/03/border-deaths

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Migrant Rescue Watch

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