Zahlen zum Tage: Wir testen uns zu Tode, wir fürchten uns zu Tode

Michael W. Alberts, Gastautor / 08.04.2021

„Es gibt keine dritte Welle. Punkt.

Die steigenden „Fallzahlen“, mit denen die ewige Kanzlerin uns erneut einsperren will, sind eine statistische Irreführung. Die Pandemie dümpelt schlimmstenfalls auf sehr erträglichem Niveau vor sich hin, trotz angeblich so gefährlichen neuen Varianten. Es wird Frühsommer, das Zwangsregiment muss endlich aufhören. Fangen wir wieder zu leben an, in Freiheit, mit Grundrechten, in eigener Verantwortung.

Aber wie kann vorstehende Eingangsbehauptung richtig sein, wenn die Positiv-Test-Quoten, die das RKI uns um die Ohren haut, so spürbar ansteigen? Wenn der Anteil der „positiven“ PCR-Tests an allen diesen Tests über den Februar hinweg bei gut 6 Prozent lag, nun aber merklich auf 11 Prozent gestiegen ist? (Tagesbericht von 7. April, Mittwochabend, der allerdings für zuletzt täglich fallende Zahlen dokumentiert, und eine aktuelle Reproduktionsrate von 0,61 bis 0,76 – was selbst für aktionistische Politiker zumindest Grund für eine Atempause und etwas mehr Nüchternheit geben sollte.)

Zunächst: Die bis vor wenigen Tagen steigenden „Fallzahlen“ wurden zum Teil auch durch die Gesamtzahl der PCR-Tests hochgetrieben. In der 9. Kalenderwoche gab es „nur“ 1,15 Millionen solcher Testungen, in der 12. KW aber mehr als 1,4 Millionen – allein das reicht schon für einen Anstieg um mehr als 20 Prozent. (Und zum x-ten Male: Ein positiver PCR-Test deutet nur darauf hin, dass gewisse genetische Bruchstücke vom Corona-Virus vorhanden sind, es muss nicht einmal das aktuelle Virus aus China sein. Selbst wenn es das ist, liegt nicht zwangsläufig eine Infektion vor, also eigentlich auch kein „Fall“. Das alles ist inzwischen WHO-amtlich und gerichtlich bestätigt)“ (…)

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