Deutschlands provokative Schwäche gegenüber Islamisten

Michael Wolffsohn  –  20. Mai 2021

„Der Historiker Michael Wolffsohn lehrte zuletzt an der Universität der Bundeswehr München. In einem heute in der Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Aufsatz analysiert er die derzeit in Deutschland im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zu beobachtenden Vorfälle. Er bewertet sie als Indikator für die Schwäche des deutschen Staates gegenüber radikalen Muslimen. Die deutsche Gesellschaft betrüge sich zudem selbst, wenn sie islamistischen Antisemitismus ausblende.

Die Vorfälle unterstrichen allgemein, dass es in Deutschland ungelöste Probleme im Zusammenhang mit „einer arabisch-muslimischen Minderheit“ gebe. Dies sei vor allem deshalb auffällig, weil von anderen Minderheiten, die weit weniger Unterstützung zu ihrer Integration erhielten, „keine, kaum oder jedenfalls nicht vergleichbare Probleme“ ausgingen.

Das radikale Muslime die jetzt sichtbar werdende Wirkung in Deutschland entfalten könnten, läge vor allem daran, dass der deutsche Staat sie durch seine Schwäche begünstige und ermutige:“ (…)

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